Beiträge von Marko

    Vorher sollten sie endlich mal ihr sinnloses Inseldenken aufgeben und Pakete wie die für SMS nicht nur für interne SMS bereitstellen. Das ist in der heutigen Zeit, in der so ziemlich in jedem Bekanntenkreis alle Netze vertreten sind, ein ziemlich altbackenes Denken und kontraproduktiv.


    Aber vielleicht tut sich ja wirklich was an der Tarif-Front, wenn die Subs (am Ende auch bei Vodafone) heruntergefahren werden. Immerhin sinken im Dezember auch die ICs, es ginge also auch was in Sachen Wegfall des Zuschlags für Paketminuten in Fremdnetze.


    Ne Homezone ist Quatsch, die wird auch bei o2 wegfallen, wenn die ICs und damit auch generell die Gesprächspreise erstmal gesunken sein werden. 3 CT gehen ja auch ohne techninsch aufwendige Homezone schon heute bundesweit, wenn man nur will. Ich denke, dass E+ mit den 3 CT besser fährt als o2 mit dem Aufwand seiner Parzelle. Einfache günstige Tarife verkaufen sich am Ende nunmal besser als partielle Zuckerl und ordentliche Zuschläge im Rest der 99 % der Netzfläche.


    Warum verkauft Tchibo mehr Prepaid als der Rest? Wenn man sich die Tarife aller Anbieter ansieht, merkt man schnell, wieso die mehr Erfolg haben. Die Prepaidtarife sind genauso beknackt und verwinkelt wie die meisten Vertragstarife, sowas will kaum einer mehr haben. In dieser Phase noch ein Tarifgimmick mehr reinzuschrauben, geht in meinen Augen nach hinten los! Auch, weil der Unterschied Parzelle/Rest mit sinkenden Preisen kaum mehr ins Gewicht fallen wird.

    Na ja, die Roaming-Einnahmen entsprechen gut 10 Prozent des Umsatzes. Dass die Touris also deren billige Tarife "finanzieren", ist etwas übertrieben. Aber überall steckt ein Fünkchen Wahrheit.


    Es ist mehr so, dass der gemeine Deutsche bei Vertragsabschluß möglichst alles (Handy) vor den A**** getragen bekommen will und dabei möglichst noch ne "0" oder "1" als Preis sehen will. Das geht leider nur, wenn die Preise höher sind. Was anfangs reingebuttert werden will, muss am Ende in Scheibchen bezahlt werden.


    Haben die in AT so eine große Geräteauswahl? Nein. Haben die besonders bei den Billigheimern öfters "ältere" Modelle? Ja.


    Dafür: 1 CT intern und pro SMS. Ich würde sofort tauschen, aber das hat sich im Land der Mobilfunk-Nichtnutzer leider noch nicht herumgesprochen. Da wird lieber an einem schicken Phone im Menü gespielt als dass es benutzt wird. Der Vertrag hat 10 EUR "Fixkosten", mehr geht nicht, es soll ja nur das Gerät abgestottert werden.


    In diesem Sinne: Wir sind alle (und ich nehme mich nicht aus) an dem Preisgefüge Schuld.


    Dass der Kunde aber generell weiterkauft, trotz steigender Preise, ist falsch. Der Benzinabsatz ist bereits eingebrochen und die Umsätze unsere NB-Ratenverträge waren in D. dank hoher Preise (aber Nokita für lau) noch nie besonders hoch. Umsatz pro Kunde 12 EUR?! Stark. In USA bspw. 40 Euro... ;)

    Wäre sowieso an der Zeit, die Subventionen zu streichen. Sollten die D´s dies wirklich machen, bleibt den E´s keine Wahl als später nachzuziehen.


    Gute Angebote könnten sowieso besser in Form günstiger Tarife gemacht werden, und sollten nicht ausschließlich dazu dienen, Handyhersteller und Händler zu subventionieren, um dann das rausgeschmissene Geld über Gebühren wieder einzutreiben. ;)

    Wenn mehr große Medien öfters mal über österreichische Mobilfunkkonditionen berichten würden, könnte das längerfristig Wirkung zeigen.


    Der Kunde neigt zu Trotzreaktionen und Verweigerung, wenn ihm klar wird, dass er verarscht wird. Dies gilt zwar nur für die, die eben nicht auf das Handy angewiesen sind, aber das ist nunmal die breite Masse...


    In diesem Sinne: Hier sind die Medien gefragt, die Leute so lange zu belämmern, bis sie die Dienste größtenteils verweigern, wenn die NBs nicht preismäßig entgegenkommen. Stichwort: SMS zu 19 CT, hallo?! Dreister gehts kaum für nen Datenfurz, der praktisch keine Kosten verursacht.


    Allerdings sind die Preise durch die Pakettarife ja schon leicht gesunken. Rechnet man hier die bisherigen 10 EUR GG ein, kommt man auf recht akzeptable Werte. Noch nicht der absolute Renner, aber ein Anfang - wenn man die einmal bezahlten Minuten wenigstens auch in den nächsten Monat mitnehmen könnte und eine Kontrollmöglichkeit hätte, wieviel man noch übrig hat! Es ist also noch viel zu tun bis zu den 1 CT-Tarifen (Subs runterfahren und Billiggeräte beigeben, wenn überhaupt)... :D

    Das Problem wäre auch die Tarifierung des o2-Vertrages.


    Bei den Tarifen ohne Handy geht es durcheinander wie Kraut und Rüben:


    Starter: 12 Monate keine GG, dann 7,95
    Select: 12 Monate keine GG, dann 9,95


    und der Hammer:
    Genion: 4,95 ab sofort. An sich gutes Tarifmodell, aber:


    Eine Zwangsumstellung in einen "niedrigeren" Tarif nach Festnetznummer-Portierung würde demnach zwangsläufig zur Verteuerung des Tarifs führen. Kann dazu jemand was sagen?


    Am Sinnvollsten wäre es also, die Nummer an die Telekom geben zu können und den Genion mit neuer Nummer weiterlaufen zu lassen. Bloß ob das so hinhaut? Aber bei der anderen Variante handelte sich o2 ja mit der einseitigen Verteuerung ein SoKü ein.

    Man kann problemlos nachträglich in die Studenten-Tarife wechseln (wobei die Neuen explizit KEINE eigenen Tarife sind, es wird nur der Rabatt auf die Regulären gewährt).


    Hat bei mir vor nem Jahr geklappt, war dann im Privat und konnte gestern problemlos erneut in die neuen wechseln (nach Zusendung der Immatrikulationsbescheinigung).


    Ich denke, dass die 20% eben nur für ein Semester eingetragen werden, und nach Ablauf gibt es eben keinen Rabatt- bis man die aktuelle Bescheinigung nachreicht. Finde ich ganz ok, soll ja kein Rabatt auf Lebenszeit sein... ;)