Beiträge von Marko

    Weil einer mit dem angeblich höheren ARPU von o2 angefangen hat, und der resultiert nunmal zum beachtlichen Teil daraus, dass hier der Gesamtumsatz nur durch die aktuell benutzen Karten geteilt wird, und nicht wie bei den anderen durch alle aktiven Karten. Wenn sich eine feste Summe X auf weniger aufteilt (der Denkfehler oben ist, dass die unbenutzen Kunden auch keinen Umsatz bringen, der am Ende nach dem Herausrechnen fehlen würde...), muss das Endergebnis zwangsläufig höher werden. Aber mal sehen, wie hoch der Umsatz pro Kunde trotz Schönrechnerei sein wird, wenn insbesondere alle Heavy User die Parzellenflat gebucht haben. ;)


    Ich hoffe, dass T-Mobile bei allem Tamtam um ihr HOME die regulären Tarife nicht völlig aus den Augen lässt. Die Kunden werden denen irgendwann die Bude einrennen, wenn sie munter löhnen dürfen, während Prepaidkunden 5 CT-Preise erhalten - minunter trotz Subvention, da man nachträglich wechseln kann. Das sehe ich aufgrund der Kundenzahlen eher als das Hauptthema für 2006.

    Solange Festnetznummern zu einem Zehntel des Preises von Mobilfunknummern erreichbar sind, wird deren Bedeutung so schnell nicht nachlassen. Allerdings bezweifle ich, dass wirklich ein Großteil der Kunden komplett auf das Festnetz verzichten wird - trotz Festnetznummer im Mobilfunk.


    Gut, vielleicht diejenigen Kunden, die sowieso keinen Umsatz bringen. Die gehen bisher vielleicht zu o2 und bald auch zu D1. Aber gerade diejenigen, die Umsatz bringen, werden die Vorteile des echten Festnetzes sicher nicht so schnell aufgeben. Die Leitungsqualität, Kapazität, CbC-Möglichkeiten und insbesondere DSL sind einfach zu gewichtige Aspekte, als dass man das für ein wackeliges Kombiprodukt aufgeben würde. Wie gesagt, zumindest diejenigen, die entsprechende Umsätze einfahren.


    Es ist und bleibt ein Nieschenprodukt für Sparfüchse. Vor allem, wenn man damit den eigentlichen Zweck des Mobilfunks, Mobilität im gesamten Netz, unsinnigerweise (netztechnisch betrachtet) auf eine Parzelle kastriert. Ich habe meine Genionnummer noch nie benutzt, wozu auch? Wer mich unter einer Festnetznummer anruft, darf davon ausgehen, dass ich am anderen Ende auch Zuhause und nicht im Supermarkt um die Ecke bin. Und wer mich unterwegs anrufen muss, der kann das auch zu Mobilfunkpreisen tun. Da lautet die Devise zum eigenen Vorteil: Fasse Dich kurz. Man muss imho ja nicht wo immer man geht und steht ewig schnattern. Ich finde es eh affig, dass mit dem Beginn der Teilzeitflat bei o2 manche Leute jeden Meter, den sie laufen, mit dem Handy am Ohr laufen müssen. Und wenn man dann hinterher trottet und mithören darf, was die sich da für einen belanglosen Käse vorbeten, den sie sich, wenn sie dafür zahlen müssten, sicher nicht am Telefon verzapfen würden, fragt man sich, ob höhere Nutzungspreise nicht doch eher ein Segen als ein Fluch waren. ;)

    Das ist doch Blödsinn mit dem Einschreiben! Wenn man 9 Monate Zeit hat, reicht zur Not auch Flaschenpost. :D


    Per Brief oder Fax mit Vermerk, dass man eine Bestätigung will, und fertig ist die Sache. Eine Kündigungsbestätigung ist besser als jeder Einschreibebrief, in dessen Umschlag theoretisch alles mögliche sein könnte.

    Fragt sich bloß, wie lange die Telekom einem Konkurrenten auf Augenhöhe noch das eigene Netz zur Verfügung stellt. Was für ein Interesse sollten sie daran haben, demjenigen, der sie soeben europaweit überholt hat, noch nen roten Teppich auszurollen, anstatt o2 dem Markt in der Form zu überlassen, die es als Stand-alone-Anbieter (zumindest in Deutschland) hätte. Um die zahlreichen Minuten alleine kann es denen hier nun nicht mehr gehen, sondern den Konkurrenten wieder einzuholen. Mit einem möglichst schwachen o2 fällt das im Ergenbis sicher leichter, was die Verluste durch die entgangenen Minuten mitunter wieder aufwiegen dürfte...


    Aber offiziell war das nationale Roaming ja sowieso nur als Notlösung für den späten Einstieg gedacht. Und so hätte das auch realisiert werden sollen.

    Das heißt, dass Du unter Menü -> SMS -> Einstellungen als Kurzmitteilungszentrale die Cellwaynummer eingeben mußt anstatt der vermutlich auf allen SIM-Karten voreingestellten Netzbetreibernummer, über die das Handy ansonsten jede SMS schicken würde.


    50 Frei-SMS pro Monat sind aber alles andere als ein Tarifkracher, wenn es woanders 150 SMS gibt.

    Eben, sie verkaufen als einziger Minuten ohne dem Kunden für die bereits bezahlten Einheiten eine Kontrolle zu gewähren, wieso sollten sie dem Kunden dann bei Datenverkäufen entgegen kommen?! :D


    Haupstache das Image und die Marke an sich stimmen, was hinter der Fassade steckt, interessiert kaum einen.

    Und danach kostet es offenbar 0,99-1,49 EUR (Deutschland/Europa), wenn ich das auf der VDO-Seite richtig sehe? Der Tarif EasyGo kommt einer Einzelnutzungsmöglichkeit am ehesten nahe. Plus buchbare Pakettarife.


    Trotzdem, der integrierte GPS-Empfänger ist meiner Meinung nach das erste sinnvolle neue Handyfeature seit Jahren. :top: