Man könnte es natürlich mit einer "falschen", amerikanischen Adresse probieren. Das wird aber wohl dann nicht klappen, wenn man mit Kreditkarte bezahlt, da dort normalerweise die Anschrift mit der Rechnungsanschrift der Karte übereinstimmen muss (wird bei der Lieferung von Waren mittlerweile auch so gut wie immer überprüft - bei Dienstleistungen kann es natürlich sein, dass es etwas lockerer gehandhabt wird).
Napster (to go) habe ich selbst noch nicht getestet. Ich habe aber Freunde in den USA, die den Service nutzen und damit auch sehr zufrienden sind. Die drei Probleme die ich sehe sind:
1.) Man zahlt nicht für ein dauerhaftes Nutzungsrecht. Die Songs sind also praktisch nur gemietet und sobald man kündigt kann man sie (legal) nicht mehr hören.
2.) Napster to Go funktioniert nur mit kompatiblen MP3 Playern und zu der Liste gehören so gut wie nur flash-based player. Alle die schon einen MP3 Player haben schauen dabei in die Röhre. Und iPods werden nicht unterstützt, womit die Sache für mich schon wieder sinnlos wäre.
3.) Keine MP3s sondern DRM-Müll (klar, das ist ja deren Geschäftsmodell). Wäre für mich ebenfalls ein KO-Kriterium.
Die Auswahl ist wohl noch etwas begrenzt, aber dafür wohl in den letzten Monaten sehr stark gewachsen (vor allem in die Breite - also mehr Diversität). Der Preis ist m.E. schon sehr okay.