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Original geschrieben von Diet
Moin!
Ein paar grundsätzliche Überlegungen zum Konfigurationszugriff auf Router:
- Standard-IP-Adresse ändern ist der beste Schutz gegen Manipulationen - Adresse natürlich irgendwo notieren!
Ist ein guter Tipp. Aber da ja jeder der im LAN hängt auch per DHCP eine IP-Adresse und damit auch i.d.R. ein Standard-Gateway nach draußen zugewiesen bekommt (und das ist ja meist die IP des Routers auf dem auch der Daemon für das Web-Interface läuft), schützt das nicht gegen Angriffe von innen.
Jeder Zugriff auf das Interface sollte von außen aber sowieso mindestens per Firewall-Regel gefiltert werden (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber bei wem das der Fall ist, kann man wohl getrost davon ausgehen, dass er auch weiß wie man die Firewall-Regeln entsprechend modifiziert). Zusätzlich kann man den Zugriff auf das Web-Interface bei einigen Routern auch noch mal seperat einschränken.
Und private IP-Adressen werden ja eh nicht geroutet. Also müsste ein Zugriff von außen auch auf die externe IP kommen und darauf sollte ein richtig konfigurierter Router gar nicht antworten (und wenn er es doch tut, kann man ihn soweit man direkten Zugriff auf die Firewall hat, ja auch direkt von der Außenwelt abschneiden - nur aussperren sollte man sich dabei natürlich nicht ;)).
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- auf keinen Fall die Konfiguration über WLAN freigeben. Wenn sich jemand reinhackt, dann hat er vollen Zugriff und u.U. sogar die DSL-Zugangsdaten!
- Remote-Konfiguration nur solange freigeben, wie sie wirklich gebraucht wird (z.B. zu Service-Zwecken, wenn man selbst nicht weiterkommt). Danach wieder dichtmachen!
Oder am besten Remote Access ganz ausschalten. Für die meisten Heimanwender wird das trotzdem vollkommen ausreichen, da man sich ja nicht auf serial access beschränken und dann erst im Rechenzentrum in irgendein Rack klettern muss. 
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- zur Konfiguration immer eine Kabel-Netzwerkverbindung verwenden
- Standard-Paßwort und - wenn möglich - auch Username für Konfiguration ändern
Das ist ein exzellenter Tipp, den man nicht oft genug wiederholen kann!
Außerdem sollte da wirklich ein gutes Passwort her, das man ja auch desöfteren mal wechseln kann. Vor kurzem habe ich bei einem Freund ein Routing-Problem behoben und einfach auf Verdacht mal "Steffie" als Passwort genommen (Name seiner Freundin) und voilà, drinnen. Das ist dann natürlich nicht so ganz optimal, hat allerdings seine Freundin erfreut. 
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- falls DHCP konfiguriert wird, nur die benötigte Anzahl an DHCP-Adressen freigeben. Am besten unter Angabe der MAC-Adressen einen Zugriffsschutz einrichten, falls möglich
Auch das ist ein sehr guter Vorschlag.
Was das eigentliche Problem betrifft: unbedingt vorher kurz nachschauen, was denn das Standard-Passwort ist. Denn nach einem Hard-Reset fehlt nach Murphy's Law garantiert die Anleitung (oder es steht gar nicht drin) und dann geht das große Google-per-Telefon Spiel los...
Mit einem offenen, auf Linux-basierenden Router kann man übrigens ganz einfach per Cronjob prüfen ob das Web-Interface noch läuft. Ist ja schließlich nichts anderes als ein (meist modifizierter) httpd.