, in arktischen Regionen fährt auch kaum jemand Diesel.
Wage ich zu bezweifeln, nicht ohne Grund gibt es Polardiesel und Motorstandheizungen sowie Steckdosen an Stellplätzen/in Garagen schon seit Jahrzehnten in Skandinavien.
Aus meiner Sicht: Ich fahre einen Vollhybriden, der übers Jahr gemittelt 5 L Benzin auf 100 km verbraucht. Die Webseite Benzinpreis-Blitz zeigt mir aktuell 1,619 für den Liter E5 an einer freien Tankstelle in der Nähe an. Daraus ergeben sich reine Energiekosten von 8,10€ pro 100 km. Auf das E-Auto, mit gemittelt 20 kW/100km (mit Ladeverlusten) herunter gerechnet, wären die Preisparität bei ~40 Cent/kWh erreicht, und selbst dann lege ich noch drauf, da das E-Auto in der Anschaffung an sich schon deutlich teurer ist.
Welches e-Auto soll gemittelt 20 kWh/100km verbraten? Der eVito braucht vielleicht so viel…
Und gib mal 50% auf den Benzinpreis- sei es nun wegen des nächsten Ölpreishochs (z.B. 2022) oder der steigenden CO2 Bepreisung. Mittel- und Langfristig dürfte fossiler Sprit jedenfalls nicht billiger werden. Insofern einfach ein paar Jahre warten wie es dann aussieht mit Preisen und Lademöglichkeiten.
Hier im städtischen Großraum von Nürnberg sehe ich jedenfalls jetzt schon wenig Probleme auch für Laternenparker. Die örtliche N-Ergie setzt mit 54ct/kWh (AC) und vielen Ladepunkten die obere Preisgrenze. Aldi und Lidl/Kaufland mit 29ct/kWh (AC) zeigen den günstigen Preis. Aldi ruft sogar für DC nur 39ct/kWh auf.
Tesla setzt wiederum fürs schnelle DC Laden in Autobahnnähe mit 58-64ct/kWh (Fremdmarken, Teslafahrzeuge zahlen weniger [44-50ct/kWh?]) eigentlich die obere Preisgrenze.
Ich sehe wenig Grund zu der Annahme, dass sich das -entweder durchs Marktgeschehen oder regulatorische Eingriffe- ähnlich wie damals bei den Handytarifen/preisen in die richtige Richtung bewegen wird.