Beiträge von ksweet

    Zitat

    Original geschrieben von limp

    so, nun aber genug mit dem geschleime ;) - und nächstes mal bitte "organiseé" (mein franz. ist schon ein bisschen älter, bitte um korrektur falls falsch, ge BigBlue :D )


    mfg,


    limp


    Das mit dem Organiser bezog sich eigentlich darauf, dass sonst bei Samsung Handys die amerikanische Schreibweise Organizer verwendet wird. :D


    Danke für das Lob, Kristin

    So, nun habe ich mich doch mal durchgerungen meinen ersten Testbericht zu verfassen, also bitte etwas Nachsicht. ;)


    Dass das SGH-X450 keine Revolution auf dem Handymarkt darstellt dürfte wohl Jedem klar sein. Vielmehr handelt es sich preislich um ein Gerät in der „Einsteigerklasse“.
    Vergleichen kann ich das Telefon nur mit dem SGH-S300.



    Verpackung und Lieferumfang:


    Kleiner, bunter Pappkarton mit Pappeinlage für die einzelnen Teile.
    - Telefon
    - Akku (720 mAh)
    - Reiseladegerät
    - Samsungtypische Anleitung im Taschenbuchformat
    - Garantieheft, Werbung für Samsung Fun Club
    Etwas leer ist der Karton schon, da Samsung nicht mal die Halteschlaufe spendiert hat.


    Erster Eindruck:


    Verglichen mit dem S300 wirkt das Handy schon etwas breit, dafür aber recht dünn (Höhe).
    Wo gewohntermaßen das Außendisplay angebracht ist, muss man hier mit dem vertikal ausgerichteten Samsunglogo vorlieb nehmen. Dieses wird wie die Außendisplays bei anderen Modellen in silbernem Metall eingefasst.
    Das Telefon erinnerte mich im ersten Augenblick ein wenig an ältere Motorola Modelle.
    Insgesamt liegt das Handy sehr gut in der Hand, der silberne Kunststoff fühlt sich sehr wertig an, kein Unterschied zu teureren Samsung Modellen.
    Das Handy wirkt mit seinen ca. 80 g schon fast etwas zu leicht, was wahrscheinlich auch mit dem flachen, aber breiteren Design zusammenhängt.


    Verarbeitung, Design, Gehäuse:


    Hier hat Samsung sich bei dem günstigen Telefon nicht lumpen lassen.
    Der Akku sitzt bombenfest. Die Klappe hat im geschlossenen Zustand minimalsten Spielraum (links, rechts), im geöffneten Zustand gar nicht.
    Das Teil ist ein wahrer Handschmeichler, alles schön abgerundet und liegt sehr gut in der Hand.
    Die Bereitschaftsanzeige befindet sich klein und unauffällig rechts oben am Gehäuse,
    der Lautstärkeregler als Wipptaste links seitlich.
    Das Zusammenspiel zwischen glänzendem und mattem Silber, sowie dem schwarzen Hintergrund des schillernden Samsunglogos wirkt sehr harmonisch, manche würden behaupten vielleicht fast schon etwas langweilig.
    Die Bereitschaftsanzeige gibt es wieder in verschiedenen Farben oder ausgeschaltet. Ärgerlich ist, dass entgangene Anrufe nicht! mit einem Blinken angezeigt werden, eingegangene SMS schon.


    Tastatur:


    Insgesamt ist die Tastatur sehr viel „tippfreundlicher“ als die des S300. Die Tasten selbst sind größer und was fast noch wichtiger ist, heben sich deutlicher vom Gehäuse ab. Der Druckpunkt ist gut und klar definiert, für SMS also gut geeignet.
    Die Navigation erfolgt über die von Samsung bekannte 4-Wege-Navi. mit dem zentralen „i-Button“. Die oben und unten Taste kann man frei belegen à Schnellzugriff.
    Links und rechts sind mit „Neue Nachricht“ und „Klingeltöne“ (imho etwas unsinnig) unveränderbar belegt. Mit der i-Taste geht es im Stand-by Modus online, bei Spielen fungiert sie u.a. als Bestätigungstaste.
    Die Tastatur ist blau beleuchtet, nur die rechte Zeile leuchtet etwas dunkler. Besonders hell sind die rote und grüne Hörertaste. In allem sowie bei hellen, als auch bei dunklen Lichtverhältnissen gut ablesbar.


