Beiträge von kues

    Ich glaube eher, die wollen die Kunden irgendwie bei Laune halten. Denn versprechen tun sie schon seit Ende des e-up! (2020 und 2023), dass was tolles, erschwingliches bald zu haben sein wird!

    So ähnlich kommt mir das auch bei Audi vor. Meine Frau wartet auf ein E-Modell in der A3 Klasse, sollte mal 2025, dann 2026, jetzt wohl eher 2027 soweit sein. Und stattdessen wird ein A3 Plug-In oder Q4 vorgeschlagen. Gibt halt markentreue Kunden, aber selbst die wollen eine Perspektive haben…

    pomnitz26, du schreibst ziemlich unverständlich.
    Fängt an mit den Zeiten (wars nachts oder doch 13.38 Uhr), setzt sich fort dass der Waipu Stick keinen LAN Anschluss hat. Eine FB 6890 betreibt man nicht am Festnetz (also an der TAE Dose), sondern als Festnetzersatz per Mobilfunknetz. Und endet im Preis mit Rabatten und was du nun konkret hast.
    Hmm, daraus werde ich nicht schlau.

    Klugscheißmodus an: die FB 6890 LTE kann gerade beides DSL und LTE, explizit beworben mir „DSL mit LTE-Fallback-Option“ https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6890-lte/

    Das ist doch die ganz normale Grow-Logik, welche seit Launch des o2 Grow im Frühjahr 2022 genau so implementiert worden ist. Es gibt ein tarifliches Inklusiv-Datenvolumen und ein Grow-Pack mit einer Laufzeit von 1 Jahr, welches nach eben diesem Jahr durch ein neues Grow-Pack der nächst höheren Volumenstufe ersetzt wird.

    Also als Pack steht bei mir nach der ersten Grow Erhöhung Ende 2024 aber immer noch „ Grow Vorteil +1 GB“ nun halt mit neuem ‚Ablaufdatum’ Ende 2025.

    Auf der Übersicht am Ende der Rechnung steht nun auch „Grow Vorteil +1 GB“- ich vermute mal das wird dann durch „Grow Vorteil +2GB“ Ende 2025 ersetzt.

    Noch mal zum „Vertrag deines Lebens“ und VVL:

    Ein Free Pro S Boost mit auf 24 Monate begrenztem Rabatt (24,99 auf 7,99) ist gekündigt und läuft in 54 Tagen ab. Angekündigt ist Datengeschenk/Grow-Vorteil aber noch nicht gebucht.

    Kann jetzt aus Erfahrung gesagt werden, ob es letztendlich einen Unterschied macht, wenn eine VVL (im gleichen Tarif aktuell für 7,49 möglich) vor Einbuchung oder nach Einbuchung des/der Geschenke erfolgt?

    Oder andersherum, man sollte mit dem Wahlergebnis nicht zu viel verlangen.

    Denn wenn man sich jetzt ein halbes Jahr nicht einigen kann, es danach schafft, aber weiter nur diskutiert statt zu handeln, dann wird sich das bewahrheiten was Schlumpfine prophezeit hat.

    Die entscheidende Frage bleibt doch sowieso, wo das zusätzliche Geld herkommen soll- allein für die Bundeswehr werden ab 2027 Minimum 30 Milliarden Euro pro Jahr fällig. Dazu noch Ukrainehilfen- alternativ könnte man auch nochmal 1 bis 5 Millionen ukrainische Flüchtlinge aufnehmen- funktioniert bestimmt hervorragend.

    Und um zumindest ein paar der diversen Wahlversprechen beider Parteien zu finanzieren braucht es auch noch ein wenig Kleingeld.

    Bei den drei üblichen Verdächtigen habe ich aber wenig Hoffnung darauf, dass sie außer verzögern und zaudern (wie in den letzten 12 Jahren CDU/CSU+SPD und 4 Jahren CDU/CSU+FDP Regierung von 2005 bis 2021) was wirklich Bewegendes auf die Beine stellen.

    Der neu gewählte Bundestag in Zahlen, und der Versuch einer Interpretation,

    {...}

    Lange Rede kurzer Sinn: Die SPD ist für die Merz, der unbedingt Kanzler werden will, neben Neuwahlen, die vermutlich die AfD noch weiter stärken würden, die einzige Machtoption. Ich hoffe die SPD versteht in welcher komfortablen Ausgangslage sie damit ist, und kann zumindest die wirrsten Fantasien von Merz von der Tagesordnung nehmen.

