Beiträge von kues

    1.) Gemittelt übers Jahr, 2.) Inkl. Ladeverluste. Im Winter kann es bei Kurzstrecke auch schon mal deutlich mehr sein.

    Und wie soll man da gemittelt auf 20 kWh/100km übers Jahr kommen? In dem Beispiel sind für die Fahrstrecke (unter 9km) keine 2,8 kWh verbraucht worden. Davon über 80% für die Klima/Heizung, mithin um 2 kWh alleine fürs Aufheizen. Und damit nur unter 0,8 kWh fürs Fahren, macht auf 100km fürs reine Fahren unter 10 kWh (0,8 mal 12). Sprich unter 10 kWh/100km fürs reine Fahren plus 2kWh fürs aufheizen sowie laut der Anzeige dann etwa 1 kWh/Stunde fürs weitere heizen.

    Rechne ich mal mit 3 Monaten nur solchen Kurzstreckenfahrten mit voller Heizung mit 28kWh/100km, dazu 3 Monate reines Fahren zu 10kWh/100km, müssten es in den restlichen 6 Monaten (teils Heizung, teils Klima) 21kWh/100km sein, um insgesamt auf 20 kWh/100km übers Jahr (bei Gleichverteilung der Fahrleistung) zu kommen. Selbst bei einer Zielgröße von 18kWh/100km und 10% Ladeverlust, wäre in den 6 Monaten ein Verbrauch von 17 kWh/100km nötig.

    Und mal ehrlich warum auf der Kurzstrecke überhaupt die Heizung anmachen? Sitzheizung und Lenkradheizung dürften auch reichen und nur einen kleinen Teil des Verbrauchs ausmachen. Beim Verbrenner würde es ja in der Zeit auch nicht richtig warm werden, da erstmal Motor und Kühlung auf ausreichende Temperaturen kommen müssen. So geht es mir jedenfalls aktuell morgens, da ist das wichtigste die Sitzheizung. und die und der kalte Motor gehen bei Kurzstrecke auch auf den Spritverbrauch.


    An den lokalen AC-Säulen hier, laut Beschilderung, bereits nach drei Stunden.

    Hier auf den P+R Ladeplätzen (AC) hier kann man den ganzen Tag kostenlos stehen bleiben.

    Bei mir nicht. Tesla, Aldi und Lidl haben bei mir im Umkreis von fast 20 km keinen einzigen HPC. Aldi hat in etwas über 15 km einen Schnarchlader. Wie viele Stunden soll ich denn im Aldi verbringen?

    Dann hast du (noch) Pech, was außerhalb der Ballungsräume nicht so verwunderlich ist.

    Gegenfrage: wieviel km fährst du im Jahr denn? Bei moderaten 15 Tsd brauchst du (weit) unter 3000 kWh, würde an einem 22kW Lader mit im Schnitt 15kWh/Stunde keine 200 Stunden im Jahr machen. 8 mal eine halbe oder 4 mal eine oder einmal 4 Stunden pro Woche. Gelegenheit bringt Ladung- nicht (fast) Leerfahren und dann volltanken wie beim Verbrenner. Da reicht eine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber oder P+R, Einkaufen, Schwimmbad, Parkplatz beim Ausflug oder sonstwas. Geht schon jetzt mit reichlich Auswahl an Lademöglichkeiten für viele Pendler in den Ballungsräumen…

    Da lässt man einfach aktuell die Eigenheimbesitzer und Glücklichen in den Ballungsräumen e-Autos kaufen und freut sich, dass es in 5-10 Jahren mehr und billigere e-Autos und mehr Lademöglichkeiten geben wird.

    Was ist daran nicht rational? Wenn wir EnBW, Ionity, Aral und Shell dieses Spiel durchgehen lassen, können die mittelfristig jeden Fantasiepreis verlangen. Dann werden wir uns nach den heutigen Wucherpreisen noch die Zunge lecken.

    Die genannten sind doch eher die aktuellen Nachzügler. Tesla, Aldi, Lidl und Co. sowie örtliche Stadtwerke sind jetzt schon große Anbieter der Ladeinfrastruktur. Mir scheint abwegig zu glauben das Tankstellenoligopol könnte seine Marktmacht bei fossilem Sprit in die elektrische Zukunft mitnehmen…

    , in arktischen Regionen fährt auch kaum jemand Diesel.

    Wage ich zu bezweifeln, nicht ohne Grund gibt es Polardiesel und Motorstandheizungen sowie Steckdosen an Stellplätzen/in Garagen schon seit Jahrzehnten in Skandinavien.

    Aus meiner Sicht: Ich fahre einen Vollhybriden, der übers Jahr gemittelt 5 L Benzin auf 100 km verbraucht. Die Webseite Benzinpreis-Blitz zeigt mir aktuell 1,619 für den Liter E5 an einer freien Tankstelle in der Nähe an. Daraus ergeben sich reine Energiekosten von 8,10€ pro 100 km. Auf das E-Auto, mit gemittelt 20 kW/100km (mit Ladeverlusten) herunter gerechnet, wären die Preisparität bei ~40 Cent/kWh erreicht, und selbst dann lege ich noch drauf, da das E-Auto in der Anschaffung an sich schon deutlich teurer ist.

    Welches e-Auto soll gemittelt 20 kWh/100km verbraten? Der eVito braucht vielleicht so viel…

    Und gib mal 50% auf den Benzinpreis- sei es nun wegen des nächsten Ölpreishochs (z.B. 2022) oder der steigenden CO2 Bepreisung. Mittel- und Langfristig dürfte fossiler Sprit jedenfalls nicht billiger werden. Insofern einfach ein paar Jahre warten wie es dann aussieht mit Preisen und Lademöglichkeiten.