    Display:


    Es handelt sich hierbei lt. Samsung um ein UFB-Display mit 65.536 Farben und einer Auflösung von 128x160 Pixeln auf 1,8“.
    Die Helligkeit ist in 23 Stufen veränderbar. Die Farben wirken knackig. Das S300 Display verblasst dagegen völlig.
    Es sind diverse animierte Hintergrundbilder vorinstalliert, die jedoch z.T. recht einfallslos und langweilig sind. Da waren U-Boot etc. beim S300 besser.
    Leider kann ich keinen Displayvergleich zu den aktuellen hochpreisigen Samsung Modellen anstellen.
    Die verschiedenen Symbole für Homezone, Citybereich etc. werden wie bei anderen Samsungmodellen dargestellt (Häuschen, Hochhäuser etc.).
    Was mich etwas stört ist, dass Fotos, die als Hintergrundbild gespeichert werden sollen nicht passend automatisch gemacht werden, also weiße Ränder zu sehen sind, je nach Format des verwendeten Bildes. Dies kenne ich von Nokia anders. Bekomme ich ein Foto per MMS und möchte dies als Hintergrundbild wird es automatisch „displayfüllend“ angepasst, nicht so bei diesem Samsung, da bleiben Ränder.
    Hintergrundbilder im Format 128x129 wären optimal. Warum wären? Mit Easy GPRS lassen sich nur Bilder mit 128x128 Pixel uploaden. Dadurch bleibt leider eine „Pixelreihe“ weiß.
    Beim Upload des gleichen Fotos (nur Format angepasst) auf das S300 und das x450 zeigt sich sofort, dass sich in den letzten 1,5 Jahren viel getan hat. Die Darstellung auf dem X450 wirkt bunter und einfach besser, wenn auch nicht perfekt.


    Menü:


    Samsung-Standard-Menü, das entweder fortlaufend oder seitenweise dargestellt wird. Die Animationen der einzelnen Menüpunkte haben sich seit dem S300 sehr verschönert. Bei Anruflisten ist tatsächlich auch ein X450 abgebildet, nett!
    Untergliedert ist das Menü in 9 Punkte: Text-Mitteilungen, Multimedia-Mitteilungen, Anruflisten, Töne, Einstellungen, Organiser, Netzdienste, Funbox und SMS-Services (SIM abhängig).
    Das Menü ist recht intuitiv bedienbar, die Unterpunkte logisch zugeordnet. Auch bei diesem Handy gelangt man durch die Zahlenanwahl ins entsprechende Untermenü. Es scrollen wieder lange Unterpunkte etwas nervig durchs Bild.


    Töne:


    Auch hier keine Revolution, aber guter Samsung Durchschnitt. Wiedergegeben werden Klingeltöne max. 40 stimmig. Die gespeicherten Klingeltöne reichen wieder von Arabesque bis Katze. Sie hören sich anständig und klar an, in der Lautstärke mit dem S300 vergleichbar.
    Wiedergegeben werden auch .mid Dateien, ansonsten natürlich .mmf.
    Klingeltöne können nicht als SMS Töne verwendet werden, dafür gibt es 10 vorgespeicherte Nachrichtentöne.


    Empfang und Sprachakustik:
    Soweit bis jetzt getestet (es funktioniert ja leider nur meine 2.Karte) ist auch hier ganz guter Durchschnitt angesagt. Der Empfang könnte besser sein, ca. 1 Strich schlechter als beim S300.
    Die Sprachqualität bezeichne ich als gut, kein „klirren und scheppern“ jedoch leichter Hall des gesprochenen. Die Lautstärke ist auf jeden Fall mehr als ausreichend.
    Das Roaming zwischen D1 und O2 funktioniert recht flott.


    SMS:


    Ja, das T9 ist lernfähig, jedoch gibt es auch hier das bekannte Problem: Das zugefügte Wort muss die gleiche Länge haben wie der ursprüngliche Buchstabensalat, ansonsten wird es beim nächsten eintippen nicht erkannt.
    Natürlich werden auch überlange SMS mit bis zu 918 Zeichen unterstützt.
    Das Umschalten zwischen Groß/Kleinschreibung funktioniert einfach durch drücken der *Taste. Umschalten zwischen T9/T9 aus/Zahlen wird durch die Taste rechts oben neben dem Navi-Key ausgeführt. Altbekanntes Problem: Wo bleibt das ß bei Großschreibung. Mit T9 heißt es dann halt GRÜSE statt GRÜßE.
    Der Empfang und Versand von MMS (Bilder und Töne) funktionierte bis jetzt einwandfrei. Leider habe ich keine Angaben zur maximalen Größe einer MMS gefunden.