    Entsprechend hat sich die SPD doch schon mehrfach selbstbewußt geäußert.

    Und Merz ist plötzlich auch aufgefallen, dass er ohne AfD oder Linke, keine Zweidrittelmehrheit mehr für Grundgesetzänderungen (z.B. Schuldenbremse oder Sondervermögen) mehr zusammenbekommt. Da kann er sich plötzlich vorstellen, dass zu dem Zweck doch noch der alte Bundestag mit SPD, CDU/CSU plus Grüne und/oder FDP genutzet werden könnte. Vorher (fast) nichts mehr regeln wollen und jetzt.... <X

    Und zum Thema neues Wahlrecht hat Schmerzilein gerade das gesagt, was ich gestern heir gesagt habe, es kann nicht demokratisch sein, wenn Direktkandidaten einen Wahlkreis gewinnen, aber dann nicht in den Bundestag kommen. 23 Direktmandate verfallen, davon 15 der CDU und drei der CSU. Wie war das von der Ampel, es trifft gleichermaßen alle? Damit dürfte entlarvt sein, dass der Konstruktion der Zweitstimmendeckung eher die Verbesserung der Chancen der Ampel lag.

    Da verfallen eben keine Direktmandate, sondern es liegt eben keine Zweitstimmendeckung vor. Und nur nach Zweitstimmen werden bei dieser Wahl die Anzahl der Mandate verteilt- welcher Kandidat der Partei dann tatsächlich das Mandat bekommt ist halt eine zweite Frage. Es ist eben nur persönliches Pech der Wahlkreiskandidaten, dass sie ggf. doch nicht in den Bundestag einziehen.

    Die Chancen der Ampel haben sich doch nur insofern ‚verbessert‘, dass die drei unausgeglichenen Überhangmandate wieder abgeschafft wurden. Und die waren (angesichts des zusätzlichen internen Verrechnung mit anderen Landeslisten bei CDU, SPD und AfD 2021) nun mal ganz offensichtlich eine Lex CSU, da nur diese über keine anderen Landeslisten verfügt und absehbar war, dass die CSU nicht mehr 50%+ der Zweitstimmen in Bayern bekommen wird.

    Im übrigen gibt es im neuen Bundestag auch eine gleichmäßigere Repräsentation der einzelnen Bundesländer durch Mandatsträger -keine Überrepräsentation der CSU und keine Mandatsverschiebung zwischen den Bundesländern bei der internen Verrechnung bei CDU, SPD und AfD.


    Absurd würde das neue Wahlsystem, wenn ‚unabhängige‘ (rein formal nicht von einer Partei aufgestellt, reicht ja offensichtlich aus) Kandidaten Wahlkreise gewinnen. Die CSU könnte in den bayrischen Wahlkreisen keine Kandidaten aufstellen und zufällig fänden sich 47 CSU Parteimitglieder, die als ‚unabhängige‘ Kandidaten antreten. Dann würde es richtig abwegig, insofern ist das aktuelle Wahlrecht auch nicht ‚perfekt‘. Auch die AfD könnte im Osten auf solche Ideen kommen…

    Dass Wahlen auch ansich Zeit brauchen, Zeigen ja die Fristen im Bundeswahlgesetz für reguläre Wahlen. Die Fristen dort gehen über die 60 Tage die im Falle vorgezogener Neuwahlen hinaus. Ansonsten wird immer von modern gesprochen, aber hier wird eine zeitliche Frist von 1871 genommen, und als gut befunden, wo es z.b. viel weniger Auslandsdeutsche gab, und auch in der Verwaltung viel mehr Leute gearbeitet haben, die auch bereit waren, mehr als 30 Stunden in der Woche zu arbeiten.

    Man könnte auch die Stimmabgabe für Auslandsdeutsche neu regeln, z.B. durch Wahlmöglichkeit in den Auslandsvertretungen (wie es einige Länder auf der Welt machen)- ggf. ohne Möglichkeit der Erststimme oder mit eigenen Regelungen für Auslandsstimmen (Auslandswahlkreise oder anderes).

    Oder man sieht es einfach als Problem der Auslandsdeutschen an rechtzeitig zur Wahl zu gehen/kommen.


    Btw: Auch Briefwahl kann ein nicht unerheblichen Teil der Wähler nicht korrekt ausführen. In meinem Auszählbezirk wurden etwa 1,5% der Wahlbriefe zurückgewiesen (gelten als nicht abgegeben), weil die Wahlscheine nicht oder nicht korrekt ausgefüllt bzw. beigefügt waren.