Beiträge von fruli

    Hi,


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    Original geschrieben von saintsimon Es ist das Oligopol am Werk, dagegen hilft nur der Hammer.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau Aus kartellrechtlicher Sicht scheint sich auf nationaler Ebene für diese Branche niemand verantwortlich zu fühlen


    Selbst wenn nach 10 Jahren jmd. eingreift wie bei 0180, kommt der Gesetzgeber und legalisiert unter dem Deckmantel des Kundenschutzes den unsäglichen Kartell-Status Quo. Der dort implementierte Mobilpreisdeckel ist entgegen dem ursprünglichen Entwurf nur noch ein schlechter Witz und hat mit "Verbraucherschutz" nichts zu tun - lediglich einer Ausweitung der Abz*cke aus dem Festnetzbereich, wo die Telekom vor nicht allzu langer Zeit im Handstreich von 12 auf 14 Ct erhöht hat und alle anderen genüsslich nachzogen, wurde entgegengewirkt ... und das Problem der Einnahmengenerierung durch Service-Warteschleifen wurde konsequent ignoriert bzw. beim Thema ließ man sich von völlig unverbindlichen und nicht eingehaltenen Selbtverpflichtungszusagen der Industrie-Lobby einlullen - dabei ist 0180-Bepreisung ohne Warteschleife längst technisch möglich, wie entsprechende seit Jahren auf dem Markt befindliche Angebote etwa von SNT Multiconnect eindrucksvoll belegen.


    So long.
    fruli

    Hi,


    genau diese Argumentation im Folge-Posting hatte ich im Hinterkopf, als ich den Beitrag geschrieben hab ;)


    Also dann man los: verklagt die Mobilfunker massenhaft bzgl. 032, nicht dass es wieder so lange geht wie beim Guthaben-Verfall, bis wir eine entsprechende Rechtssicherheit durch die höchsten Gerichte haben (wäre auch bzgl. SMS-Info-Nichterreichbarkeitsansagen angesagt, IMHO)...


    So long.
    fruli

    Hi,


    die Netzzusammenschaltung bei 032 ist auf Basis anderer Netzübergabepunkte aufgebaut und nicht auf Basis des üblichen regionalen 475-POI-EBC-NO-TRANSIT.


    Die 032-Netzzusammenschaltung unterliegt nicht der üblichen Ex-Ante-Interconnect-Regulierung sondern es gilt zunächst das Prinzip Vertragsfreiheit (allenfalls im Nachheinein durch Beschwerden kann eine Missbrauchskontrolle erreicht werden wie im üblichen Kartellrecht). Dies ist eindeutig aus den einschlägigen BNetzA-Quellen zu entnehmen.


    So long.
    fruli

    Hi,


    @ frank_aus_wedau:


    es gibt durchaus sachliche Gründe, 032 tariflich abweichend zu behandeln ggü. geografischen Rufnummern.


    Zum einen sind die Interconnection-Entgelte zu 032-Rufnummern nicht reguliert - reguliert ist ausschliesslich der Anteil der Telekom für die Weiterleitung in die 032-Netze, falls ein Anbieter keine direkte Netzzusammenschaltung mit dem jeweiligen 032-Netz unterhält.


    Zum anderen läuft die Zusammenschaltung im Gegensatz zur Zusammenschaltung mit den geografischen Ortsnetzen nicht auf Basis lokaler Netzzusammenschaltung sondern zentral über einen nationalen Netzknoten.


    Vermutlich genau der gleiche Netzknoten, der auch für die Terminierung von 0800, 0180 und 0700er aus Mobilfunknetzen heraus Verwendung findet - und die Kostenvereinbarungen für dessen Nutzung sind wohl auch dafür mitverantwortlich, dass die 032er bei den Mobilfunkern grundsätzlich als teure "Sonderrufnummern" abgerechnet werden.

    Hi,


    es ist schon richtig, dass die verbreitete Ausweisung von 032 durch die Anbieter als "Sonderrufnummern" falsch ist, denn gemäss BNetzA sind diese eindeutig "Teilnehmerrufnummern".


    Nur führt das nicht zwangsweise dazu, dass diese nationalen Teilnehmerrufnummern identisch zu ortsgebundenen Teilnehmerrufnummern bepreist werden müssen.


    Zudem gab und gibt es auch auch bei ortsgebundenen Teilnehmerrufnummern deutliche Preisunterschiede in der Bepreisung von Anrufzielen auch im Mobilfunk (siehe City-Zonen, Berlin-Tarife, o.ä)


    ... und auch Mobilfunkrufnummern sind letztlich Teilnehmerrufnummern - und in Fremdnetze wird es dort je nach Tarif auch teuer.


    Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: die Mobilfunker nutzen bei 032 (wie auch bei 0180, 0700) eine Regulierungslücke schamlos bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus aus.