    Telefonbuch/Anrufe(rgruppen):


    Es stehen 10 Anrufergruppen mit 10 verschiedenen Icons zur Verfügung, denen eigene, auch heruntergeladene Klingeltöne oder ein bestimmter SMS Ton zugeordnet können. Einzelnen Personen können keine individuellen Klingeltöne oder Icons zugeordnet werden.
    Bis zu 11 Einträge pro Name (1000 Einträge gesamt) sind möglich aus den Bereichen Mobil, Büro, Privat und E-Mail. Adresseingaben sind nur durch den Umweg des E-Maileintrags mit @ dahinter möglich.
    Die Aktivklapppe für die Annahme von Anrufen ist abschaltbar, was bei diesem Modell ohne Außendisplay auf jeden Fall ratsam ist. Wird der Anruf nach Öffnen der Klappe nicht angenommen, sondern wieder geschlossen wird dies als "ablehnen" des Anrufs ausgeführt.


    Organiser (ja diesmal britische Schreibweise):


    Standardmäßige Monatsansicht, 30 Memos (mit oder ohne Alarm) a 40 Zeichen pro Tag . Tage mit Memos sind farblich unterlegt.
    Die Aufgabenliste ist in 3 Prioritätsstufen unterteilt. Jede Aufgabe kann bis zu 40 Zeichen lang sein und auch in den Kalender kopiert werden. Die Höchstzahl zu speichernder Aufgaben ist mir leider nicht bekannt.
    Es können 5 Sprachmemos je max. 30 Sekunden Länge gespeichert und auch per MMS versendet werden.


    Connectivity:


    Das erste Connectivity Problem zeigte sich gleich nach dem Einsetzen der SIM Karte. Da ich noch eine ca. 3,5 Jahre alte Viag Interkom Karte verwende, wurde diese auch prompt nicht erkannt. Mit einer neueren O2 Karte gab es keinerlei Probleme.
    Wer bei diesem Telefon nach Infrarot oder gar Bluetooth sucht ist fehl am Platz. Die einzige Möglichkeit das Handy mit dem PC zu verbinden besteht darin, sich ein Datenkabel zuzulegen.
    Auf jeden Fall funktioniert der Abgleich mit dem S300 Datenkabel und Easy GPRS 2.1.8 einwandfrei. Auch der Bilder und Töne Upload funktioniert, bis auf die erwähnte „Pixelreihe“ bei Bildern ohne Probleme.
    Unterstützt wird Wap 1.2. Die Verbindung klappt ohne Probleme (O2).
    Vorgespeichert sind die Profile aller deutschen Netzanbieter.


    Spiele:


    Es sind bereits 4 Java Spiele vorinstalliert:
    BubbleSmile
    Fun2Link
    Ultimate Golf Challenge
    MobileChess
    Über die Qualität der Spiele kann ich eigentlich nichts sagen, da diese mich nicht sonderlich interessieren. Wobei ich mir Mobile Chess vielleicht mal genauer anschauen werde.


    Speicherkapazität:


    Töne/Bilder: 700 KB
    MMS: 700 KB
    SMS: 200 (Telefon)
    Tel.nummern: 1000 Einträge (mehrere Einträge pro Name sind einzeln zu zählen)
    Java/Spiele: 512 KB


    Fazit:


    Wer ein schönes Handy zum kleinen Preis möchte ist hier richtig. Das X450 bringt nichts Neues, leider wurden Probleme der Vergangenheit auch nicht gehoben (schlechte T9 Implementierung, keine Leuchtanzeige entgangener Anrufe, Vibra/Klingelton).
    Es sieht schön aus, hört sich gut an, ist einfach zu bedienen und besitzt alle Funktionen, die ein Einsteigerhandy ohne Kamera benötigt. Der Handyfreak stößt natürlich schnell an die Grenzen der Funktionalität, allerdings als Zweithandy auf jeden Fall eine Überlegung wert.


    Ich hoffe, dass euch mein erster Testbericht gefällt. Es kann natürlich sein, dass bestimme Einsatzbereiche, die mir nicht so wichtig sind, etwas zu kurz kamen.


