Beiträge von Marko

    Na, tolle Ausrede! Dann wohl lieber ein CostCheck, das zeitweise ein paar Stunden hinterherhinkt (so ist es übrigens bei allen anderen auch!), als gar keine Kontrolle, oder nicht? So gesehen müsste man das ganze Netz abschalten, weil immer irgendetwas klemmt oder hinterherhinkt.


    Es ist imho eher mangelnder Wille von o2, bei Prepaid mussten sie die Kontrollmöglichkeit einführen, daher geht das dort auch. Ein Kunde, der nicht weiss, wieviel er verballert hat, landet natürlich eher über seinem selbst gesetzten Limit als einer, der es merkt und sich den Rest des Monats etwas mäßigen wird. Hier gehts ums Geld, da muss der Kunde eben zurückstecken. :rolleyes:


    Trotzdem würde ich eher zu o2 tendieren. Denn der D2-Schmarrn mit SMS-Paketen nur fürs eigene Netz ist ein klassisches Eigentor in der heutigen Zeit. Außerdem werden die Preise insgesamt erst ins Rutschen kommen, wenn o2 auf E+ aufgeholt haben wird und dann der erwartete Preiskrieg kommen dürfte.

    Warum soll einer nicht mal austesten, wieviel das Teil aushält? Sollte der ADAC die Crashtestautos auch lieber einsparen und das Geld spenden? Blödsinn.


    Wenn einer genug Kohle hat, warum nicht? Bloss weil hier bei einigen Handys quasi heilig sind ("ich kann das nicht ansehen, wie manche mit ihren Geräten umgehen"...), sind es für andere nur Gebrauchsegenstände für ein paar Euro. In Moskau gibt es z.B. die meisten Milliardäre, von keiner Butter also zumindest bei einem kleinen Teil der russischen Bevölkerung keine Spur.


    Wieviele verprassen hier ihre Kohle, ohne sie zu spenden?! Alle paar Wochen ein neues Handy, da könnte manch einer ne Familie mit durchbringen. Aber jeder darf natürlich mit seinem Geld machen, was er will.

    Laut dem Artikel soll es SOWOHL Minuten- als auch Volumentarife geben. Nur in der Umfrage werden bisher nur Minutentarife vorgeschlagen.


    Schlimmer sind die Preisvorstellungen: 13 EUR Internet-GG, also 4 EUR Ersparnis der DSL-GG. Dafür dann 2,2 CT pro Minute, das ist Unsinn.


    Ich zahle 24 EUR DSL inl. 4 GB. Und ja, man "spart" zwar den Festnetzanschluss, also mind. 15 EUR, aber dafür zahlt man bei den Homezone-Gesprächspreisen ordentlich drauf. 2 CT tagsüber Ferngespräch CbC zu 7 CT über o2. Und man erhält je nach Netzauslastung maximal ein Drittel der Bandbreite des kleinsten DSL-Anschlusses.


    Unterm Strich lohnt solch ein Modell kaum. Bei 2,2 CT / Minute wäre eine GG von 5 EUR akzeptabel, oder 20 EUR inkl. mehreren GB.


    Es war aber zu erwarten, dass Surf@Home kein Knallerpreis werden wird. Auch die Homezonepreise kann man mittlerweile schon lange nicht mehr als "festnetzgünstig" bezeichnen, und die drastisch gesunkenen DSL-Volumenpreise tun ihr übriges, dass dieses innovative Produkt eigentlich kaum Erfolgschancen haben kann.

    Die 60/10-Taktung im Roaming ist ja wohl absolut in Ordnung. Es kostet im schlimmsten Fall 1/8 des Minutenpreises extra (bei 9 zuviel bezahlten Sekunden), das wird man wohl auch als o2-Sparfuchs noch zusammenkratzen können. Immerhin darf man das D1-Netz nutzen! Was nützen einem 60/1, wenn man - wie hier - z.B. bei E+ tote Hose genießen darf? Da würde ich gerne eine etwas schlechtere Taktung in Kauf nehmen, wenn ich dadurch zumindest ein Netz bekäme. Hätte ich E+ als Hauptvertrag, hätte ich mich hier in den Hintern beißen können. So ist es egal, zum Verballern der Frei-SMS bis zum Laufzeitende reicht es.


    Nein, da gibt es weitaus krassere Kritikpunkte an o2, wie mangelnde Kostenkontrolle o.ä.

    Etwas attraktivere Tarife wird es erst geben, wenn einer der beiden E´s einen Preiskrieg anzettelt. Dies wird vermutlich erst passieren, wenn o2 und E+ in etwa gleich auf sein werden.


    Also in frühestens zwei Jahren... :(


    Bis dahin kann man nur jedem raten, sich in irgendeinen RV drücken zu lassen. Die Anbieter wollen es nunmal nicht anders. Oder wenn ein E, dann eher o2. Je schneller die aufholen, um so eher rutschen die Preise insgesamt, weil E+ irgendwann kontern muss, und später auch die D´s nachziehen werden (zumindest ein wenig).

    Eben, sie wollen wohl kaum jetzt noch mit dem Aufbau starten. Sie wollen ihre Kohle - zumindest einen Teil davon - wieder herausbekommen. Das wird aber vermutlich nicht klappen.


    Zum einen sind vermutlich keine AGBs ausgehandelt (hier könnte ein Richter u.U. Klauseln kippen), sondern zwischen Beteiligten aller Anbieter und der Behörde im einzelnen ausgehandelt. Dann wird auch kein Richter an den Vertragsbedingungen schrauben. Hier müsste die Bedingung schlicht untragbar sein, bei groben Ungleichgewicht der Vertragsparteien. Dies war wohl kaum der Fall...


    Und selbst wenn es AGBs wären, greift die erweiterte Inhaltskontrolle nicht gegenüber Unternehmern. Und unter Unternehmern gilt sowieso ein strengerer Maßstab bei zweifelhaften Vertragsbedingungen. Sie haben sich übernommen, das passiert. Wenn ein Richter jedesmal Verträge kippen würde, weil hoch bezahlte BWLer Mist bauen, dann wäre kaum ein Vertrag von Bestand. Der Staat hat im Gegenzug aber alle gleich zu behanden, und auch das war gewahrt. Blöd gelaufen für Sonera und Co.


    Ich denke, sie können ihre Lizenz auf dem Müll schmeissen. :)

    Vielleicht hätte man erstmal daran arbeiten sollen, und dann die Tarife herausbringen sollen...


    Das wird für einige Mißstimmung sorgen, da ein Kunde, der ein bestimmtes Kontingent kauft, auch wissen will, wieviel er davon schon verbraucht hat. Wenn sie es nicht bald zum Laufen bringen, wird das zu einem Image-Kratzer führen. Zumindest bei T-Mobile, weil man da bisher mehr erwarten konnte als nur den "Service" der anderen.