Beiträge von Marko

    Solange ein hinweis irgendwo erkennbar vorhanden ist. Bei meinem v3i stand es deutlich in einem Kästchen auf der Packung.


    Ansonsten kann man Verträge generell anfechten, wenn ein beachtlicher Irrtum bei Vertragsschluß vorgelegen hat. Das sollte in vielen Fällen reichen... ;)

    Klar, die Subventionitis ist die nächste Krux im dt. Handymarkt. Der Kunde subventioniert damit den Anbieter (überhöhte Preise werden u.a. drauf gestützt) und die Handyhersteller, die ihre Geräte niemals für hunderte von Euro im Massenmarkt absetzen könnten. Aber für 1 EUR nimmt man es gern. Wenn die ihre Geräte aber nichtmehr losbekämen, gäbe es auch gute Geräte für akzeptables Geld ohne Subvention. Wir zahlen folglich doppelt und die Masse freut sich, was sie doch für ein tolles 1 EUR-Schnäppchen gemacht hat. Was blöd.

    Aber das ist doch kein Argument! Die Betreiber geben sich die horrenden ICs doch selbst. Dann können sie das doch nicht als Argument für eigene hohe Preise hernehmen...


    Erstmal abwarten, ob die Bundesnetzagentur den Mumm hat, daran massiv zu schrauben. Nächste Woche gehts los.


    Außerdem, wer sagt, dass die Betreiber untereinander den IC zahlen, der vom Festnetz gezahlt werden muss? Nur der ist bekannt. Ich bezweifle, dass T-Mobile und Vodafone sich gegenseitig 11 CT berechnen, zumal es unterm Strich bei ähnlicher Marktmacht sowieso ein Nullsummenspiel wäre.


    Für mich sind ICs der größte Beschiss aller Zeiten (im Mobilfunk) - und das seit Jahren. Wenn das Festnetz mit 0,6 CT abgespeist werden kann, ist alles über 2-3 CT eine massive Wettbewerbsbeschränkung des Festnetzmarktes - die die BNetzAg von Gesetzes wegen zu unterbinden hat (Rechtspflicht). Warum das in D. immer alles so lange dauern muss, wundert jeden, insbesondere die EU. Damit die Betreiber jahrelang überhöhte Tarife einsacken können? Ein Schelm, wer böses denkt; wer ist denn nennenswerter Eigentümer der Telekom? Besteht womöglich ein Interessenskonflikt des Bundes bzw. des zuständigen Ministeriums? Eins ist klar, die Verpflichtung, die Preise zu drücken, ist für den Staat ein zweischneidiges Schwert (auch USt. fällt bei sinkenden Preisen usw.). Vielleicht erklärt sich so, weshalb hierzulande alles viel zu spät umgesetzt wird, was die EU fordert, aber den Bund mittelbar schadet. Deshalb bin ich für eine EU-Regulierungsbehörde, damit das kleinstaatereihafte Geschacher ein Ende hat.


    BTW: Mein Schwerpunktbereich ist Recht der Informationsgesellschaft (inkl. TK-Recht), daher mein großes Interesse an diesem Bereich.

    Oder GMX und Co. nutzen, wenn der eigene Anbieter dank an den Haaren herbeigezogener Preise einfach kein Geld vom Kunden will. :D


    An den SMS-Preisen wird sich hierzulande aber nur etwas ändern, wenn man mindestens 10.000 Stück pro Monat abnimmt im hippen Zweijahresabo und nur zubuchbar zu den teuersten XXL-Maxi-Minutenpaketen, oder die Bundesnetzagentur den Ball der EU aufgreift und in die Hufen kommt (also frühestens in 15 Jahren). Wir werden also noch eine Weile mit 19 CT Normalpreis pro SMS bei den etablierten Monopolisten leben müssen.

    Ja, bei dem Tarif würde ich diese Kröte schlucken, da es die einzige ist. Was selbstverständlich nicht heißt, dass ich zu 20 CT popelige 160 Zeichen schicken würde (siehe anderer Thread). ;)


    Ab 10 CT ist bei mir Schluß, da ich 5 CT als fairen Preis für diesen 08/15-Dienst erachte (immerhin ging es zu Beginn umsonst).

    Selbst ohne Frei-SMS würde ich keine Minute überlegen. Einen faireren Mobilfunktarif habe ich noch nicht gesehen.


    Dafür gibts bei uns "ab" 3 CT (auf 0,1 % der Netzfläche) bis 49 CT (im Rest), oder Preise um 6 CT, wenn man 1.000 Minuten abnimmt, jede weitere aber dann x-mal so teuer aufgebrummt bekommt usw. :top: