Beiträge von Marko

    Wenn ein Support-Anbieter fürs gucken schon bezahlt werden will, muss er das nach der Vorschrift vorher vereinbaren, um die Vermutung auszuräumen. Was schlecht geht, wenn man das Teil ins Blaue hinein auf Anschreiben des Herstellers zu denen schickt.

    Dass die einfach Geld verlangen, kann allerdings auch nicht sein.


    Wenn in der Mail nur Stand, man soll das Gerät zur Überprüfung einschicken, auf welcher Grundlage wollen die dann Geld? Der Text in der Mail klingt eher danach, dass man einen Kostenvoranschlag bekommt, was die Reparatur des selbstverschuldeten Defekts ausmachen wird. Ein Kostenvoranschlag ist im Zweifel aber nicht zu vergüten (§ 632 Abs. 3 BGB). Haben die noch mehr geschrieben?

    Es gibt Gewährleistungsrecht, und es gibt Garantie. Das eine steht im BGB im Kaufrecht und betrifft das Verhältnis Käufer zu Händler, das andere ist ein (Garantie-) Vertrag mit dem Hersteller.


    Die Vermutung zugunsten des Käufers (jedenfalls beim Kauf eines Verbrauchers von einem Unternehmer) greift nur bei ersterem.


    Was für eine Idee willst Du? Wenn Samsung einen Garantietausch ablehnt, dann geh über Gewährleistungsrecht, sofern Du das Ding nicht doch hast fallen lassen. Wenn innen etwas gebrochen ist oder äußerlich deftige Schrammen zu sehen sind, dann kann man die Vermutung sicher widerlegen und es gibt auch bei ersterem nichts zu holen.

    Ist das Gerät jünger als 6 Monate? Dann wäre Gewährleistung uU sinnvoller als Garantie, denn in dem Zeitraum wird zu Lasten des Verkäufers vermutet, dass ein Mangel schon bei Übergabe bestand. Mit bloßem Herausreden, dass der Defekt Folge eines Sturzschadens sei, könnten sie die Reparatur dann nicht so einfach verweigern. Im Zweifel gilt eben die Vermutung zugunsten des Käufers; sie bräuchten, um die zu widerlegen, greifbare Anhaltspunkte wie Sturzschrammen etc.

    Der Prepaidanteil liegt bei etwa 50 %, es profitiert also die Hälfte aller Kunden von den Preisen. In anderen Ländern, wie Italien, ist der Anteil sogar deutlich höher. Der Trend ist wohl leider der zu erwartende Weg.


    Die einen stottern halt ihr zugemülltes Handy ab und lassen sich dafür auf ewig in Ketten legen. Der Rest jongliert mit Prepaid oder Discounterverträgen und kann das (dann gerne auch ältere Gerät) dafür ordentlich brummen lassen.

    Es ging mir nur darum, dass es blödsinnig ist, einen Tarif abzuschließen wegen 3 oder 4 Cent "Community"intern, wenn man für wenig mehr das ganze Netz haben kann.


    Wer hauptsächlich abseits der Community telefoniert, ist wohl mit all diesen Angeboten lausig bedient. Der nimmt 9 CT zu allen oder gar den Crash 5.


    Communitytarife kann man in die Tonne treten, das ist nichts als nettes Merketing, um sich billiger darzustellen als man in der Realität ist. Bei 50/50-Verteilung kommt es ohnehin auf die üblichen rund 10 CT raus. Und wenn man wirklich nur einen zum Anrufen hat, der seinerseits nur einen hat, dann hat man wohl andere Sorgen als den - dann allerdings perfekten - Handytarif. :D

    Prepaid ist ja heute schon billiger bei den Großen. Oder gibts dort nen Vertrag mit 5 CT pro Minute und SMS (wenigstens intern) ohne GG, MU und ellenlange Laufzeit?


    Und so wird es auch weiterhin sein, auch zur diesjährigen Cebit wird nicht viel kommen. Ein Zuckerl hier, ne Fußangel da - eben alles wie eh und je.

    Anbieter, die Altkunden nicht automatisch anpassen, sollte man verweigern. Discounter leben von dem Prinzip des einheitlichen Tarifs - und der sollte für alle gelten.


    Wenn Anbieter hier schon herumtricksen, dann ist das Murks. Wenn sie unbedingt auf den einen Cent der älteren Kunden angewiesen sind, machen sie es wohl eh nicht lange.