Beiträge von Marko

    Für den Normalo-Kunden könnte das in der Tat neu sein.


    Kaum einer hat ne Ahnung von seinem Tarif, geschweige denn, was es pro Minute kostet. Aber allen wissen, für wie viel (oder wenig) sie ihr Handy gekauft haben. Den Zusammenhang sieht dann aber wieder meist keiner.


    Wenn mehr große Zeitungen und Zeitschriften öfters Artikel über dieses Thema bringen würden (auch mit Blick nach AT), könnten sie - weil sie merken, wie sie abgezockt werden (eigentlich profitieren von dem Scheiss nur die Handyhersteller) - noch weniger zum Handy greifen. Wenn der Durchschnittsumsatz noch tiefer landet (ist in D eh recht gering), wären die Anbieter gezwungen, die Tarifmuster zu ändern.


    Aber die Wegezollmentalität wird man denen nur durch Zwangsanordnung entlocken können (wenn die EU Kloschüsseln normt, sollten sie sich auch mal um so was kümmern - die Anbieter betteln ja eigentlich darum bei 10-fachen Durchleitungspreisen im Vergeleich zum technisch kaum wenig aufwendigeren Festnetz). Mit fallenden Preisen wären sie gezwungen, die Subventionen herunterzufahren, und der Kunde, der das Netz nutzen will, wäre der Gewinner. Abstottern kann der Rest sein Handy gefälligst bei der Bank seines Vertrauens.


    Und die Hersteller würden ebenfalls die Preise senken, denn kaum ein Kunde zahlt 400 EUR für das neueste "i" seines Geräts. Solange es über die NB aber für nix bis wenig geht, wird jeder Ramsch gekauft. Am Ende wäre die Geräte fair bepreist und die Nutzungspreise bei den NBs ebenfalls.

    Bin mal gespannt, ob sie an den T&Ms was drehen. Immerhin sind sie nun in Sachen ursprünglichem Zweck, der Einfachheit dieses Tarifmodells, weit hinter den anderen 3 Anbietern mit ihrer sinnlosen Aufschlüsselung in GG plus vermeintlich günstiges 0,15xMinuten-Paket.


    Auch ihr überteuerter T&M 240 Plus läßt sich doch nun kaum mehr begründen, 8 EUR GG auf die GG, das ist altbacken.


    Im Moment ist E+ in der Tat uninteressant - wie o2 und die anderen auch. Aber die anderen haben zumindest nun das Image, dass sie Bewegung in den Markt bringen. Dass dies von den Ds und nicht den beiden Underdogs ausgeht, macht die beiden entgültig uninteressant. Sinn für den Markt haben beide nicht mehr.

    Echt ne komische Art, Geld zu verdienen :D


    Die Welt steckt voller Überraschungen. In jedem siebten Ei ne neue tolle Geschäftsidee.


    Nächsten Monat dann: Kostenloser Privatjet. Für nur 5.000 EUR bringen wir Ihre Anfrage zu einem zu Testzwecken zur Verfügung gestellten Jet zu Boeing und Airbus. In 98% aller Fälle bekommen sie dann einen. Oder ein Modell. Oder gar nix.

    klimajacke


    Klar, bleibt noch gut was über. Ich bleibe auch wohl erstmal bei meinen knapp 2CT intern (und da ist auch noch Gewinn genug dabei). Und extern halt über GMX.


    Aber es kann keiner erwarten, dass die Preise schlagartig in Höhe der Kosten plus "etwas" Gewinn gehen. Und nachdem lange alles still stand bzw. nur nach oben ging, läßt der momentane Trend hoffen.


    Bis zu Tarifschlachten wie in AT wird es noch dauern, wenn das hier überhaupt jemals kommen wird. 4 Anbieter sind halt zu wenig oder zu viel, aber auf jeden Fall falsch für einen funktionierenden Markt, der um Anteile kämpft. :D

    Der Clou ist doch, dass es auch extern gilt. Und das macht die Sache äußerst attraktiv.


    BTW: Man bekommts im Moment intern schon für 1,8CT ab der ersten, allerdings 14CT extern.


    Verglichen mit den üblichen 0,19CT ist der Paketpreis aber schon ein Fortschritt, den man anerkennen muss.

    Das heisst im Grunde, dass Du den Vertrag mit den o2-Netzdienstleistungen geschlossen hast und o2 als "Nebenprodukt" T-Mobile Roaming bietet.
    "Die Mobilfunkdienstleistungen ... stehen ... im Empfangs- und Sendebereich der von O2 in Deutschland betriebenen Funkstationen zur Verfügung." Das ist der Teil, auf den sich der Vertrag bezieht.


    Von einer Garantie des Roamings keine Spur. Eben ein "daneben", solange es läuft, ist es gut. Aber wenn nicht, hast auch kein SoKü.


    Aber da geraten wir wirklich in die Spekulations-Sphäre. Kaum eine juristische Vorlesung, die nicht in mehrere mögliche Richtungen läuft. Bei Jura finden wir wie bei Ärzten meist zwei Stühle und drei Meinungen... :D

    Den Einbruch an Stimmen hätte es meiner Meinung nach auch so gegeben.


    Immerhin stand die Mehrheit der Spanier eben nicht hinter der Regierung und ihrem Beitritt in die die Koalition der Willigen ... Ja-Sager und mutmaßlichen Kriegstreiber.


    Ich denke, dass der Anschlag das i-Tüpfelchen war, die Regierung abzuwatschen (vor allem durch den Verdacht, daraus Kapital schlagen zu wollen), aber nicht ausschließlich dazu geführt hat.


    Nun haben die USA ja noch Japan, Polen und GB und jede Menge Länder an ihrer Seite, die kaum einer auf ner Karte findet. Und es wird weiter bröckeln, als die Täter und Gesinnungsgenossen dies als Sieg verbuchen und weitermachen werden.


    Wichtigstes Ziel im Kampf dagegen muss doch sein, die Ursachen der Aggression zu erkennen. Kommt ja nicht von ungefähr, dass diese Leute die westlichen Länder im Zielfernrohr haben. Und ein Teil davon liegt in der Verlogenheit, wann eingegriffen wird und wann bei Gemetzel weggesehen wird. Und in der Weltpolizei-Mentalität, alles ummodeln zu wollen (sehen viele zwangsläufig als Glaubenskrieg, wenn Christen mit MPs einmarschieren). Und im Aufrüstem von Underdogs, und anschließendem Umschwenken, wenn man selbige wieder loshaben möchte.


    Mit Terrorismus-Paranoia-Gesetzen kommt man da nicht weit. Und ich bezweifle stark, dass sich sowas mit Überwachung im grossen Stil verhindern lassen wird. Das werden auch die USA irgendwann erkennen. Wenn die Flughäfen abgeriegelt sind, wird es eben per Bahn gemacht. Und wenn die abgesichert ist, halt anders. Man wird nie alles überwachen können, aber jede Menge Unschuldige ins Visir der Ermittler geraten lassen, die dann um ihre Rechte kämpfen müssen. So kann es nicht laufen, hoffentlich läßt sich der dt. Gesetzgeber davon nicht infizieren; immerhin gibt es mittlerweile genug Gesetze im Namen der Terrorismusbekämpfung und Einschränkungen der Büger. Was Kanther vor Jahren forderte, wurde von der neuen Regierung (deren Mitglieder damals natürlich dagegen waren), weit übertroffen. Und am Ende darf das Bundesverfassungsgericht das im Eifer des Gefechts beschlossene wieder kitten - Gott sei Dank wenigstens eine Institution, die Nutzen und Einschränkungen solcher Änderungen noch in die Waagschale wirft.