    Viele Grüße, Kristin :)


    Hier noch mehr Fotos:
    Klick

    So, nun habe ich mich doch mal durchgerungen meinen ersten Testbericht zu verfassen, also bitte etwas Nachsicht. ;)


    Dass das SGH-X450 keine Revolution auf dem Handymarkt darstellt dürfte wohl Jedem klar sein. Vielmehr handelt es sich preislich um ein Gerät in der „Einsteigerklasse“.
    Vergleichen kann ich das Telefon nur mit dem SGH-S300.



    Verpackung und Lieferumfang:


    Kleiner, bunter Pappkarton mit Pappeinlage für die einzelnen Teile.
    - Telefon
    - Akku (720 mAh)
    - Reiseladegerät
    - Samsungtypische Anleitung im Taschenbuchformat
    - Garantieheft, Werbung für Samsung Fun Club
    Etwas leer ist der Karton schon, da Samsung nicht mal die Halteschlaufe spendiert hat.


    Erster Eindruck:


    Verglichen mit dem S300 wirkt das Handy schon etwas breit, dafür aber recht dünn (Höhe).
    Wo gewohntermaßen das Außendisplay angebracht ist, muss man hier mit dem vertikal ausgerichteten Samsunglogo vorlieb nehmen. Dieses wird wie die Außendisplays bei anderen Modellen in silbernem Metall eingefasst.
    Das Telefon erinnerte mich im ersten Augenblick ein wenig an ältere Motorola Modelle.
    Insgesamt liegt das Handy sehr gut in der Hand, der silberne Kunststoff fühlt sich sehr wertig an, kein Unterschied zu teureren Samsung Modellen.
    Das Handy wirkt mit seinen ca. 80 g schon fast etwas zu leicht, was wahrscheinlich auch mit dem flachen, aber breiteren Design zusammenhängt.


    Verarbeitung, Design, Gehäuse:


    Hier hat Samsung sich bei dem günstigen Telefon nicht lumpen lassen.
    Der Akku sitzt bombenfest. Die Klappe hat im geschlossenen Zustand minimalsten Spielraum (links, rechts), im geöffneten Zustand gar nicht.
    Das Teil ist ein wahrer Handschmeichler, alles schön abgerundet und liegt sehr gut in der Hand.
    Die Bereitschaftsanzeige befindet sich klein und unauffällig rechts oben am Gehäuse,
    der Lautstärkeregler als Wipptaste links seitlich.
    Das Zusammenspiel zwischen glänzendem und mattem Silber, sowie dem schwarzen Hintergrund des schillernden Samsunglogos wirkt sehr harmonisch, manche würden behaupten vielleicht fast schon etwas langweilig.
    Die Bereitschaftsanzeige gibt es wieder in verschiedenen Farben oder ausgeschaltet. Ärgerlich ist, dass entgangene Anrufe nicht! mit einem Blinken angezeigt werden, eingegangene SMS schon.


    Tastatur:


    Insgesamt ist die Tastatur sehr viel „tippfreundlicher“ als die des S300. Die Tasten selbst sind größer und was fast noch wichtiger ist, heben sich deutlicher vom Gehäuse ab. Der Druckpunkt ist gut und klar definiert, für SMS also gut geeignet.
    Die Navigation erfolgt über die von Samsung bekannte 4-Wege-Navi. mit dem zentralen „i-Button“. Die oben und unten Taste kann man frei belegen à Schnellzugriff.
    Links und rechts sind mit „Neue Nachricht“ und „Klingeltöne“ (imho etwas unsinnig) unveränderbar belegt. Mit der i-Taste geht es im Stand-by Modus online, bei Spielen fungiert sie u.a. als Bestätigungstaste.
    Die Tastatur ist blau beleuchtet, nur die rechte Zeile leuchtet etwas dunkler. Besonders hell sind die rote und grüne Hörertaste. In allem sowie bei hellen, als auch bei dunklen Lichtverhältnissen gut ablesbar.


