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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Verantwortlich sind doch wohl diejenigen, die den Karren in den Dreck gefahren haben und nicht die, die ihn nicht schnell genug wieder hinausbekommen.
Nur gibt es da unterschiedliche Ansichten, wann genau die Karre wirklich in den Dreck gefahren wurde.
Die Verkaufszahlen (-75% bei Smartphones, -17% Featurephones) nach zwei Jahren CEOschaft sprechen irgendwie eher dafür, daß der Herr Flop die vorher altersschwache und untermotorisierte Karre dann mit Schwung festgefahren hat.
btw: Hat Samsung 2005 (N70)/2006(N73) wirklich schon so ein tolles Modellprogramm? 
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Original geschrieben von bernbayer
kues
Sehr schwach deine Argumentation, indem du unglaubwürdiges Verhalten und Brechen von Wahlversprechen als Kurskorrektur darstellst bzw. mit dem Hinweis das andere auch Wahlversprechungen nicht einhalten rechtfertigst.
Moment moment. Das Brechen von Wahlversprechen habe ich nicht als Kurskorrektur dargestellt. Ich habe mich auf dein
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Er will jetzt Kanzler werden und muß seine Partei entsprechend bedienen, diese macht jetzt aus wahltaktischen Gründen Absatzbewegungen von ihrer eigenen Agenda-Politik. Die SPD muß mal entscheiden was sie eigentlich will, einerseits verteidigt sie die Agenda-Reformen indem sie u.a. auf die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt u.a. verweist und wir noch heute davon profitieren würden. Anderseits beklagt man die vielen prekären Beschäftigungsverhältnisse bei der man trotz Vollzeit-Arbeit nicht davon leben könne und wir deshalb eine andere Politik brauchen, damit sich das ändert. Die sind aber die Folge der eigenen Agenda-Politik indem man Leiharbeit, Eineuro-Jobs usw. eingeführt hat. Man macht also praktisch Wahlkampf gegen die eigene Politik und denkt das gemeine Wahlvolk wird es schon nicht merken.
bezogen. Und da sehe ich eben keine "Absatzbewegung" und schon gar keinen "Wahlkampf gegen die eigene Politik", sondern Kurskorrektur(en).
Und wie ich am Beispiel der Erhöhung des Spitzensteuersatz 2007 gezeigt habe, hat die SPD nicht erst gestern erkannt, daß sie einiges korrigieren will. Korrekturen an Hartz IV waren schon Bestandteil des Wahlprogramms 2005!
btw: Z.B. bei der Leiharbeit wurde mit den Reformen 2003 auch das Equal Pay Prinzip ins Gesetz (mit Tariföffnungsklausel) aufgenommen. Erst die Umgehung von Equal Pay durch die Pseudotarifverträge der "christlichen Gewerkschaften" mit Zeitarbeitsunternehmen und -verbänden brachte die massiven Verschlechterungen und nötigten zwischenzeitlich auch die DGB Gewerkschaften Tarifverträge mit schlechten Konditionen abzuschließen. Erst Ende 2010 begann mit dem Urteil des BAG über die Tarifunfähigkeit das Anfang vom Ende der CGZP und des Wildwest bei der Leiharbeit.Wobei zur Umgehung nun gerne auf Werkverträge gesetzt wird- auch ein Unwesen.
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Überlege doch mal, warum die SPD nach ihrer Agenda-Politik rund ein Drittel ihrer Mitglieder verloren hat, bei der Letzten Bundestagswahl auf 23 Prozent abstürzte, 1998 waren es noch über 40 Prozent, dafür muß es doch Gründe geben? Nur kleine Kurskorrekturen waren dafür bestimmt nicht ausschlagebend. Dafür war im wesentlichen die Agenda-Politik die Ursache. Diese wurde den gemeinen SPD-Wähler während der Wahlperiode aufs Auge gedrückt, im Wahlkampf 2002 war davon keine Rede. Diese plumpe Wählertäuschung war die Haupursache für den Niedergang der SPD. OB man die Agenda-Reformen für richtig, teilweise richtig oder falsch hält ist eine ganz andere Sache. Anhänger der SPD wollten eine solche zumindest in ihren Augen unsoziale Reform nicht. Viele waren fassungslos, daß ihre "Arbeiterpartei" zu sowas fähig ist.
