Beiträge von Der mit dem Bart

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    Original geschrieben von Marko
    Das Design ist dort Programm, mehr als Luftblasen werden wohl nicht kommen.


    Oder, wenn das, was mal wieder gemunkelt wird, wirklich doch noch kommt (bzw. wiederaufgegriffen wird), auch Luftblase - ohne n, DSL-sei-Dank. ;) :D

    Das Gehäuse wird eigentlich immer automatisch bei den Geräten, die als 'refurbished' gekennzeichnet sind, ausgetauscht. Folie ist auch drauf. Zum Akku kann ich nichts definitivies sagen, aber ansonsten liegen die Unterschiede eigentlich nur in der halbierten Garantie und der fehlenden Verpackung. Und es ist natürlich immer ein 1G-Gerät.


    Edit: Mein Fehler! Danke für den Hinweis. Irgendwie hatte ich das falsch im Kopf: ohne Applecare gibt's auch bei den iPods generell nur 1 Jahr Garantie.

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    Original geschrieben von downloadmatt
    Wenn o2 bei mir zu Hause UMTS-Abdeckung hat, wär auch das ne Alternative, ich bin eigentlich nicht auf Vodafone festgelegt.


    Ich mag mich irren, aber IIRC war die Entsperrgebühr irgendwo bei 50,- €. In dem Fall könnte sich eine günstige Surf@home-Box vielleicht ja trotzdem lohnen.

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    Original geschrieben von downloadmatt
    Ok, dann muss ich mich jetzt auf der Vodafone Seite mal Kundig machen, was so eine Steckkarte, Daten-SIM und UMTS-Flatrate kostet.


    Falls du mit Steckkarte einen PCMCIA/PC-Card-Adapter meinst, solltest du mal bei eBay schauen. Dort bekommst du die nämlich teilweise immer noch hinterhergeschmissen.


    Ansonsten bliebe auch noch die Lösung sich einen eigenen Router zu bauen, was dann aber wiederum ein wenig Know-How erfordert.


    Als Alternative fällt mir spontan sonst auch nur noch die Surf@home-Box von o2 ein, die aber SIM-Lock hat.

    Ich denke, wenn man irgendwie noch eine vernünftige Marktdurchdringung bei den Datendiensten im Privatkundenbereich hinbekommen möchte, gibt es da realistisch nur noch drei Möglichkeiten:


    1. Man findet die Killer-Applikation überhaupt. ("Ach ja, und SMS als Dienst sollte diese auch nicht überflüssig machen, denn damit macht man ja Geld. Na dann, viel Glück beim Suchen." ;))


    2. Datentarife/Flatrates in vermarktbaren Regionen, also im Grunde in der Preisspanne 4,95 € - 12,95 €. Das klappt ja z.T. auch mit den Portalflats. Otto Normalverbraucher mögen die vielleicht auch reichen und zudem noch eine nette Plattform für Premium-Angebote bieten, aber "echtes Internet" (*an Compuserve-Zeiten zurückdenk* ;)) ist das dann natürlich nicht. Der Unterschied dürfte vielen Nutzern aber nicht klar (und oftmals auch egal) sein.


    3. Ebendiese Prepaid-Lösung.


    Ansonsten ist nämlich die "Ich-bin-mit-meinem-Portal-zufrieden"-Zielgruppe abgedeckt, die Poweruser haben sowieso einen größeren Volumentarif oder eine Flatrate, die "DSL-Ersatz"-Gruppe hat ebenfalls schon eine Flat und der Rest nutzt Datendienste entweder gar nicht oder (nach Erhalt der Rechnung) nur einmal.


    Wirklich andere Alternativen lässt man den Kunden ja eigentlich auch gar nicht, da die kleinen Datenpakete (Online S, sofern noch buchbar; Data 5; Webconnect Volume PDA; etc.) für Normalnutzer weder ausreichend Volumen, noch ausreichend Sicherheit bieten und die Folgekosten prohibitiv hoch sind. Deshalb bleibt's da auch nur bei Gelegenheits- und Spartennutzung.


    Anscheinend machen die NBs aber lieber weiterhin Geld mit denjenigen, die Datendienste wirklich brauchen und (sehr viel weniger) mit denjenigen, die sich auskennen und genau wissen, was sie brauchen (Flat, austarierter Volumentarif, reines Email-Polling, WIND) oder nur eine Portalflat gebucht haben. Der Rest verbrennt sich einmal die Finger und kommt dann nie wieder.


    Die Frage ist dabei halt nur, ob es sich wirtschaftlich nicht eher lohnt gerade auf diese zweigleisige Lösung (um die 10 € für eine Datenoption bei Vertrag mit MVLZ und um die 15-20 € für eine Prepaid-Lösung) umzusatteln. Zum einen würde man dadurch die wirkliche Masse erreichen und die Gelegenheitsuser (längere Zugfahrt, Urlaub, etc.) ansprechen. Gerade in dem Bereich werden zumindest die meisten Berufstätigen nicht großartig nachdenken: wenn man irgendwo gelangweilt herumsitzt, erscheinen einem 10 € nicht unbedingt unangemessen, um die Wartezeit (möglicherweise produktiv) zu überbrücken. Und ausreichend "Leerlauf" bekomme ich in einem Monat eigentlich immer zusammen um 10 € für mich zu rechtfertigen - bei 25+ € sieht das schon ganz anders aus...


    Die Kehrseite der Hypothese und der Punkt, an dem es hapert, ist dann allerdings, dass durch das gesunkene Preisniveau die Spitze des "Umsatzkuchens" komplett wegbrechen würde. Bei (für eine gelegentliche Notebook-Nutzung ausreichenden) 500-1000MB für 10 € fällt es schwer jemandem einen 50+ €-Tarif zu verkaufen, selbst wenn das Volumen dabei ein vielfaches ist.

    Und (soweit möglich) vielleicht auch freundlich(!) darauf hinweisen, dass die 01805-Nummer etwas nervt und unnötigerweise Kosten verursacht.


    Zugegebenerweise wird das wenig bringen, wenn man den Kundenservice eines großen Konzerns anruft, aber zumindest die Stadtverwaltung, bei der eh irgendwo im stadteigenen Hausnetz terminiert wird, sollte es doch auf die Reihe bekommen auch ohne SCNs auszukommen. Die bringen da nämlich der Stadt so gut wie gar nichts, verursachen aber gleichzeitig beim Bürger Kosten.


    Ich mache das zwar auch nicht immer (und letztendlich sind es ja auch nur Peanuts), aber ab und zu halt doch, und die Reaktion war eigentlich immer positiv. Bei einem Unternehmen wurde ich sogar in die Firmenzentrale durchgestellt, wo man sich das interessiert angehört hat und keine zwei Tage später war auch eine reguläre Festnetznummer auf deren Webseite zu finden.