    Display:


    Es handelt sich hierbei lt. Samsung um ein UFB-Display mit 65.536 Farben und einer Auflösung von 128x160 Pixeln auf 1,8“.
    Die Helligkeit ist in 23 Stufen veränderbar. Die Farben wirken knackig. Das S300 Display verblasst dagegen völlig.
    Es sind diverse animierte Hintergrundbilder vorinstalliert, die jedoch z.T. recht einfallslos und langweilig sind. Da waren U-Boot etc. beim S300 besser.
    Leider kann ich keinen Displayvergleich zu den aktuellen hochpreisigen Samsung Modellen anstellen.
    Die verschiedenen Symbole für Homezone, Citybereich etc. werden wie bei anderen Samsungmodellen dargestellt (Häuschen, Hochhäuser etc.).
    Was mich etwas stört ist, dass Fotos, die als Hintergrundbild gespeichert werden sollen nicht passend automatisch gemacht werden, also weiße Ränder zu sehen sind, je nach Format des verwendeten Bildes. Dies kenne ich von Nokia anders. Bekomme ich ein Foto per MMS und möchte dies als Hintergrundbild wird es automatisch „displayfüllend“ angepasst, nicht so bei diesem Samsung, da bleiben Ränder.
    Hintergrundbilder im Format 128x129 wären optimal. Warum wären? Mit Easy GPRS lassen sich nur Bilder mit 128x128 Pixel uploaden. Dadurch bleibt leider eine „Pixelreihe“ weiß.
    Beim Upload des gleichen Fotos (nur Format angepasst) auf das S300 und das x450 zeigt sich sofort, dass sich in den letzten 1,5 Jahren viel getan hat. Die Darstellung auf dem X450 wirkt bunter und einfach besser, wenn auch nicht perfekt.


    Menü:


    Samsung-Standard-Menü, das entweder fortlaufend oder seitenweise dargestellt wird. Die Animationen der einzelnen Menüpunkte haben sich seit dem S300 sehr verschönert. Bei Anruflisten ist tatsächlich auch ein X450 abgebildet, nett!
    Untergliedert ist das Menü in 9 Punkte: Text-Mitteilungen, Multimedia-Mitteilungen, Anruflisten, Töne, Einstellungen, Organiser, Netzdienste, Funbox und SMS-Services (SIM abhängig).
    Das Menü ist recht intuitiv bedienbar, die Unterpunkte logisch zugeordnet. Auch bei diesem Handy gelangt man durch die Zahlenanwahl ins entsprechende Untermenü. Es scrollen wieder lange Unterpunkte etwas nervig durchs Bild.


    Töne:


    Auch hier keine Revolution, aber guter Samsung Durchschnitt. Wiedergegeben werden Klingeltöne max. 40 stimmig. Die gespeicherten Klingeltöne reichen wieder von Arabesque bis Katze. Sie hören sich anständig und klar an, in der Lautstärke mit dem S300 vergleichbar.
    Wiedergegeben werden auch .mid Dateien, ansonsten natürlich .mmf.
    Klingeltöne können nicht als SMS Töne verwendet werden, dafür gibt es 10 vorgespeicherte Nachrichtentöne.


    Empfang und Sprachakustik:
    Soweit bis jetzt getestet (es funktioniert ja leider nur meine 2.Karte) ist auch hier ganz guter Durchschnitt angesagt. Der Empfang könnte besser sein, ca. 1 Strich schlechter als beim S300.
    Die Sprachqualität bezeichne ich als gut, kein „klirren und scheppern“ jedoch leichter Hall des gesprochenen. Die Lautstärke ist auf jeden Fall mehr als ausreichend.
    Das Roaming zwischen D1 und O2 funktioniert recht flott.


    SMS:


    Ja, das T9 ist lernfähig, jedoch gibt es auch hier das bekannte Problem: Das zugefügte Wort muss die gleiche Länge haben wie der ursprüngliche Buchstabensalat, ansonsten wird es beim nächsten eintippen nicht erkannt.
    Natürlich werden auch überlange SMS mit bis zu 918 Zeichen unterstützt.
    Das Umschalten zwischen Groß/Kleinschreibung funktioniert einfach durch drücken der *Taste. Umschalten zwischen T9/T9 aus/Zahlen wird durch die Taste rechts oben neben dem Navi-Key ausgeführt. Altbekanntes Problem: Wo bleibt das ß bei Großschreibung. Mit T9 heißt es dann halt GRÜSE statt GRÜßE.
    Der Empfang und Versand von MMS (Bilder und Töne) funktionierte bis jetzt einwandfrei. Leider habe ich keine Angaben zur maximalen Größe einer MMS gefunden.


    Telefonbuch/Anrufe(rgruppen):


    Es stehen 10 Anrufergruppen mit 10 verschiedenen Icons zur Verfügung, denen eigene, auch heruntergeladene Klingeltöne oder ein bestimmter SMS Ton zugeordnet können. Einzelnen Personen können keine individuellen Klingeltöne oder Icons zugeordnet werden.
    Bis zu 11 Einträge pro Name (1000 Einträge gesamt) sind möglich aus den Bereichen Mobil, Büro, Privat und E-Mail. Adresseingaben sind nur durch den Umweg des E-Maileintrags mit @ dahinter möglich.
    Die Aktivklapppe für die Annahme von Anrufen ist abschaltbar, was bei diesem Modell ohne Außendisplay auf jeden Fall ratsam ist. Wird der Anruf nach Öffnen der Klappe nicht angenommen, sondern wieder geschlossen wird dies als "ablehnen" des Anrufs ausgeführt.


    Organiser (ja diesmal britische Schreibweise):


    Standardmäßige Monatsansicht, 30 Memos (mit oder ohne Alarm) a 40 Zeichen pro Tag . Tage mit Memos sind farblich unterlegt.
    Die Aufgabenliste ist in 3 Prioritätsstufen unterteilt. Jede Aufgabe kann bis zu 40 Zeichen lang sein und auch in den Kalender kopiert werden. Die Höchstzahl zu speichernder Aufgaben ist mir leider nicht bekannt.
    Es können 5 Sprachmemos je max. 30 Sekunden Länge gespeichert und auch per MMS versendet werden.


    Connectivity:


    Das erste Connectivity Problem zeigte sich gleich nach dem Einsetzen der SIM Karte. Da ich noch eine ca. 3,5 Jahre alte Viag Interkom Karte verwende, wurde diese auch prompt nicht erkannt. Mit einer neueren O2 Karte gab es keinerlei Probleme.
    Wer bei diesem Telefon nach Infrarot oder gar Bluetooth sucht ist fehl am Platz. Die einzige Möglichkeit das Handy mit dem PC zu verbinden besteht darin, sich ein Datenkabel zuzulegen.
    Auf jeden Fall funktioniert der Abgleich mit dem S300 Datenkabel und Easy GPRS 2.1.8 einwandfrei. Auch der Bilder und Töne Upload funktioniert, bis auf die erwähnte „Pixelreihe“ bei Bildern ohne Probleme.
    Unterstützt wird Wap 1.2. Die Verbindung klappt ohne Probleme (O2).
    Vorgespeichert sind die Profile aller deutschen Netzanbieter.


    Spiele:


    Es sind bereits 4 Java Spiele vorinstalliert:
    BubbleSmile
    Fun2Link
    Ultimate Golf Challenge
    MobileChess
    Über die Qualität der Spiele kann ich eigentlich nichts sagen, da diese mich nicht sonderlich interessieren. Wobei ich mir Mobile Chess vielleicht mal genauer anschauen werde.


    Speicherkapazität:


    Töne/Bilder: 700 KB
    MMS: 700 KB
    SMS: 200 (Telefon)
    Tel.nummern: 1000 Einträge (mehrere Einträge pro Name sind einzeln zu zählen)
    Java/Spiele: 512 KB


    Fazit:


    Wer ein schönes Handy zum kleinen Preis möchte ist hier richtig. Das X450 bringt nichts Neues, leider wurden Probleme der Vergangenheit auch nicht gehoben (schlechte T9 Implementierung, keine Leuchtanzeige entgangener Anrufe, Vibra/Klingelton).
    Es sieht schön aus, hört sich gut an, ist einfach zu bedienen und besitzt alle Funktionen, die ein Einsteigerhandy ohne Kamera benötigt. Der Handyfreak stößt natürlich schnell an die Grenzen der Funktionalität, allerdings als Zweithandy auf jeden Fall eine Überlegung wert.


    Ich hoffe, dass euch mein erster Testbericht gefällt. Es kann natürlich sein, dass bestimme Einsatzbereiche, die mir nicht so wichtig sind, etwas zu kurz kamen.


    Viele Grüße, Kristin :)


    Hier noch mehr Fotos:
    Klick

    Zitat

    Original geschrieben von loco.joe
    Wie sieht es eigentlich mit dem Menü beim X450 aus?


    Mit welchem bisherigen Samsung ist das vergleichbar? Eher mit dem E700 oder dem V200? Oder hat es vielleicht schon das neue Grid-Menü?


    Gruß, Loco!