Da machst du eine ganz andere Diskussion auf- die wir allerdings teilweise schon mal hatten, inklusive meines Hinweises, daß die Hartz-Kommission, deren Bericht und der Beschluss von Rot-Grün die Reformen umzusetzen VOR der Bundestagwahl 2002 erfolgten: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=4993559#post4993559
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Original geschrieben von bernbayer
Da hast du ein schlechtes Beipiel gewählt, auch die SPD war mal für Kernergie, es ist nur schon etwas länger her, als diese den totalen Schwenk vollzogen hat.
Na ja, auch das finde ich nicht vergleichbar. Die CDU/CSU hat innerhalb einer Legislaturperiode sowohl Laufzeitverlängerung als auch Sofortabschaltung beschlossen. Die SPD war zur Zeit von Tschernobyl natürlich nicht in der Bundesregierung, aber hat keinen kompletten Schwenk vollzogen- es sollte einen schrittweisen Ausstieg geben.
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Wo bleibt denn die SPD auf Kurs wenn sie jetzt z.B. Steuern erhöhen will, die sie selbst gesenkt hat? Mit Kurskorrektur hat sowas nichts zu tun...
Doch genau das ist es. Was wollte die SPD 1998/2000? 49% Spitzensteuersatz. Die Grünen und FDP haben es schließlich bis auf 42% gedrückt. Und natürlich wollten CDU/CSU und FDP noch mehr Steuergeschenke verteilen. vergl: http://www.zeit.de/2005/37/Steuern/seite-4
Und neu ist die Forderung seitens der SPD auch nicht. Wurde doch schon in der großen Koalition 2007 der Spitzensteuersatz wieder auf 45% angehoben.
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Das beste Beispiel war da, als die SPD vor der Wahl 2005 von 0 % Mswst-Erhöhung sprach und nach der Wahl dann 3 Prozent Erhöhung zustimmte. Das ganze wollte man dann als Kompromiß hinstellen. Die CDU hatte damals vor der Wahl 2 Prozent Erhöhung angekündigt. Wenn man dann bei 3 Prozent landet ist das kein Kompromiss sondern Betrug. Als Kompromiss hätte man allenfalls 1 Prozent Eerhöhung ansehen können.
Natürlich war das ein Kompromiss- schließlich mussten sowohl die Wahlgeschenke der CDU/CSU als auch der SPD und oben drauf noch die Steuerausfälle der 2000er Reform finanziert werden. 
Zudem hatten wir doch schon mal, daß Steuerversprechungen nun wirklich von allen regelmäßig gebrochen werden. Die Mehrwertsteuer 2005 und das "keine Steuererhöhungen für die deutsche Einheit" 1990 sind aber wohl die prominente Beispiele der jüngeren Geschichte.
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Original geschrieben von bernbayer
Das es Glaubwürdigkeitsprobleme nicht nur bei der SPD gibt ist zwar richtig, ändert daran rein garnichts. Unglaubwürdiges wird nicht dadurch glaubwürdiger, weil andere in diesen Bereich auch Probleme haben.
Mir ging es auch darum, daß es verschiedene Qualitäten von 'Glaubwürdigkeitsproblemen' gibt- nicht nur ein graduelles mehr oder weniger.
Nimmt z.B. die SPD Kurskorrekturen an ihrer Agendapolitik vor (bleibt aber auf Kurs), sehe ich da wenig(er) Probleme in der Glaubwürdigkeit (oder gar in der Frage "was sie eigentlich will").
Wenn hingegen z.B. die CDU/CSU eine komplette Wende ins Gegenteil bei der Kernenergie hingelegt (von Laufzeitverlängerung zu Laufzeitverkürzung), sehe ich da schön eher ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Edit: Man kann sich natürlich auch noch drüber streiten, was nun jeweils Kurskorrektur oder -wechsel ist. 
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Original geschrieben von Timba69
On da einer schlimmer ist, oder nicht, ist doch egal. Es sind in der Hinsicht alle gleich. Wichtig wären Politiker, die die Wahrheit sagen und diese auch umsetzen.
Ich fände Wähler wichtiger, die die Wahrheit auch hören wollen. 