    So long.
    fruli

    Hi,


    so, Update: mein Wechsel ins neue Pack M wurde wie im Chat besprochen zum Rechnungslauf-Datum umgestellt - es kamen auch entsprechende SMS.


    Nachdem ich mittlerweile schon ca. 400MB verbraucht hatte und noch keine Drosselung effektiv ist (anscheinend ist die Drosselung bisher nur beim Prepaid-Pack aktiv laut User-Berichten?), hab ich bei der Hotline nachgefragt - Ergebnis: ja, das neue Pack ist aktiv. Meine Nachfrage nach dem Rabatt ergab, dass er wie vereinbart im System sichtbar ist. Der Hotliner meinte zwar gleich, eigentlich gäbe es den Rabatt für das neue Pack nicht. Darauf ging ich aber nicht ein sondern hab nur nochmal erklärt, dass dies explizit so im Chat von mir vereinbart wurde und ich nur überhaupt unter der Voraussetzung wechselte und hab nochmals zur Rückversicherung nachgefragt, ob der Rabatt im System noch eingetragen ist - dies bejahte der Hotline-MA, daraufhin hab ich mich freundlich verabschiedet und gehe davon aus, dass es mit der Überführung des Rabatts ins neue Pack bei mir geklappt hat ud erwarte keine negative Überraschung auf der übernächsten Rechnung.


    So long.
    fruli

    Hi,


    das bezieht sich nicht auf die Anbieter-seitige Bepreisung sondern nur generell, welche Festnetz-Preselection (für Ortsverbindungen, erst seit ~2004 möglich, Anbieter-Test 0311 - oder alternativ für überörtliche Verbindungen, seit 1998 möglich, Anbieter-Test 0310) für 032-Verbindungen wirksam ist.


    Premiumdienste sind i.ü. nur 0900.


    0180/0700 fallen nicht unter Premiumdienste und werden trotzdem ggü. Festnetzrufnummern vollkommen anders bepreist.


    Es gibt leider keine Vorgabe, die Festnetz-Bepreisung für 032 vorsieht.


    Im Festnetz wirkt Call-by-Call-Fähigkeit von 032-Verbindungen wenigstens generell kostensenkend und gegen den Gebühren-Wildwuchs wie bei 0180/0700, im Mobilfunk fällt dieser Mechanismus weg.


    So long.
    fruli

    Hi,


    flo1982m: da oben rund um Stuttgart soll es mitunter noch einen Monat dauern (z.B. bei UMTS-Nodes in Backnang, Waiblingen)


    GigaCuber: in Trossingen gibts seit ein paar Tagen auch endlich von der Node an der A81@VS-Weigheim Richtung Südwesten HSDPA mit 3,6 MBit/s anstelle UMTS - ich hatte dort heute nachmittag praktisch die 3,6MBit voll. In der Innenstadt gibts jetzt sogar 7,2 MBit/s und HSUPA. Bei meinem Test gegen Abend kamen dort heute >5MBit/s im Download und 1MBit im Upload durch.



    BTW: ich hab hier ca. 5 km südsüdöstlich von diesen Standorten wie auch o2surfer eine SLP-17 in Betrieb. Dabei komme ich auf ca. 20-30% Empfang laut MWConn mit einer GE301-Etna-Expresscard - wobei die Etna ggü. der GTG3+ aka Nozomi (ist auch im Surf@Home II HS drin @ o2surfer) eine lausige 3G-Empfangs-Leistung bzgl. der internen Antenne hat - bei externer Antenne sind beide ähnlich einzuschätzen.


    Je nachdem in welche Node sich die Karte einbucht (z.T. in die erst aktuell von UMTS aufgerüstete A81-Node mit 3.6MBit, z.T. in die Innenstadt-Node mit 7.2MBit und HSUPA) kommen damit ca. 1,5-2MBit rein. Kann ich mit einer anderen Antenne und besserem Empfangspegel eventuell mehr Bandbreite erwarten? Problem ist hierbei auch, dass der direkte Sichtkontakt aufgrund hoher Bebauung in der Nachbarschaft in Richtung der Senderstandorte nicht vorhanden ist, das ganze muss über eine 1km-Reflektion von einem 300m hohen Hang ca. in 90°-Richtung zu den Antennenstandorten laufen. Sind die hier geringeren Bandbreiten (7.2-Node->hier max ~ 2MBit, 3.6-Node-> hier max ~ 1.5MBit) eher prinzipiell durch diese spezifische Empfangssituation vorhanden oder würde eine andere/bessere Antenne (PA2000?) und sagen wir dadurch möglichen 30-40% Emfpangspegel da wahrscheinlich noch etwas reißen?


    So long.
    fruli