Beiträge von Marko

    Ja, Pi mal Daumen bleibt die Bevölkerung konstant.


    Aber alle NBs wollen hunderttausende jedes Jahr neu hinzugewonnen haben. Es gibt wenige, die noch kein Handy haben, aber wohl kaum in dieser Grössenordnung.


    Es sterben einige weg, im Gegenzug kommen junge Kunden hinzu. All das müsste doch im Rahmen von etwa Null ablaufen, zumindest wenn man die Werte aller Anbieter gegenrechnet. D.h. wenn einzelne hinzugewinnen, müssten andere Anbieter zwangsläufig Kunden verloren haben.


    Ich denke auch, dass hier ohne Ende Karteileichen in die Höhe gerechnet werden. Vielleicht sollte man das genauer festlegen, wer als Kunde eingerechnet werden darf und wer nicht (50 Prepaids im Schrank=50 Kunden, Ratenzahler eines Handys etc...).

    Ein Mobilfunknetz steht 24h des Tages. Dieser Betrieb kostet den Betreiber einen Preis X.


    Den zahlt er aber unabhängig davon, ob einer anruft, schreibt oder auch nur sein Handy eingebucht auf dem Tisch liegen hat.


    So gesehen kosten interne Geschichten den NB wirklich nichts (abgesehen von der Abbrechnung auf einzelne Kunden im Centbereich), solange man das "nichts" als nennenswerten Kostenfaktor ZUSÄTZLICH zu den laufenden und sowieso anfallenden Kosten des Netzbetriebs betrachtet.


    Daher sind auch Preise wie 0/1 CT intern problemlos möglich, siehe Österreich. Dort zahlt man dann aber z.B. eine höhere GG, und etwa identische Preise für die sonstigen Leistungen. Damit kann ein NB noch immer gut leben (auch ein deutscher...).


    Dem Betreiber kann es letzlich egal sein, wie er was abrechnet, solange der Kunde die Deckungskosten plus den gewünschten Gewinn finanziert, natürlich alles vorbehaltlich vorhandener Netzkapazitäten.


    Es handelt sich beim Mobilfunk nunmal nicht um eine Dienstleistung, die auf Bestellung (Nutzung) erst bestimmte Kosten hervor ruft, die dann plus Gewinn beglichen werden müssen. Es ist eher mit dem Personennahverkehr zu vergleichen, dessen Kosten praktisch unabhängig von der Nutzung sind, aber am Ende auf die vergangene und zu erwartende Nutzung umgerechnet werden müssen.

    Genau! :D


    Auf dieser Website würde ich selbst bei identischen Preisen nichts bestellen. Die Wahl der Farben ist ja wohl augenschädigend. Ich empfinde das als eine sehr laienhafte Präsentation eines gewerblichen Angebotes. Hobby-Webseiten eV oder wie?!


    Außerdem ist es so eine Sache, in einem Werbethread der Person X Werbung für Y zu posten... ;)

    Ich hoffe, dass sich so langsam ein Trend durchsetzt, zwei verschiede Tarifmodelle anzubieten. Die Pakettarife kosten immerhin schonmal 5 EUR monatlich weniger, wenn man auf ein Handy verzichtet. Und Ja, die meisten Geräte kann man auch länger als 2 Jahre für die eigene vorwiegende Nutzung verwenden. Das entspricht zwar ziemlich genau der früheren Gutschrift von 100-120 EUR bei Verlängerung ohne Handy, aber es macht dennoch einen Unterschied:


    Den meisten ist es lieber, dauerhaft einen gut kalkulierbaren Abschlag als eine Gutschrift zu erhalten, die nach einigen Monaten verbraucht ist und es dann wie gehabt mit höherer GG weiterläuft. Übrigens hat das o2 nun auch beim Genion Online ohne Handy eingesehen - mittlerweile nicht mehr 12 Monate GG-Befreiung, dann regulär 9,95 EUR, sondern nun 4,95 EUR von Anfang an. Löblich!


    Und wenn die NBs merken, dass die Kunden der neuen Tarif-Modelle genau diejenigen sind, die den Vertrag des Vertrages wegen abschliessen und selbigen vermutlich intensiver nutzen als das Abstotter-Klientel, dürften deren gesamten Bedingungen früher oder später auseinanderklaffen. Das wäre der erste Schritt zum Ende der dämlichen Subvention - dämlich sowohl für den Kunden, der überteuerte Handys scheinbar für lau kauft (die Mehrheit kauft keine Handys für 200+ EUR, die Hersteller könnten diese Preise nicht halten), und dazu horrende Gebühren bezahlt, als auch für den NB, der dadurch absolut das falsche Klientel anzieht und insgesamt höhere Gebühren von denen verlangen muss, die die Karten auch wirklich nutzen.


    Nichtsdestotrotz, an einem Tarifmist sind die NBs allein Schuld: deren ICs und der daraus resultierenden inakzeptablen Gebühren in Fremdnetze. Aber am Rest ist der dt. Kunde maßgeblich beteiligt und letztlich selbst Schuld. Auch und erst Recht, weil er bestimmte teuere Dienste auch noch (im Rahmen seines 10 EUR-Budgets :D ) nutzt und dem NB dadurch die überzogenen Preise auch noch bestätigt (19CT/SMS nur als Beispiel).


    Sowohl der Kunde als auch der NB sollten so langsam anfangen umzudenken. Zum Thema Surf@Home bzw. UMTS allgemein bleibt nur zu raten: Macht es wie in Österreich, lasst die Dinger so lange im Laden vergammeln bis die Preise akzeptabel sind.

    Was hat das Festhalten des Bekannten nach seine Zivilcourage eigentlich mit Strafbarkeit zu tun? Wurde er deswegen angezeigt, so dass ihm nun eine Strafe droht?


    Passender wäre wohl "Schrerereien dank Zivilcourage", blöd gelaufen halt... :D


    Ich saß auch schonmal 3 Stunden auf der Bullerei-Wache, nachdem von einem Freund und mir eine sturzbetrunkene Autofahrerin, die auf ihrer kurzen Fahrt von der Kneipe ein parkendes Auto nach dem anderen zerschrammelt hatte, bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Fand ich auch etwas ungeschickt, so wird sich der ein odere andere bestimmt verprellen lassen, und zumindest bei mittelmäßigen Geschichten lieber wegschauen als einschreiten.

    In dem Fall kann ich es verstehen, warum es in den USA geht, aber hier nicht. Der Durchschnittsumsatz ist in den USA 50 USD. Dort werden über NB-Verträge hautpsächlich die jeweiligen Tarife genutzt, und nicht nur Handys abgestottert und dann Umsatz in Höhe von max. 10 EUR über der GG generiert. Dann kann man dem Kunden auch attraktivere Preismodelle anbieten.