ZitatOriginal geschrieben von tobias2k
ich kanns mir eigentlich nicht vorstellen.
Als erstes werden die anhand der gemachten Angaben überprüfen, ob sich der Antragsteller überhaupt für eine Karte eignet. Wenn das der Fall ist, wird ne Schufa Abfrage gemacht. Soweit ich weiß, bekommen die Anfrage nur Zugriff auf die Negativliste, d.h. nicht bezahlte Rechnungen, Offenbarungseide, Privatinsolvenzen etc.
Was die anfragende Firma letztendlich mit den Auskünften macht, bleibt ihr selbst überlassen und sollte zu keiner weiteren Eintragung bei der Schufa führen.
Zu einer Eintragung mit Sicherheit nicht. Das wäre ja auch völlig überzogen, da man sich nichts hat zu Schulde kommen lassen.
Mir ging's da eher um den Score-Wert. Wenn die Schufa mitgeteilt bekommt, dass jemand eine KK beantragt, aber dann keine eingetragen wird (das Szenario von oben), gibt's ja nur zwei Möglichkeiten: der Antragsteller wurde abgelehnt oder er hat den Antrag zurückgezogen und die ganze Sache storniert.
Wenn das also einen Einfluss auf die Berechnung des Score-Wertes hätte, wäre das doch nicht ganz so schön. Ob's so ist weiss ich natürlich nicht, da die Schufa solche Informationen ja nicht rausrückt und nicht mehr als "es fließen viele Faktoren" zu dem Thema sagt. Aber wir haben hier ja einige Banking-Insider, die vielleicht etwas dazu sagen können (und dürfen)...
Aber du hast Recht. Die CC-Bank wird wahrscheinlich schon intern vorher prüfen, ob sich der Kunde überhaupt "eignet" und erst wenn da das "OK" kommt, eine Schufa-Anfrage starten. Die kosten ja schließlich Geld.