Ich finde diese Threads ja eigentlich ganz nett, aber irgendwie ist es ziemlich sinnlos nach dem Muster "ich will einen Kleinwagen unter 100.000 €, aber keinen grünen bei dem die Dachantenne eine schwarze Plastikkappe am Ende hat" zu diskutieren. Sinnvoller fände ich persönlich
1. Das ist mein Anforderungsprofil;
2. Das ist mein Preisrahmen;
3. Probegefahren/wenigstens mir angesehen habe ich mir Model X, Y und Z wobei mir dabei bei Model X dieses, bei Modell Y jenes und bei Modell Z wiederum dies gefallen hat... weil(!) ... - und die Begründung ist der dabei der wichtige Part
4. Weiterhin habe ich mich online informiert und dabei öfter gehört, dass bei Modell X der Fluxkompensator nach 2 Jahren leckt.
Fährt hier jemand Modell X oder ein ähnliches Modell, was meinen Anforderungen entspricht und hätte Zeit und Lust mir kurz darüber zu berichten? Wie sieht diese Person, als jemand der das Auto seit X Jahren jeden Tag fährt, den Wagen? Wie passt es zu meinem oben beschriebenen Anforderungsprofil.
Denn ohne genau zu wissen, was derjenige braucht, sich vorstellt und wieviel Wert er auf etwas legt, das andere vielleicht als Detail abtun würden, lässt sich eigentlich nur auf der Basis "schau mal hier, der ist günstig" oder "schau mal dort, der gefällt mir" diskutieren (oder halt das in Auto-Foren nicht ganz unübliche "das willst du fahren?").
Ohne genau Kriterien ist meiner Meinung nach alles etwas konfus-im-Nebel-gestochert. Sonst ist folgendes nämlich auch legitim: "Hallo, ich bin Multimillardär und suche ein Auto was schnell ist und das meine Freundin mag, obwohl ich euch nicht mitteilen werde was ich unter "schnell" verstehe, wo und wie ich den Wagen einsetzen will und ob meine Freundin Sonderschulpädagogik in Kaufbreuen studiert oder ihre Tage beim Shopping mit Paris Hilton am Sunset Strip verbringt.
Den Bugatti Veyron 16.4 mag ich nicht, weil ich jedesmal den Motor ausmachen muss um den Spoiler einzufahren. Ausserdem gefällt mir der Tankdeckel nicht. Was denkt ihr?".
Wirklich - es liegt mir fern hier jemanden angreifen zu wollen - aber, wäre es nicht sinnvoller auf einer gewissen Grundlage zu diskutieren (z.B. so wie ich es oben dargestellt habe)? Ein Auto ist ja nun auch keine Handtasche oder Jeans, die man einfach so auf verdacht kauft und bei Nichtgefallen zurückgibt. Deshalb denke ich persönlich, dass es klüger wäre sich erst klar darüber zu werden was man will, sich zu gründlich informieren, dann den Kreis in Frage kommenden Autos zu reduzieren (und nicht nur anhand des Preises oder einer rein subjektiven Aussage wie "soll chick" sein), die Autos probezufahren und dann hier genau nachzufragen, ob jemand helfen kann.
Okay... nur meine Meinung. Flame away.