Allerdings muss man sagen, das bei Benzin und Diesel schon sehr lange sehr hoch besteuert wird. Selbst wenn die direkten Preise weiter steigen gäbe es genug Spielraum durch eine reduzierung der Besteuerung die Preise stabil zu halten.
Andernorts ist das nicht der Fall, selbst in Erdöl fördernden Ländern. Da schlagen dann 100% Rohölpreiserhöhung voll durch und bringen die Wirtschaft in Schwierigkeiten.
Und was das Preisrisiko betrifft gingen die 2020 die Strompreise noch mehr durch die Decke als die Spritpreise.
Super E10 von 1,649€ auf 2,129€ waren "nur" +22,5% und selbst Diesel von 1,309€ auf 2,179€ waren "nur" +66,5% aber Strom von 28,75ct auf 63,65ct waren +121,4%.
Ich nehme mal an du meinst 2022.
Wie gesagt die Preise gingen schon 2021 nach oben- sowohl Gas als auch Öl. https://www.adac.de/verkehr/ta…aftstoffpreisentwicklung/
2019 um 1,40 für E10, etwas niedriger noch Anfang 2021, aber Ende 2021 schon bei 1,60 und höher. Insofern sehe ich zu den 2 oder 2,10€ für E10 im Frühjahr 2022 eine Gesamtsteigerung von bis zu 50%.
Beim Gas -welches dann dank der Marktregeln wiederrum wesentlich den Strompreis getrieben hat- gab es auch Preiserhöhungen verbreitet 100% und mehr. Und das auch nur gedämpft dank der Milliarden die in die Stabilisierung des Gasmarktes (Verstaatlichung und Stützung von Gasprom Germania, Uniper etc, LNG Terminal Aufbau/Miete) gepumpt wurden.
Auch der Gas und Strommarkt ist wegen der Preissteigerung schon in 2021 in Turbulenzen geraten. Die sich kurzfristig am Spotmarkt eindeckenden Gas- und Stromlieferfirmen sind doch reihenweise bis Ende 2021 pleite gegangen oder haben mit dubiosen Methoden versucht ihre Kunden los zu werden. https://www.wechselpilot.com/m…ende-der-stromdiscounter/
https://www.businessinsider.de…n-strom-und-gasanbietern/
Sich langfristig von Fossilen Kraftstoffen unabhängiger (sowohl was die Mengen als auch die Lieferländer) zu machen, ist auch ein Stück Risikominimierung für die gesamte Wirtschaft.