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Original geschrieben von Meilow
Kurze Frage: Wieso werden die Netzbetreiber-Tarife immer mit den Discounter Preisen verglichen? Gibt es einen Netzbetreiber in D der ähnliche Preise wie Discounter wie Simyo, EasyMobile, etc. bieten? Ich glaube nicht, oder? 
Nunja, abgesehen von dem was Simsala in preislicher Hinsicht bekommen können wir ja auch den anderen Weg gehen und vergleichen: was bekomme ich jeweils für den billigerem Tarif eines Discounters, verglichen mit dem teureren Netzbetreiber-Betreibers? Naheliegend ist natürlich Simyo und Free&Easy zu nehmen.
Ein paar Beispiele:
Hotline: in beiden Fällen kostenpflichtig, u.a. über 01805 zu erreichen
Mailbox: in beiden Fällen zwangsweise eingerichtet und nicht abschaltbar
Aufladung: geringfügiger Vorteil für Free&Easy, da man auch Rubbelkarten verwenden kann
Kartenpfand oder sonstige hinterhältige AGB-Klauseln: in beiden Fällen meines Wissens nicht vorhanden (im Gegensatz zum Discounter Simply)
Geringnutzungsgebühr: auch in beiden Fällen nicht vorhanden (im Gegensatz zum Discounter EasyMobile)
Also... wenn ich bei dem teureren Produkt wenigstens einen deutlich besseren Service bekommen würde, dann könnte man es ja noch begründen. Aber Wertkartenkunden waren sowieso schon Kunden zweiter Klasse, da macht es kaum noch einen Unterschied bei wem man genau ist.
(Ganz anders sieht das natürlich bei E-Plus-Verträgen aus, da hat man ja eine kostenlose Hotline, abschaltbare Mailbox, brauch nicht aufzuladen und muß auch kein Kartenpfand oder Geringnutzungsgebühr blechen.)
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Problem ist aber nach wie vor die Taktung. Bei 60/60 gehen die Minuten natürlich auch viel schneller weg. Ganz abgesehen davon, daß sie nach einem Monat verfallen, sprich man müßte durchschnittlich schon 5 Minuten täglich telephonieren damit sich das lohnt.
Wenn E-Plus aber an diesen beiden Stellen (Taktung und Minutenverfall) noch nachbessern würde wäre der Tarif wieder konkurrenzfähig.
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Das man eine USIM braucht dürfte klar sein. Das hat technische Gründe und liegt an neuen Sicherheitsaspekten des UMTS-Netzes, ist ja bei E-Plus genauso. (Die D-Netze verzichten einfach auf diese neuen Funktionen.) Und daß die Sache aufgrund der Implementierung von Genion 3G etwas länger braucht kann man vielleicht auch noch verstehen.
Aber daß man dann in die neuen Tarife wechseln müßte fände ich nicht nur unfair den alten Kunden gegenüber sondern auch dumm, angesichts der Tatsache daß die Kunde ja nicht unbedingt in den neuen Genion sondern fast genauso gut auch zu T-Mobile@home oder Vodafone zu Hause wechseln können.
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Ich gehe mal stark von aus, daß es sich um politische Gründe handelt.
Der neue Genion-Tarif ist halt an vielen Stellen ein wenig teurer, dazu kommt noch die ungünstigere Taktung... da verdient O2 in der Regel natürlich mehr dran. (Natürlich gibt es Ausnahmen, wie z.B. wenn jemand nur netzintern telephoniert...).
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Die Homepage von denen lautet http://www.star79.de und sie haben die VNB 01079.
Teltarif-Rechner war gleich meine erste Anlaufstelle, da habe ich halt rausgefunden daß die am günstigsten sind.
Problem bei einer normalen Preselection ist halt daß ich sie für alle Gespräche schalten muß und die Fern- und Mobilfunkgespräche dann weitaus teurer werden.
So wie es aussieht werden wir dann wohl doch weiterhin bis zu 4 Cent/Minute an die T-Com zahlen müssen...
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Nunja... ist halt die Frage, ob O2 dann generell alle Karten für UMTS freischaltet oder ob sie da noch eine Unterscheidung treffen. Letzteres wäre natürlich auch wieder weitaus mehr Aufwand.
Zumindest was bloße Telephonie angeht wäre es für O2 glaube ich günstiger wenn die Kunden das (wenig ausgelastete) UMTS-Netz nutzen würden.
Aber mich bekommt O2 auf jeden Fall auch auf diese Weise nicht in den tollen neuen Genion mit teilweiser Minutentaktung, eher verzichte auf UMTS. (Naja, zumindest auf O2-UMTS, gibt ja zum Glück noch andere Netze). Genauso wie ich leider auch keine Flatrate oder Weekend-Pack buchen konnte. Tja, selber schuld Jungs.
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Das gilt aber hoffentlich nur für Neu-Verträge...
Ich habe nämlich im November einen T&M 100 abgeschlossen den ich jetzt im Februar auf T&M 50 runterstellen wollte, der wird nicht davon betroffen sein, oder?
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Stimmt. Bei mir sind aber leider alle Nummern im +49-Format abgespeichert. 
Mit langwierig meinte ich vor allem auch die Abfrage mehrerer Nummern, jedes mal dann wieder die Ansage anhören, blabla...
Da finde ich die Lösung bei O2 (mit der SMS) wesentlich praktischer. Und ressourcenschonender ist sie zudem auch noch.
Am besten wäre m.E. eine Abfrage per Internet, aber soweit ich weiß gibt es sowas nicht (zumindest nicht frei verfügbar).
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Original geschrieben von Holda
Dass mit dem Uralt S11e-Veteranen hab ich wohl irgendwie überlesen. Er sollte vielleicht auf ein ganz ganz altes Autotelefon mit 8 Watt Sendeleistung umrüsten, dann kann er vielleicht sogar mit den paar O2-Masten auskommen, die schon jetzt vorhanden sind und nebenbei auch noch Würstchen warm machen...
Problem: die Autotelephone die noch so richtig Sendeleistung (also halt bis 8W) senden nur im 900er Spektrum in dieser Stärke. Für GSM 1800 ist soweit ich weiß bei 1W Schluß, egal für welche Telephon.
Und ich vermute die meisten dieser Autotelephone werden auch nicht EGSM-fähig sein (wenn O2 mal diese Frequenzen bekommt).
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Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
@ RA Fries
Ist leider für den Anschluß zu Hause bei meinen Großeltern, denen kann ich nicht so gut erklären daß sie zu bestimmten Zielen (Ortsnetz) jetzt eine andere Nummer vorwählen sollen.
Deshalb dachte ich halt daran für Ortsgespräche eine Preselection z.B. bei 01079 schalten zu lassen, die bieten die für Call-by-Call um 1,5 bis 1,8 Cent an.
@ infoman
Telephonaufkommen sieht ungefähr folgendermaßen aus:
6h Ferngespräche
4h Ortsgespräche
1h Mobilfunkgespräche
Die Flatrate lohnt sich also nicht wirklich und bei Preselect.de daß nicht nur die Gespräche ins Festnetz sondern vor allem auch die ins Mobilfunknetz eine ganze Ecke teurer sind.
Bei den Ferngesprächen geht ein großer Teil zu Nummern bei denen die T-Com einen Aufschlag kassieren würden.