    Hier im städtischen Großraum von Nürnberg sehe ich jedenfalls jetzt schon wenig Probleme auch für Laternenparker. Die örtliche N-Ergie setzt mit 54ct/kWh (AC) und vielen Ladepunkten die obere Preisgrenze. Aldi und Lidl/Kaufland mit 29ct/kWh (AC) zeigen den günstigen Preis. Aldi ruft sogar für DC nur 39ct/kWh auf.

    Tesla setzt wiederum fürs schnelle DC Laden in Autobahnnähe mit 58-64ct/kWh (Fremdmarken, Teslafahrzeuge zahlen weniger [44-50ct/kWh?]) eigentlich die obere Preisgrenze.

    Ich sehe wenig Grund zu der Annahme, dass sich das -entweder durchs Marktgeschehen oder regulatorische Eingriffe- ähnlich wie damals bei den Handytarifen/preisen in die richtige Richtung bewegen wird.

    Bei den Postzustellern werden nur die Pakete getrackt, darum wird in der Live-Anzeige auch nur „noch X Stationen“ o.ä. angezeigt - das bezieht sich auf die Pakete und sagt somit gar nichts aus, weil zwischendurch jede Menge Briefe usw. zugestellt werden müssen.

    Bei Brief- und Verbundzustellern werden natürlich auch Einschreiben, Päckchen etc gescannt, dazu noch allerlei Anderes und die GPS Position ist auch bekannt. Wenn die Post wollte, könnte sie das alles für die Prognose nutzen- wobei das meiner Meinung nach im Moment nicht genutzt wird…

    Und zumindest die aktuelle Position der Zusteller wird auch recht (ich würde sagen erschreckend) präzise angezeigt. Wer dem Zusteller persönlich bekannt ist (sonst darf keine Sendung abseits der Zustelladresse ausgegeben werden) und es eilig hat, kann so auch früher zu seiner Sendung kommen…

    DHL hat kein Live Tracking der Fahrzeuge. Die Zeiten werden berechnet anhand der Tourenpläne des Zustellbezirks. Je nach Fahrer stimmt das mal besser oder schlechter, da eigentlich kein fester Fahrweg vorgegeben ist sondern so gefahren werden kann wie man will.

    Natürlich gibt es Live Tracking -nur nicht immer für den Kunden. Die Zustellscanner haben GPS und melden zudem welche nachzuweisende Sendung wann (und wo) zugestellt wurde.

    Und bei DHL/Post haben die Bezirke immer eine reguläre Gangfolge, die normal auch abgefahren wird. Sklavisch dran halten muss sich aber niemand und es gibt viele Ausnahmen. Insbesondere Zustellabruch am Vortag, dann sollte da angefangen werden, wo tags zuvor abgebrochen wurde. Oder taggleicher Abbruch, dann schaut der Zusteller wie er die (bzw möglichst viele davon) verbliebenen nachzuweisenden Sendungen noch zugestellt bekommt. Oder Entlastung im Starkverkehr, dann kann der Entlaster auch Sendungen aus verschiedenen Bezirken bekommen und fährt entsprechend wild/quer durch die Bezirke. Oder Flexibilisierung (was immer mehr kommen wird) da werden täglich je nach Sendungsaufkommen die Bezirksgrenzen oder gar die Gangfolge neu geschnitten/bestimmt. Etc pp

    Doppelt so hohe Verkaufszahlen (fast 25 Millionen) bei einem 29€ Deutschlandticket sind recht unwahrscheinlich. Um 27 Millionen (10 Mio Abo plus um 17 Mio Einzelverkäufe) pro Monat waren es im Schnitt über die drei Sommer- und Urlaubsmonate im Sommer 2022 beim 9€ Ticket.

    Regional und kommunal bekommen jetzt schon einige Gruppen ermäßigte Deutschlandtickets oder ähnliches.

    Z.B. Studenten, Auszubildende, FSJ in Bayern für 29€. https://www.bayern.de/fuer-29-euro-durch-ganz-deutschland/ https://bahnland-bayern.de/de/ermaessigungsticket

    Oder lokal in Nürnberg für Nürnberg Pass Inhaber (Personen mit geringem Einkommen insbesondere Bürger- und Wohngeldempfänger etc pp) für 19€: https://www.vag.de/tickets-abo…-nuernberg-pass-pro-monat

    Oder das Deutschlandticket JugendBW für 365€/Jahr (unter 31€/Monat) für alle bis 21 Jahre: https://vm.baden-wuerttemberg.…les-zum-d-ticket-jugendbw

    Dann noch bundesweit die Behinderten mit Berechtigung zur „Unentgeltlichen Beförderung“ für unter 10€/Monat.

    Und schließlich noch die ermäßigten und vom Arbeitgeber bezuschussten Deutschlandticket Job.

    Und 2025 würde auch ein 29€ Ticket 38€ kosten, oder zufällig müssten weitere 4 Millionen 29€ Tickets pro Monat verkauft werden…

    Bis 22.12 wohl letztmalig 20fach Paybackpunkte bei Rewe auf die Geschenkkarten von Apple.


    Online in der Kartenwelt gehen anscheinend nicht mehr als 205€ (sic!) bzw. 250€ in einer Bestellung/Tag (hab ich dann nicht durchgeführt).

    Offline in einem Rewe Center nahm die Kasse nur 2*100€ Karten, mehr ging nicht auf einmal. Die freundliche Kassiererin hat aber gleich nochmal 2*100€ Karten abkassiert, das ging. Man braucht dann natürlich zwei Paybackaccounts zur Hand, da der 20fach Coupon nur einmal geht und sofort ‚verbraucht‘ ist.