Beiträge von Der mit dem Bart

    Mal ganz abgesehen davon, dass du weder das POS-Terminal, noch dessen Firmware, Anbindung, physische Umgebung oder das Netzwerk dahinter auch nur annähernd kontrollieren kannst. Und trotz lautstarken Beteuerungen der EMV-Proponenten, dass dies ja "so gut wie" unmöglich sei, ist das auch keine paranoide Spinnerei, sondern schon mehrfach, großflächig und mit großer krimineller Energie betrieben aufgetreten.


    Aber genau wie mit 3DS/SecureCode hat man es da wieder mal geschafft bekannte technische Lücken in Konzept und praktischer Implementation bewusst zu ignorieren und das Ganze dann dem Endkunden auch noch als Verbesserung zu verkaufen, von der er - irgendwie - profitieren würde, obwohl eine solche konkret oftmals gar nicht gegeben ist. Die Fälle, in denen kartenausgebende Stellen trotz auf andere Umstände hindeutenden Indizien einfach mal pauschal grobe Fahrlässigkeit unterstellt haben, da EMV ja so sicher und gegen Manipulation gefeit sei, gab es übrigens auch schon. :rolleyes:


    Insgesamt gesehen ist die Katze aber längst aus dem Sack.

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    Original geschrieben von Merlin
    Hat O2 überhaupt noch ein Image, welches man versauen könnte? Die haben ihren Ruf doch schon lange ruiniert. Von daher können und werden die alle kündigen, die sie nur Geld kosten.


    Mag sein, dass ich mich da irre, aber ich glaube die allgemeine Öffentlichkeit nimmt das gar nicht mal so sehr wahr, wie es vielleicht in unseren mobilfunk- oder allgemein technikinteressierten Kreisen der Fall ist.


    Ich habe z.B. eine Bekannte, die zwar unbedingt ein Smartphone neuester Generation haben musste, aber dieses nun mit einer o2-Karte mit einem Tarif aus der mobilfunktechnischen Steinzeit betreibt (ich meine, er sei nicht mehr aus der Citypartner-Ära, aber viel neuer ist der Tarif auch nicht) und sich nun wundert, dass trotz minimaler Nutzung diverse Widgets enorme Kosten verursachen. Auf den Vorschlag sich einfach eine Fonic-Karte (damit ich mir nicht 2 Wochen später anhören muss, dass sie nun für Person X und Y nicht mehr kostenlos zu erreichen wäre) zu besorgen, kam dann der Einwand, dass sie kein "Billig-Netz" haben wolle. :rolleyes:


    Marketing, eingeschliffene Gewohnheiten und Mund-zu-Mund Propaganda sind meiner Erfahrung nach sehr effektiv bei Leuten, die sich nicht mit der Thematik beschäftigen wollen.

    Letztendlich wird es dann wohl so oder so darauf hinauslaufen, dass man sich bei o2 sehr gründlich darüber Gedanken machen wird, ob es sich lohnt, von einem derartigen Kündigungsrecht auch Gebrauch zu machen.


    Jemandem, der 900 Minuten im Monat telefoniert gegenüber wird man wohl kaum so auftreten (wollen), da sich so ein Telefonverhalten eigentlich für jedermann einleuchtend erklären lässt. Dann kann man der Presse eben auch nicht erklären, dass es sich um einen absolut seltenen Ausnahmefall, der möglicherweise sogar an Missbrauch grenzt, handelt. Dagegen dürften sich die Folgekosten für einen "Heavy User", der ja auch mal in den Urlaub fährt, und ggf. auch Freunde, Bekannte und Familie mit Flatrate (IC) oder mit einer o2-Karte hat, dann doch gegenüber dem Imageschaden sehr in Grenzen halten. ;)


    Sofern man nicht absolut auf die Nummer angewiesen ist (ab und zu sieht man ja noch Handynummern an den Autos und in den Briefköpfen von Handwerkern) und in der Hinsicht möglichen Ärger vermeiden möchte, würde ich mir da also weniger Gedanken machen.

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    Original geschrieben von thedarkside2005
    Davon abgesehen liegt mein Score trotz Umzug nur ganz knapp unter den 97,5%. Ist also trotz Umzug möglich...


    Das sicherlich, denn wenn ein einzelner, eigentlich erst einmal wertneutraler Faktor so stark gewichtet wäre, dass es zwangsläufig zu einer signifikanten Verschlechterung kommt, würde ich das ganze Modell für wenig hilfreich erachten. Ich würde auch prinzipiell davon ausgehen, dass ein Umzug erstens nicht unbedingt immer eine negative (oder überhaupt eine letztendlich messbare, z.B. nicht anderweitig kompensierte) Auswirkung haben muss, denn so einfach sind solche Modelle auch in anderen Bereichen nicht und zweitens muss eine ggf. vorhandene Auswirkung auch nicht von Dauer sein.


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    Sollte ich die falsche Adresse korrigieren lassen?


    Das ist eine gute und leider schwierig zu beantwortende Frage. Ich fürchte so wirklich kann ich dir da leider auch nicht weiterhelfen, aber ich kann zumindest mit einer Anekdote aus dem Bekanntenkreis dienen, die möglicherweise ähnlich lag. Dort handelte es sich ebenfalls um jemanden mit ausgezeichneter statistischer Zahlungswahrscheinlichkeit. Durch einen Dritten, der Vertragspartner der Schufa war und diese genutzt hat, um die Bonität der betreffenden Person zu überprüfen, wurde in dem Fall manuell die neue Adresse von einem Vertragsformular eingegeben, die sonst noch nirgendwo bekannt war, da der Wohnraummietvertrag zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bestand.
    Und natürlich war auch da ein Rechtschreibfehler drin. Diese eigentlich korrekte und aktuelle, jedoch falsch geschriebene Adresse wurde dann von der Schufa als neue Anschrift übernommen, was an sich mal keinen großartig gestört hat. Später hat sich dann jedoch herausgestellt, dass nach der erfolgten Ummeldung bei den üblichen Verdächtigen (nun allerdings korrekt geschrieben) die Schufa dies als einen weiteren Umzug gewertet hat, so dass nun einmal die falsch geschriebene Anschrift als ehemaliger Wohnort und die richtig geschriebene als momentaner Wohnort eingetragen waren.


    An sich also ein Problem, dass für jeden Sachbearbeiter klar ersichtlich sein dürfte und bei dem man davon ausgehen können sollte, dass es sich einfach beheben lassen würde. Tja, tat es aber nicht. Die genauen Details selber kenne ich nicht, aber ich weiß noch, dass es Ewigkeiten gedauert hat, bis die (nachweislich falsche) Voranschrift gelöscht wurde und selbst zu dem Zeitpunkt bestand immer noch der m.E. nicht gänzlich von der Hand zu weisende Verdacht, dass sich die Geschichte doch relativ heftig und negativ beim Score bemerkbar gemacht hat. Nur war das lange vor der Zeit von meineSchufa, so dass es beim Verdacht geblieben ist.


    Ein Auge darauf zu halten, scheint mir aber auf jeden Fall eine gute Idee zu sein.

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    Original geschrieben von tkleyman
    So etwas (Kredit auf Giro) habe ich bei keinem meiner Girokonten stehen.


    Geht mir genau so. Ich würde da einfach mal die Rückfrage-Funktion nutzen. Möglicherweise handelt es sich dabei ja um ein Versehen. Bei mir hatte die DKB auch einmal einen doppelten und damit fehlerhaften Eintrag bei der Schufa vornehmen lassen, was ein paar Tage nachdem ich es gemeldet hatte auch korrigiert wurde.

    Die Twincard ist elementarer Teil des Angebots. Wenn du sie nicht nimmst, geht logischerweise die Kalkulation nicht auf und das Angebot lässt sich nicht in der Form aufrecht erhalten. Anders gesagt: wenn du die Twincard nicht nehmen möchtest, musst du dich anderweitig umsehen. Dann wäre es allerdings wohl für alle Beteiligten am einfachsten, wenn du dich direkt an TTW wendest um den Antrag zu stornieren.

    Re: Re: M2M bei E-Plus


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    Original geschrieben von Tuxracer
    Vermuttlich hochgerechnet aus aktuellen Kundenzahlen.


    Dazu kommen dann auch bestimmt noch Projektionen, die auf Industriestandards und Rahmengesetzgebung basieren. M2M ist in vielen Bereichen zwar bereits ein alter Hut (z.B. im Brandschutz), aber wird in anderen Bereichen erst so langsam relevant.