Beiträge von Der mit dem Bart

    Re: Sparda-Bank Nürnberg


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    Original geschrieben von herbert1960
    Ich bin etwas überrascht, denn ich habe bisher immer nur gute Erfahrungen gemacht. Lediglich ein Arbeltslosengeld-Empfänger wurde mir mal als Neukunde abgelehnt. Ein Jahr später wurde mir in der Filiale gesagt, dass mittlerweile jeder, der sein Girokonto ordentlich führt, einen Anspruch darauf hat. Anscheinend ändert die Bank ihre Geschäftspolitik manchmal.


    Jein, das ist in der Branche immer so ein Thema. Es gibt zwar eine ZKA-Selbstverpflichtung, nach der so gut wie jeder ein Girokonto bekommen soll (was natürlich weder einen Dispositions- oder Überziehungskredit, noch irgendwelche Karten oder Schecks einschließt), aber in der Praxis sieht es halt immer noch ein wenig anders aus. In den 90er Jahren gab es deshalb auch mal eine etwas größere Debatte, weil diese Kunden den Instituten eigentlich nicht sonderlich lieb sind und dann vereinzelt versucht wurde, dass solche Konten nur in bestimmten Fialen abgewickelt werden. Es gibt auch schon Urteile, nach denen ein normales Girokonto, als zur Grundversorgung notwendig beurteilt wurde und für die Sparkassen gibt's oftmals noch mal Sonderregelungen.


    Gerade bei der Sparda-Bank wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit wirklich das Territorial-Prinzip gewesen sein, dass zum Problem wurde (passiert desöfteren und ist bis auf ein paar Ausnahmen gerade bei der Sparda-HH auch etwas, was in der Praxis durchgezogen wird).

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    Original geschrieben von Eurotel
    Übrigends, die anderen kostenfreien Direktanbieter sollen nicht betroffen sein.
    Ich hoffe doch, dass die Banken im Ausland nicht da nachziehen, denn das
    wäre der K.O. für die Karte, denn dafür ist sie ja eigentlich gedacht.


    Warum sollten sie das denn tun? Das wirtschaftliche Interesse der DKB-Konkurrenz ist ja klar abgegrenzt und wird sich nicht mit dem irgendwelcher ausländischer ATM-Betreiber decken. Wer nicht (mehr oder weniger) blauäugig irgendwelche langfristig Vereinbarungen geschlossen hat, der hat hier auch kein wirkliches Problem. Die Sparkassen tun mir an dieser Stelle auch nicht leid. Das sind normale Marktbewegungen auf die man idealerweise mit Anpassungen im eigenen Preissystem reagiert (und idealerweise sollten die im momentanen Klima eine Korrektur nach unten bewirken ;)).

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    Original geschrieben von ZweiterNick
    Sehe ich auch so, aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis der erste kommt, der schreibt "zwingt sie ja keiner dazu, sollen sie sich doch n anderen Job suchen"... nuja...bei mir war noch nie jemand zu Hause von denen. Und ich zahle gern.


    Ich nicht, denn wenn ich schon ein Zwangs-Pay-TV mit der Maßgabe aufgedrückt bekomme, dass das System der öffentlich-rechtlichen Rundfunkfinanzierung die einzige Möglichkeit wäre die Grundversorgungsauftrag und die Umsetzung des gesetzlichen Programmauftrages aufrecht zu erhalten, dann hätte ich gerne auch etwas mehr davon. Ein richtiger Schritt wäre z.B. mal zu sehen, was die BBC an Eigenproduktionen herausbringt, denn da können sich ARD und ZDF oftmals noch eine Scheibe abschneiden.


    Für mich als Zuschauer besteht weniger Interesse daran, dass immer dieselben Schauspieler und Entertainer mit immer wiederkehrenden Programmkonzepten viel Geld verdienen - das mag für die Beteiligten nett sein, aber davon habe ich nichts.


    Darüberhinaus finde ich die Methoden, die zur Gebühreneintreibung eingesetzt werden einfach nicht okay. Mich betrifft es zwar nur am Rande (und zwar dann, wenn die GEZ mal wieder Außendienstmitarbeiter einsetzt, die blind von Haus zu Haus gehen und auch bei Haushalten, die Gebühren zahlen klingeln), aber ich habe grundsätzlich ein Problem damit, wenn man Drücker-Methoden von meinen Gebühren finanziert werden und dabei auch noch so getan wird, als ob dies mit hoheitlichen Sonderrechten passiert.


    Edit:

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    Original geschrieben von TheBastian
    Die kommen ja nur zu Leuten, deren Name auf der "Nichtzahler-Liste" stehen. Zahlendes Clientel ist meines Wissens verschont...


    Das scheint dann wirklich regional unterschiedlich zu sein. Der letzte GEZ-Mensch, der mir gleich mal seinen äußerst offiziell aussehenden Ausweis ins Gesicht gehalten hat, war etwas geknickt als er zugeben musste, dass er wirklich einfach überall klingelt und trotzdem damit hier in der Gegend eher weniger Erfolg (bzw. Gewinn) hat.

    Danke für die Info und willkommen bei TT. :)


    Falls das ein Ansatz zur Risiko-Streuung sein soll (was sich anhand der reduzierten Verfügungsrahmen als Erklärung irgendwie anbietet), dann ist das zumindest eine interessante, wenn auch hierzulande eher unübliche Idee. Ob eine etwas weniger aggressive Akquise nicht vielleicht doch zielführender wäre, will ich mal dahingestellt lassen, aber letztendlich ist es doch so, dass man als Normalkunde selbst bei einem Zinssatz am unteren Ende der möglichen Skala immer noch ziemlich gut beraten ist, wenn man den Betrag gleich ganz ausgleicht - schließlich sind 17,9% alles andere als ein Pappenstiel.

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    Original geschrieben von telcoman
    Na klar habe ich noch andere Karten. Die will ich aber nur ungern aufgrund der knapp 2% Auslandseinsatzentgelt einsetzen.


    Substanzielles Guthaben ist bei der Advanzia auf dem KK-Konto nicht gerne gesehen. Von daher bleibt dir da wirklich nur einen Gehaltsnachweis mit der Bitte um Erhöhung einzureichen, aus dem Urlaub per Online-Banking zwischenzeitlich die offene, noch nicht abgerechneten Posten auszugleichen oder dies pi mal Daumen vorher per Terminüberweisung zu regeln. Dabei musst du dann natürlich auch an eventuell reservierte Kautionen (Hotel, Mietwagen, Benzin, etc.) denken, so dass es u.U. etwas weniger gut zu überblicken ist als man anfangs denken mag.

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    Original geschrieben von RzwoD2
    Sparkasse -> manchmal max 200€ Auszahlung


    Das hatte ich auch schon ein paar mal. Dabei war es allerdings problemlos möglich direkt danach noch einmal die Höchstsumme abzuheben, so dass die Sache höchstens nervig und nicht wirklich ärgerlich war.


    Verwirrend sind dabei allerdings oftmals die Fehlermeldungen der Geldautomaten. Von "Karte ungültig" bis zu einem wenig hilfreichen "Aktion nicht möglich" scheint es da alles zu geben. Wenn man das wiederum zu deuten weiß, ist es natürlich okay, aber bei den allermeisten Bankkunden dürfte das kaum der Fall sein.


    Edit: Im Übrigen sollten vielleicht gerade die Sparkassen mal über das eigenen Preis-Modell nachdenken. Man muss sich nicht zwangsläufig auf das Preisniveau der Direktbanken begeben, wenn man Service bietet, aber in Zeiten wachsender Konkurrenz noch an der Preisschraube zu drehen und völlig überzogene Gebühren für beleglose Transaktionen zu nehmen, dient letztendlich nur dazu, dass man den Kunden vor den Kopf stößt und sie verärgert.

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    Original geschrieben von mager-man
    ist wohl vor lauter Ebayaufruhr untergegangen. Kann hierzu noch jemand was sagen?


    Jep. Um die Zuständigkeit musst du dir keine großen Gedanken machen. Deine örtlich nächstgelegene Schufa-Servicestelle gewährt dir auch Einblick in die über dich gespeicherten Daten. Allerdings ist das mit dem "Einblick" wörtlich zu nehmen - ein Ausdruck kostet extra und im Allgemeinen ist das Geld für den Online-Zugang da besser angelegt. Ein gültiger Lichtbildausweis wird dabei verlangt (Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung; je nach Tagesform genügt auch mal der Führerschein). Ansonsten ist das aber eine absolute Routine-Geschichte und einer der Hauptinteraktionspunkte der Schufa mit Otto Normalbürger.

    Wird schon klappen - ich würde mir da auf jeden Fall keine Gedanken machen. Meiner mittlerweile ein paar Jahre umfassenden Erfahrung nach ist der Kundenservice der DKB eigentlich ziemlich gut und wenn irgendetwas mal hängt, genügt eigentlich eine kurze Email oder ein Anruf, damit die Sache geklärt wird. Dementsprechend würde ich erst einmal abwarten und wenn dann nach ein bis zwei Wochen nichts kommt, kannst du ja immer noch dort anrufen und dich nach dem Stand der Dinge erkundigen.