Beiträge von kues

    Das wäre nur gegeben, wenn wir in wenigen Jahren entweder selber genügend Gas hätten oder kein Gas mehr benötigen werden.

    Beides halte ich für absolut unwahrscheinlich.

    Somit vermute ich sehr stark, dass wir weiter abhängig bleiben. "Diese" Abhängigkeit wird vielleicht nicht mehr vorhanden sein. Dafür werden viele neue Abhängigkeiten kommen und derzeitige Abhängigkeiten werden wachsen. Erpressbar werden wir bleiben.

    Die Absicht ist doch in D immer weniger fossile Energie zu verbrauchen. Wenn also in 15 Jahren nur noch 50% so viel Gas (Öl/Kohle) verbraucht würden, wäre mittelfristig die Abhängigkeit durch weniger Verbrauch reduziert- 50% würden beim Gas in etwa dem bisherigen Bezug aus Russland entsprechen. Dann bliebe noch langfristig Ersatz für die irgendwann auslaufende europäische Gas/Öl Förderung (Niederlande, UK, Norwegen) zu finden. Ich sehe da langfristig eher andere Rohstoffe kritisch bei der Beschaffung/Sicherung für Europa.

    Wenn man natürlich nicht glaubt, dass die sogenannte Energiewende wirklich vollzogen werden wird…


    Zudem sind 50%+ Abhängigkeit von einem Lieferanten (der zudem revisionistisch und aggressiv in der unmittelbaren Nachbarschaft unterwegs ist) gefährlicher bzw. politisch problematischer als geringere Abhängigkeiten von mehreren Lieferanten. Abhängigkeiten wird es international immer geben, auch China und Russland haben Abhängigkeiten, es sind halt andere als die Abhängigkeiten von Europa/D. Die baltischen Staaten haben beim Gas z.B. viel früher als D reagiert und jetzt schon LNG Import am Start, können sogar den finnischen Gasbedarf gleich mit decken.

    Finnland wurde von Russland ja sowohl Gas- als auch Stromlieferungen gestrichen. Gleichwohl geht in Finnland dem Stromnetz nicht die Puste aus, weil die Abhängigkeit von russischen Stromlieferungen nicht zu groß war.

    Die braucht man dafür bei der "Corona Contact Tracking" nicht wirklich.

    Datum und Uhrzeit der Begegnung zeigt die App selber an, im Gegensatz zur CWA. Auch ohne root.

    Uhrzeit/Zeitspanne bekomme ich nicht angezeigt, nur wie bei der CWA den Tag und den errechneten Risikostatus. Übersehe ich da was? Oder gibt es das nur bei hohem Risiko?

    Der Warn-App-Companion kann (ohne Root) vom CCT die Daten übernehmen und zeigt die Rohbegegnungsdaten (Dämpfung, Zeit etc) für alle erfassten positiv gemeldeten Diagnoseschlüssel.

    So komme ich statt auf eine „Niedriges Risiko“ Begegnung auf insgesamt 6 ‚Begegnungen’ in den letzten 10 Tagen- alle im ÖPNV (vermutlich weil da die Verweildauer auch am längsten ist- bis 20 Minuten in derselben U-Bahn).

    Bis zum heutigen Tag nutze ich die googledienstefreie Variante "Corona Contact Tracking".

    Ich halte die App also nicht für überflüssig, aber sie macht nicht das, was sie eigentlich machen sollte.

    Ohne CWA und deren Server würde auch der Fork CCT nicht funktionieren.

    Wirklich praktisch ist aber die CCT in Kombination mit dem Warn-App-Companion. So kann man wenigstens zeitlich genauer nachvollziehen wann Begegnungen waren. Ich kann so z.B. nachvollziehen, dass meine „Risikobegegnungen“ anscheinend vor allem im ÖPNV (welchen ich jetzt wieder öfter nutze) stattfinden.

    Es wurden zwei ehemalige US Soldaten in der Ukraine von den Russen gefangen genommen.

    Der Verbleib des ehemaligen Captains Grady Kurpasi, der 20 Jahre bei den Marines (Marineinfanterie) diente, ist bisher unbekannt. Aber gerade sein Einsatz dürfte den Russen als Hinweis dienen, dass US Soldaten aktiv auf ukrainischer Seite teilnehmen.

    Weil ehemalige Mitglieder der US Streitkräfte den ukrainischen Streitkräften beigetreten sind, wäre das ein Hinweis, dass US Soldaten aktiv auf ukrainischer Seite kämpfen?

    Und selbst wenn Angehörige des US Militärs in der Ukraine angetroffen werden, dann kann das -wie wir aus russischen Quellen von 2014 wissen- eigentlich nur bedeuten, dass sie Urlaub machen oder sich beim Manöver verfahren haben…

    Wie die Firma SIEMENS inzwischen bestätigt hat, hat der Rückgang der Liefermenge tatsächlich technische Gründe - eine Gasturbine ist ausgefallen. Ein vorgesehenes Ersatzgerät hängt sanktionsbedingt wohl irgendwo im Ausland fest.

    Wo hat Siemens Energy das bestätigt? Es wurde bestätigt, dass sich eine Turbine schon länger zu Routinewartungsarbeiten in Kanada befand und aufgrund der kanadischen Sanktionen gegen Russland nicht zurückgeliefert werden kann. Gazprom hat zuvor den vollen Betrieb aufrecht erhalten können, jetzt soll das nicht mehr möglich sein…

    Wenn schon der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Gebietsverluste der Ukraine als Möglichkeit für einen Frieden sieht, wäre es ein Signal an Russland.

    Aber der ukrainische Präsident träumt von der Rückeroberung der Krim, und will nicht verhandeln.

    Komisch, meine Erinnerung ist so, dass im Februar/März Silenski ebenso Gebietsverluste (mit Abstimmung in der Ukraine) als Möglichkeit für Verhandlungen aufgebracht hat. Mir scheint eher Russland will nicht verhandeln. Eine bedingungslose (ggf. noch bedingte) Kapitulation der Ukraine scheint das zu sein, was Russland unter Verhandlungen versteht.

    Und die Krim sieht Russland schon überhaupt nicht als Verhandlungsgegenstand, insofern ist nur konsequent, dass die Ukraine darauf hinweist, dass sie das völlig anders sieht.

    Ich kenne zwar die Preise nicht, aber....

    Könnte es nicht sein, dass der heute "rabattierte" Preise trotzdem höher ist, als der normale Preis von vor 3 Monaten?

    Schließlich ist der Ölpreis ja heftig gestiegen.

    Gestiegen ist bei Ölpreis schon mit dem Aufbau und Aufrechterhaltung der russischen Drohkulisse in 2021 und Januar 2022. Mit Beginn des Großangriffs auf die Ukraine ist der Ölpreis nochmal nach oben geschossen und lag Anfang März kurzzeitig höher als jetzt. Mit der Einsicht, dass der Konflikt wohl länger dauert haben sich die Preise jetzt auf sehr hohem Niveau eingerichtet.

    Zitat

    Und wer bezahlt den Extragewinn?

    Alle Ölkäufer auf der Welt. Aber zumindest Russland wurde ein Teil des Extragewinns entzogen…

    Natürlich ist der zu erwartende Absatz nicht so hoch wie letztes Jahr, aber immerhin hat man aus dem Bestelldebakel im Sommer 2020 gelernt dass es deutlich billiger sein kann zu viel zu bestellen als zu wenig.

    Ich kann immer noch kein Bestelldebakel im Sommer 2020 erkennen. Hatten wir ja auch schon mal. Bestellt wurde auch 2020 viel mehr als gebraucht worden wäre und gebraucht wurde. Nur geliefert wurde (außer von BioNTech) später als bestellt oder es kam gar nicht zur Lieferung (CureVac, Sanofi-GSK).