Beiträge von kues

    Mal wieder einen uralten Thread ausbuddeln…


    Nutzt zufällig jemand noch eBook Reader? Gar den remarkable 2?

    Da 100 Tage Rückgaberecht eingeräumt werden und der Grundpreis (ohne Featureabo) mit 299€ vergleichsweise günstig geworden ist, habe ich einen zum ausprobieren bestellt.

    Für den Preis würde ich den remarkable ggf. auch als einfachen ebook reader der 10 Zoll Klasse mit E Ink Display nutzen…

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    Zitat

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    Man kennt den realen Anteil doch gar nicht!

    Ich lese nur, dass die Zahl stark zunimmt. Dadurch verschiebt sich ja dann das Verhältnis weiter.

    Es sind auch nur die "Soldaten" gezählt, die ihren Antrag bereits eingereicht haben. Wie viele werden noch folgen? Wir wissen es nicht.

    Ich würde die Zahl nicht in irgendwelche Relationen setzen, sondern einfach als gegeben hinnehmen.

    ?( In dem von dir verlinkten Artikel steht doch explizt

    "Seit Jahresbeginn soll das zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 533 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung erhalten. (...) 528 der aktuell eingegangenen Anträge stammten demnach von aktiven Soldaten oder Reservisten, fünf von ungedienten Antragstellern."

    Zitat

    (Wie ein undichtes Aquarium, aus dem das Wasser tröpfelt. Irrelevant, weil nur wenige Tropfen?Was sagen die Fische dazu, was der Mieter in der unteren Wohnung?)

    Es gab schon immer Kriegsdienstverweigerung aus der Truppe, den Reservisten und früher natürlich den Wehrpflichtigen. Das gabe es auch aus den Kasernen, wenn Wehrpflichtige oder auch Freiwillige merkten, dass er in so einer Truppe doch nicht dabei sein wollen. Oder eigentlich nur in der Landesverteidigung und nicht im Auslandseinsatz tätig sein wollten. Oder die Luftangriffe auf Serbien 1999 nicht mit dem Gewissen vereinbaren konnten/wollten. Oder jemand einfach seine Dienstzeit verkürzen will, denn auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer folgt auch für langjährige vertraglich Gebundene die Entlassung aus dem Dienst- selbst wenn er/sie Logistik oder IT Spezialist ist und im Normalfall keine Waffe in die Hand nehmen muss.

    Zitat

    Sie spiegeln aber sehr gut den Zustand der Bundeswehr wieder.

    Panzer die nicht fahren; Schiffe, die nicht schwimmen; U-Bote, die nicht tauchen; Hubschrauber, die nicht fliegen; Gewehre, die nicht treffen..... Soldaten, die nicht kämpfen......

    (...)

    Wenn man diesen Zustand mit den aktuellen Kosten in Relation setzt, wenn man denn Relationen abbilden will, finde ich das schon erschreckend.

    Und "man" will ja noch viel mehr ausgeben.

    Gewehre mit denen die Soldaten bisher kein Problem hatten, auch im Kriegseinsatz in Afghanistan. Und die sich fragen, warum man Geld für neue Gewehre ausgeben soll, obwohl anderes wichtiger wäre.
    An der Bundeswehr wurde halt gespart und es gab kein dauerhaftes Konzept was nun eigentlich Aufgaben der Truppe nach dem Zerfall des Warschauer Paktes sein sollte. Mal sollten es Auslandseinsätze sein, mal dies mal das. Und die Reste der Rüstungsindustrie wollten auch Aufträge. Und das alles bei sinkendem Etat und steigenden Personalkosten.
    Allein etwa 20 Millarden € des 100 Mrd Paketes werden drauf gehen um Munition zu beschaffen (und das dauert Jahre), um überhaupt einsatzfähig zu sein für die Landes- bzw. Bündnisverteidigung.


    In dem Bericht ging es um die NATO. Für Russland ist die NATO die USA. Über Deutschland macht man sich da nicht wirklich Gedanken.

    Genau lesen- NATO UND EU planen da, laut Lawrow.

    Ich wundere mich zwar auch über diese Art der Kriegsdienstverweigerer, aber würde die Zahlen auch mal in Relation setzen. Die im verlinkte Artikel genannten 533 Kriegsdienstverweigerer entsprechen ungefähr 0,3 Prozent der Soldaten.

    Zudem aus dem RND Artikel

    Zitat
    Seit Jahresbeginn soll das zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 533 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung erhalten haben. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr.

    Wenn man nach dem von der BW bezahlten Studium schnell mehr Geld in Wirtschaft/Selbstständigkeit etc verdienen will...


    Das Grundrecht auf Verweigerung des Kriegsdienstes mit der Waffe ist aber auch ein hohes Gut, was erfreulicherweise seinen Weg ins ursprüngliche Grundgesetz gefunden hat- bevor der Wehrdienst nachträglich eingefügt wurde.

    Soweit ich bisher gelesen habe, hat die Ukraine ein solches Recht allerdings nur für Mitglieder bestimmter (kleinerer) Religionsgruppen.

    https://de.connection-ev.org/article-2547

    In Russland gilt es wohl grundsätzlich für alle: https://de.connection-ev.org/article-2016

    In der Bundeswehr wurde der Flugabwehr- kanonenpanzer Gepard nach 2012 nicht mehr verwendet.

    Ob vom "Nachfolger" Puma mehr Fahrzeuge angeschafft werden sollen, ist in der Schwebe.

    Die Amerikaner setzen mehr auf radgetriebene gepanzerte Fahrzeuge.

    Die sind leichter mit Flugzeugen zu transportieren.

    Der Puma ist doch der Nachfolger vom Marder als Schützenpanzer?

    Einen echten Nachfolger des Gepard gibt es doch gar nicht.

    Und die Bundeswehr überlegt anscheinend auch ggf. statt eines Teils der noch geplanten Puma, Radschützenpanzer auf Basis des https://de.wikipedia.org/wiki/GTK_Boxer zu beschaffen.

    Vertrag ist Vertrag und ein Vertrag muss eingehalten werden. Was kümmern mich die Probleme meines Gaslieferanten. Falls keine entsprechenden Klauseln vorhanden sind, muss er sich mit mir einigen bzw. sein Problem anderweitig lösen. Ist sein Problem.

    Im übrigen ist wohl nicht die Unwilligkeit der Lieferung das Problem, sondern die Forderung kein Gas aus Russland mehr zu beziehen. Tja, dann muss mein Versorger anderweitig Ersatz beschaffen. Die Mehrkosten trägt natürlich mein Versorger.

    Im Moment will (bzw. behauptet nicht zu können) Gazprom nicht vollumfänglich gen Deutschland liefern (andere Länder werden schon gar nicht mehr beliefert).

    Und im Energiesicherungsgesetz gibt es eine Regelung, die wenn es eine „erhebliche Reduzierung der Gesamtgasimportmengen“ gibt, den Gasversorgern Preisanpassungen ermöglicht unabhängig von laufenden Verträgen.

    https://www.gesetze-im-internet.de/ensig_1975/__24.html


    Wenn Gazprom wollte, dann könnte ja auch jetzt die „eingeschränkte“ Kapazität von Nordstream 1 über die Jamal Pipeline (hat die Transitroute durch die Ukraine noch Kapazität?) ausgeglichen werden.

    Wir werden ja sehen, ob und wieviel nach dem jährlichen Wartungszeitraum von Nordstream 1 im Juli noch geliefert werden wird…