    Ich weiß nicht genau, wie die Menüs bei den o.g. Handys aussehen. Auf jeden Fall kannst du zwischen fortlaufend und seitenweise wählen, mit den diversen Animationen, die im Vergleich zu meinem S300 viel besser aussehen.


    Bin gerade dabei einen Testbericht zu schreiben (mein Erster), werde hoffentlich morgen Abend fertig und ihn dann reinstellen.


    Grüße, Kristin


    Edit: Die Fotos hab ich jetzt schon online: hier ;)

    Es ist halt so, dass die Firma, bei der du dein Praktikum machen möchtest, auch von ihrer Seite aus Formalien mit den US-Behörden im Land erledigen muss, die du nicht für sie übernehmen kannst, um das Prozedere zu beschleunigen.


    Genauso wie in Deutschland dauern behördliche Geschichten in den USA auch z.T. extrem lange.


    Erst wenn die US Seite des Visum-Antrags geklärt ist, kannst du beim Konsulat anrufen, um dir einen Termin für das Interview geben zu lassen. Bis du den bekommst und dann auch endlich deinen Pass mit dem Visum können nochmal ein paar Wochen vergehen.


    Ansonsten rufe doch einfach mal in der Personalabteilung deines Praktikumsunternehmens an und frage, ob es nicht irgendwie eine "fast track" Möglichkeit gibt. Die werden schon Erfahrungen haben, wie lange das Ganze i.d.R. dauert.


    Grüße, Kristin

    Zitat

    Original geschrieben von SirShagalot
    Kabel1... :rolleyes:


    [URL=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,299714,00.html]Interessantes Interview zum Thema auf spiegel.de[/URL]


    Danke für den Tip! Ich hätte es glatt übersehen. ;)


    Sehe das genauso wie Steve im Interview. Wenn ich daran denke, was für US Serien hier "verheizt" werden. Entweder wird eine wöchentliche Primetime Sendung täglich im Vorabendprogramm gezeigt (vor Jahren Friends), klar dass dann nach ein paar Wochen neue Folgen ausgehen und die Zielgruppe nicht wirklich erreicht wird. Oder das andere Extrem, dass Sendungen ohne jegliches Marketing auf einem unattraktiven Sendeplatz vor sich hindümpeln (Sopranos) :confused:


    Jetzt mal wieder OT:
    Mich ärgert, dass Cold Case (Kabel 1), was sich sehr interessant anhört, genau auf dem Sendeplatz von CSI (VOX) kommt. Diese Serie spricht imho genau die gleiche Zielgruppe an, da ist ja schon vorprogrammiert, dass eine der beiden Sendung dabei wohl verlieren wird :flop:



    Grüße, Kristin


    Das Gerät bei Ebay ist allerdings ein ziemliches einfaches.
    Gute Geräte haben einen Hebel, auswechselbare Scheiben aus Stahl und außerdem auch Scheiben mit Einwölbung für gewölbte Gläser, da sehr viele Uhren mittlerweile eben kein flaches Glas haben.
    Wenn du allerdings immer nur Uhren mit planem Glas hast, kannst du es ja ausprobieren.



    Grüße, K.

    Hallo,
    im Uhrenfachhandel gibt es dafür ein spezielles Gerät mit verschiedenen Aufsätzen, je nach Größe des Uhrengehäuses. Das Gerät an sich sieht zumindest recht teuer aus.


    Es gibt in der Tat Uhren, die nicht so einfach zuzudrücken sind.


    Falls die Uhr ein wirklich flaches, planes Glas hat, das nicht aus dem Gehäuse hervorsteht kannst du mal versuchen die Uhr mit dem Glas nach unten auf einen Tisch zu legen (Tuch unterlegen) und dann im Stehen langsam den Druck auf den Gehäuseboden mit beiden Daumen und Zuhilfenahme deines Körpergewichts zu erhöhen ;)


    Grüße, Kristin


    PS: Verlasse dich nach dem Wechseln von Batterien nicht mehr so sehr auf die Wasserdichtigkeitsangabe auf dem Gehäuseboden.

    Zitat

    Original geschrieben von Bnet
    Solche Lederarmbänder heissen Bracelets.


    Bracelet ist die allgemeine englische Bezeichnung für Armband im Schmuckbereich.


    [Klugsch.modus] Uhrenarmbänder heißen Band oder Strap in manchen englischsprachigen Ländern auch Wristband [/Klugsch.modus] ;)


    Grüße, K.