Zitat
Original geschrieben von mo12
ich möchte nur noch mal betonen, dass nicht die hunde in frage gestellt werden sollten, sondern die besitzer. wurde bestimmt schon erwähnt, möchte es aber nochmal geschrieben haben.
finde die argumentation aber schwach, dass praktisch keine ausrottung stattfinden würde, weil die hunde durch menschen entstanden sind :confused:
Natürlich wird der Hund als Resultat der Zucht des Menschen in Frage gestellt. Es gibt auch Hunde und Katzen, die so gezüchtet werden, dass z.B. Hüftschäden, chronisch entzündete Augen, etc. vorprogrammiert sind, nur damit er dem Menschen gefällt. Sollte sowas unterstützt werden?
Nicht alles, was Menschen gefällt (u.a. bestimmten Leuten Kampfhunde) sollte auch in der Praxis erlaubt und durgeführt werden. Das ist auch eine ethische Frage! Soll, nur weil es wissenschaftlich möglich ist, etwas kreiert werden, was eigentlich keinen bestimmten Zweck erfüllt, sondern vornehmlich schadet, weil es gerade so konzipiert wurde? Daher ist das kein schwaches Argument!!!
Befasse dich mal etwas mit der Geschichte bestimmter sog. Kamphunderassen und du wirst genau wissen, warum sie gezüchtet wurden. Jagdhunde, Retriever, Schäferhunde wurden zumindest mal auch aus bestimmten Gründen so gezüchtet (ergibt sich aus dem Namen).
Dass die Hunde charakterlich oft "einen an der Klatsche" haben ist natürlich so dem Hund nicht zuzuschreiben, aber als Resultat ist es oft so, weil der Mensch es so gewollt hat.
Auch charakterliche Merkmale werden vererbt, nicht nur Körper und Gesundheit.