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Original geschrieben von andi2511
Und wenn schon die St. Pauli-Fans - zumindest für ganz kurz - den Uli Hoeneß mögen ... :p

Oh Gott. Als ich das damals das erste mal gesehen habe, wusste ich gleich, dass mich dieses Bild verfolgen würde. Als Hamburger schmerzt mich der Gedanke. dass Uli Hoeneß dem FC geholfen haben könnte (zur Gewissensberuhigung nehme ich einfach mal an, dass er das T-Shirt geschenkt bekommen hat ;)).
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Original geschrieben von me too.
Ich hab damals, als ich jahrelang eine Dauerkarte in der Stehkurve hatte, schon immer für die Mannschaften applaudiert, die zu Gast waren (beim Einlaufen fürs Warmmachen), weil mich das Verhalten der Fans um mich herum gestört hat.
Das ist auch ein Verhalten, dass z.T. im Ausland absolut unüblich ist und schon mal dazu führen würde, dass der Nebenmann einem etwas zu "enthusiastischen Fan" auf die Schulter tippen würde.
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Diese Respektlosigkeit von Fans an einigen Stellen, finde ich auch hart, besonders, wenn es Überhand nimmt, z.B. mit diesen wüsten und üblen Beschimpfungen oder anderen Aktionen wie das von Dir genannte Bananen- Schmeißen.
Das Bananen-Schmeißen finde ich auch absolut unmöglich, aber allgemein finde ich das der Umgangston im Stadion in den letzten 10 Jahren wirklich deutlich weniger aggresiv geworden ist.
Einige Fangesänge, die man früher fast jeden Spieltag gehört hat, sind heutzutage komplett verschwunden. In vielen Fällen finde ich das auch gar nicht mal schlecht (vor allem bei allem mit allem mit rassistischem Einschlag), bei anderen ist es, wie ich finde, aber auch wenig schade - Fussball ist nunmal nicht Polo und ein paar recht kreative Fangesänge waren auch mit dabei.
Was Oliver Kahn angeht, habe ich eigentlich kein Problem mit seiner Person und finde es sehr gut, dass er sich im Gegensatz zu anderen Personen zurückhält (gleiches gilt übrigens auch für Felix Magath). Wer sehr gutes Geld damit verdient in der Öffentlichkeit zu stehen (und zwar nicht nur als Fussballer, sondern auch als Werbeträger, der unmittelbar mit seinem Image Geld verdient), muss auch damit leben, dass er in der Öffentlichkeit diskutiert wird - auch wenn das vielleicht nervt oder schmerzt.
Ganz allgemein gilt aber auch da: wie ich mich gebe, so werde ich auch wahrgenommen. Wenn man wie ein Irrer durch den Strafraum läuft und sich verhält wie ein Geistesgestörter, dann kann man sich nicht beschweren, wenn man das Echo zu hören bekommt. Wenn man permanent Interviews gibt, bei denen sich der Gedanke aufdrängt, das man Andi Möller seinen "Titel" streitig machen will und sich zu wirklich allem ohne Sinn und Verstand äußert, fliegt man z.B. auch schon mal hochkant aus der Nationalmannschaft. Erst denken, dann handeln - das Konzept funktioniert auch bei Fussballspielern.