Das ist die Hindu Edition. Soll zur Langsamkeit und Gelassenheit erziehen. ![]()
Beiträge von Marko
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Die geben die Nummer erst am Laufzeitende frei, wenn der Vertrag zum Ablauf gekündigt wurde.
Sollte die EU das hinbekommen, wäre das für den Kunden gut. Besser ist aber die angekündigte TKG-Änderung, dass jeder Anbieter auch mind. einen Vertrag mit kürzerer Laufzeit anbieten muss. Noch besser wäre die Variante in Österreich mit max. 12 Monaten Laufzeit. Das führt zu weniger Handysubs, aber dafür zu mehr Wettbewerb um die Tarife statt um die Handys. Und wer ein teures Handy will, kann es ja so kaufen. Die TKG-Änderung wird eher kommen als der Plan der EU. Die dürften erstmal daran arbeiten, wie es nach der letztmaligen EU-Tarifsenkung im Sommer 2011 weitergehen soll.
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Sieht nach Postpaid aus (Rechnungsversand). Und die Tarifdetails stimmen auch nicht (58 CT aus der EU). PrimaBaustelle.
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Wie haben die Menschen nur überleben können, als Handys noch nicht derart verbreitet waren?! Und das womöglich noch in einem Dezember! Und winterlichen Verhältnissen! Was müssen das damals für Helden gewesen sein.

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Ich habe meine Maxximkarte gekündigt. Entweder echtes Prepaid oder echter Vertrag, der Mischmasch ist mir zu nervig (Kartensperrung bei minimalem negativen Betrag; Nachberechnung von zwei Vormonats-SMS etc.). In der Bestätigung steht u.a.:
"Sie können Ihre Rufnummer zu einem anderen Mobilfunkanbieter mitnehmen, wenn Sie Ihren Vertrag fristgerecht gekündigt haben und wenn der Portierungsantrag bis spätestens 31 Tage nach Deaktivierung der Rufnummer gestellt wurde. Die Anfrage zur Portierung stellt der neue Mobilfunkanbieter elektronisch bei maXXim. Bitte wenden Sie sich zunächst an einen Fachhändler, bei dem Sie den neuen Vertrag abschließen möchten. Er leitet Ihren Wunsch auf Rufnummernportierung weiter. Hierzu legen Sie lediglich die fristgerechte Kündigungsbestätigung vor. Für die Rufnummernmitnahme wird eine Gebühr von 30,72 EUR inkl. MwSt. berechnet, die wir Ihnen mit bestätigter Portierung in Rechnung stellen werden.
Wir werden Ihnen den mit der Endabrechnung erhobenen Betrag für die SIM- Karte gutschreiben. Bei Verlust oder Diebstahl der SIM- Karte kann leider keine Erstattung der Gebühr erfolgen."
Vor allem der letzte Absatz macht mich stutzig; da er vom Absatz davor abgesetzt ist, wird er sich nicht darauf beziehen. Was aber soll der Betrag für die SIM-Karte, der erst berechnet, und dann u.U. wieder gutgeschrieben wird, wenn die Karte nicht verloren gegangen ist? Also doch SIM-Pfand?
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Erhöht wird sicher nix. In anderen Ländern bewegen sich die Discounter auch um den jeweiligen IC. So wird das auch bei uns kommen. Nur wollen die Anbieter halt noch einige Wochen die Kassen füllen. Da kommt die vorläufige Feststetzung denen sogar entgegen. So haben sie einen Grund, abzuwarten, denn es könnte ja anders kommen (aber mal ehrlich, das glauben wohl nichtmal die selbst; der EU werden selbst die knapp 4 CT noch zu hoch sein; die winken das sicher durch...). Aber natürlich wird das rückwirkend nicht mehr an den Kunden bezahlt. Alles Kalkül.
Simyo/Blau haben auch beim letzten Mal einige Woche gebraucht bis der gesunkene IC weitergegeben wurde. Wieso sollte das diesmal anders sein?
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Natürlich prüfen alle juristische Schritte; aber bringen wird es hoffentlich nix. Die reine Durchleitung kostet nunmal fast nichts. Daran ändert auch deren Prüfung nicht viel.
Die Manager werden leider nicht für Vernunft bezahlt. Sonst würden sie erkennen, dass sie ihre Netze nicht auf Ewig von Dritten finanzieren lassen können. Ich finde 17 Jahre der horrenden IC-Subvention schon deutlich zuviel! Die Anbieter sehen das natürlich anders. Wenn man dreist Kohle abzocken kann, dann will man das machen, solange es geht. Nun ist eben Schluss damit. Sie werden es überleben.
Dass sich gerade Obermann aufregt, ist logisch. Der ist es gewohnt, mit Dingen zu wirtschaften, die ein anderer bezahlt hat (damals der Steuerzahler).
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Da hätte ich aber nachgefragt, wie die sich erklären, dass eine SMS, die in wenigen Sekunden durchs Netz läuft, teurer sein kann als 60 Sekunden Laberei.

Warten wir erstmal ab was sich in den nächsten Wochen am Markt bewegt.
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Zitat
Original geschrieben von harlekyn
Und o2 heult natuerlich rum:Und wie immer mit der dämlichsten Begründung: Investitionen.
Die IC zahlt der Anrufer - als Gegenleistung bekommt er die Durchstellung zum Angerufenen. Nicht mehr und nicht weniger. Er bekommt keinen ländlichen Breitbandzugang für sein Geld und will das auch nicht, geschweige denn will er selbige beim fremden Anbieter auch noch subventionieren. Nur an der Leistung "Anrufdurchstellung" haben sich die ICs zu orientieren.
Und da man den Festnetzen nur 0,6 CT zubilligt, und die reine Durchleitung auch im Mobilfunk wohl kaum das nun immernoch Sechsfache kostet, ist und bleibt noch Luft nach unten.
Geld für Investitionen gibt es von den eigenen Kunden oder den Eigentümern. Oder er soll o2 Verstaatlichen. Als Betrieb in öffentlicher Hand kann er dann durchaus zweckentfremdete Gelder von Dritten einstreichen. Schlimm genug, dass das so lange im Stil von Planwirtschaft funktioniert hat.

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Ja, dann wäre es möglich, dass die EU Einwände hat. Die wollten doch ab 2013 bereits die Zielmarke. Es sei denn, die BNetzAg sichert schon jetzt zu, dass die dann zu ermittelnden Kosten keinesfalls über 1,5 CT liegen werden.
