Beiträge von kues

    Und was ist neben schweren Erkrankungen bzw. Hospitalisierungen mit Long Covid als schwerer Infektionsfolge? Im Bericht des MDR hört sich die schwere Impfnebenwirkung des jungen Manns ja ähnlich wie Long Covid an. Bitte Long/Post Covid auch noch einkalkulieren bei den Infektionsgefahren. Schätzungen sind bis 15% Long und 2% Post Covid.


    Und die 0,8% sollen über alle Altersgruppen gelten, oder? Da sollte man nochmal schauen, wie es bei jüngeren aussieht. Und wie bei verschiedenen Impfstoffen? Nach der Vermutung im MDR Bericht, dass die mRNA Dosierung für jüngeren Menschen zu hoch wäre (ist ja nicht ganz abwegig, da die mRNA Dosierung für 5-11 Jährige reduziert ist), würde sich vielleicht J&J oder Novavax für die Grundimmunisierung und die dosisreduzierte Moderna Boosterimpfung für jüngeren Menschen anbieten. Oder eben könnte generell für Jüngere Menschen (12-29 z.B.) eine Dosisreduzierung ermöglicht werden. Mal abgesehen davon, was für jetzt schon bei neueren Corona Impfstoffen getestet wirs.

    Auch nicht vergessen, dass eventuell bei fehlerhafter Impfung direkt in ein Blutgefäß (statt intramuskulär) ein erhöhtes Nebenwirkungsrisikio besteht. Weshalb die STIKO inzwischen die Aspiration bei der Coronaimpfung empfiehlt, vergl z.b. https://www.br.de/nachrichten/…ung-aspiriert-faktenfuchs


    Und die Wahrscheinlichkeit einer Omikron Infektion dürfte bis Ende 2022 für Ungeimpfte ebenso bei 100% liegen.

    Geimpfte und Ungeimpfte?

    Für Alpha in den Altersstufen bis auf ein paar früh geimpfte (Zeitraum 12 Wochen vor 3.5.21) vorallem Ungeimpfte (insgesamt in SH unter 17% erstgeimpft davon >60% 60+, unter 10% doppelt geimpft, davon >66% 60+)

    Für Delta (Zeitraum 12 Wo bis 3.7.21) gibt es zum 2.6 und dann 3.7 Erstimpfquoten 18-59 von um 29% und 57%, Zweitimpfungen um 12% und 34%.

    Der Vollständigkeit halber Delta im Herbst/Winter in SH: Mit Erst/Zweitimpfquote über 80% (18-59) und Boosterquote um 5% (Ende November, 23.12 dann um 29% 18-59) in den 12 Wochen bis 23.12 Hospitalisierungsquote immer noch gut 1,9% (20-29) und 2,2% (30-39)…

    Ich habe mir heute mal aus Langeweile den Wikipedia-Beitrag zum Vertrag von Rambouillet durchgelesen.

    Nach dem Drehbuch geht Russland vor und zieht gerne die Analogie (schon in Georgien), sollte jedem Interessierten klar sein. Insbesondere auch wie die USA (auch in [Nord]Mazedonien) die Europäer auf dem Balkan verschaukelt haben.

    Nur gibt es gewichtige Unterschiede- z.B. die vorausgegangenen Balkankriege inklusive ethnischer Säuberungen und einer Unzahl an Verbrechen gegen die Menschlichkeit (von allen Konfliktparteien, aber aufgrund der militärischen Machtverhältnisse insbesondere von serbischen Seiten).

    Und insbesondere dass Russland mit der Besetzung und Annektion der Krim, sowie dem inszenierten bewaffneten Aufstand im Donbass von Russland die vorgebliche Begründung erst selbst erzeugt wurde.

    Einen darauf lautenden Vertrag hätten wir auch ohne Krieg haben können!


    Als ich das vor einiger Zeit hier geschrieben hatte, hieß es (nicht nur hier) noch unisono, die territoriale Integrität der Ukraine in ihrer Gesamtheit sei nicht verhandelbar. Eben darum müsse dieser Krieg unbedingt geführt werden.

    Und wann hat Russland so einen Vertrag je angeboten? Vor dem 21.02.22 betrachtete Russland sich offiziell nicht als Konfliktpartei- trotz eigener Truppen im Donbass seit Sommer 2014 und deren Beteiligung an der Einnahme von Debaltseve nach der Unterzeichnung von Minsk II. Und danach am 24.02.22 begann Russland seine groß angelegte Invasion der Ukraine mit dem Ziel der „Denazifizierung und Demilitarisierung“- sprich Okkupation der Ukraine und Entfernung der gewählten ukrainischen Regierung.

    Ich kann da zu keiner Zeit ein Vertragsangebot Russlands entdecken.

    Und noch etwas:
    Haben wir die Ukraine endlich hochgerüstet mit der Folge, dass Russland zu unterliegen droht,


    Erstmal wäre es schon erfreulich, wenn Russland nicht noch mehr ukrainische Gebiete besetzen könnte.

    Ein Zurückdrängen auf den Gebietsstand vom 23.02.22 ist noch nicht mal abzusehen. Und wenn das abzusehen wäre, sehe ich keinen Grund, warum Russland dann nicht sich mit der Krim (und ggf. dem Teildonbass) zufrieden geben sollte. Und doch einen -für die Ukraine erträglichen- (Friedens)Vertrag mit der Ukraine abschließen sollte.

    , habe ich keine Zweifel, dass Putin gegen die Ukraine auch taktische Kurzstrecken-Atomraketen einsetzen wird. Was sollte ihn davon abhalten?

    Einsatz gegen die ukrainischen Streitkräfte, während die eigenen russischen Streitkräfte direkt daneben sind? Zumal im Donbass? Schwer vorstellbar.

    Einsatz andernorts gegen Kiew, Odessa oder im Westen der Ukraine? Dann müsste die Verantwortung doch der Ukraine oder der NATO zugeschoben werden, sonst dürfte selbst China nicht erfreut sein.

    Das Radio berichtet von Anschlägen in Transnistrien. Die Ukraine sagt, dass machen die Russen selbst, also false flag act.


    Ich frage mich: Wenn Russland Transnistrien nicht anerkennt (man kann es im Internet nachlesen, dass die Russen Transnistrien nicht anerkannt haben), wie können die dann überhaupt Militär dort stationieren, wenn sie es nicht mit dem eigentlichen Souverän (Moldau) abgestimmt haben!?

    Die sind dort noch aus Sowjetzeiten, wäre das russische Militär dort nicht (gewesen), dann gäbe es auch kein Transnistrien. Ähnliche Geschichte wie mit Abchasien und Südossetien alles Komflikte aus Anfang der 90er nach/bei Zerfall der Sowjetunion. https://de.wikipedia.org/wiki/Transnistrien-Konflikt

    Interessant dürfte aber werden, wie die Versorgung der russischen Truppen in Transnistrien inzwischen funktioniert. Wenn ich recht erinnere, hat die Ukraine angekündigt zu versuchen jeden Flugverkehr des russischen Militärs nach Transnistrien zu verhindern.