Die Politik/Politiker agiert/agieren doch nicht absolutistisch nach ihrem eigenen Wollen und Interessen, sondern es läuft so inklusive 'Unwahrheiten sagen' weil die Wähler es hinnehmen/wollen/goutieren.
Wie war noch der Spruch von Blüm "Der Gürtel muss enger geschnallt werden, aber jeder fummelt am Gürtel des Nachbarn herum."?
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Original geschrieben von bernbayer
Er will jetzt Kanzler werden und muß seine Partei entsprechend bedienen, diese macht jetzt aus wahltaktischen Gründen Absatzbewegungen von ihrer eigenen Agenda-Politik. Die SPD muß mal entscheiden was sie eigentlich will, einerseits verteidigt sie die Agenda-Reformen indem sie u.a. auf die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt u.a. verweist und wir noch heute davon profitieren würden. Anderseits beklagt man die vielen prekären Beschäftigungsverhältnisse bei der man trotz Vollzeit-Arbeit nicht davon leben könne und wir deshalb eine andere Politik brauchen, damit sich das ändert. Die sind aber die Folge der eigenen Agenda-Politik indem man Leiharbeit, Eineuro-Jobs usw. eingeführt hat. Man macht also praktisch Wahlkampf gegen die eigene Politik und denkt das gemeine Wahlvolk wird es schon nicht merken.
Nur gehört zu der Wahrheit -wie ich schon desöfteren geschrieben habe- auch, daß CDU/CSU da gar nichts ändern wollen und die Agenda ihnen teilweise nicht weit genug ging- und sie sich da auch via Bundesrat durchgesetzt haben. Zudem will die SPD nicht die kompletten Änderungen rückgängig machen, sondern Anpassungen vornehmen.
Die CDU/CSU hat doch sogar kein Problem damit ihre eigene Politik ins komplette Gegenteil zu verkehren- siehe Atom/Kernenergie, Wehrpflicht etc.
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Das SailfishOS SDK plus UX Guidelines etc ist jetzt offiziell (erstmal nur für Linux- Win und MacOS sollen folgen) verfügbar: https://sailfishos.org//index.html
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Original geschrieben von Nokiahandyfan
Mir graut schon vor der nächsten Bundestagswahl, denn da kann ja scheinbar nur rot-grün oder schwarz-gelb rauskommen. :flop:
Wahrscheinlicher ist doch schwarz-rot. Die Aussicht finde ich deprimierend...
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Original geschrieben von bernbayer
Was ist mit Peer Steinbrück los? Schon wieder ist er in ein Fettnäpfchen getreten, indem er mit seiner Beschimpfung von "Berusconi" und "Grillo" sich völlig undiplomatisch verhalten hat und damit viele Italiener und auch den italienischen Staatspräsidenten verärgert hat.
Tja, wenn manche an Berlusconi denken brauchen sie halt ein Beruhigungsmittel, bei dem was Mr. B sich schon alles geleistet hat. Kleine Auswahl von der BBC: http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/4122596.stm
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Italy's Silvio Berlusconi has stunned the Finnish government by saying he used his "playboy" charms on the country's president, Tarja Halonen.
The Finnish government called in the Italian ambassador over the issue.
[...]
He famously told German MEP Martin Schulz that he would be dream casting for a Nazi concentration camp guard in a forthcoming Italian film.
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Original geschrieben von Bilo
vorallem erreicht Nokia mit dem Gerät sehr viele Leute wegen dem günstigen Preis.
Wenn ich nicht blind bin, hat noch keiner hier explizit die Preise hingeschrieben, daher:
UVP Lumia 520 weltweit 139€ ohne Steuern
in D/Europa werden daraus dann 199€ mit Steuern.
Der Preis muss Nokia wehtun -das Lumia 510 mit WP7, weniger RAM etc pp hatte bei Ankündigung vor gerade mal 4 Monaten eine UVP von 199$ also etwa 149€ ohne Steuern erhalten. Aber so könnte das 520 ein feines Massenmodell bei Netzbetreibern und ggf. in Prepaidpaketen werden...
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Original geschrieben von klausN80X
Prozessor: 1 Ghz von Snapdragon mit 512 MB RAM
Dual Core wohlgemerkt, der gleiche Qualcomm Snapdragon S4 MSM8227 wie beim Lumia 620 und 720.