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Original geschrieben von Martyn
Naja, der Typ aus Supersize Me ist ja nicht nur 30 Tage lang zu McD geangen sondern hat sich 30 Tage ausschliesslich von McD Produkten ernährt. Sowas kann man nicht mit normalen Fastfoodkonsum vergleichen. Wenn man etwas so masslos übertreibt macht alles süchtig und zeigt schädliche Wirkungen.
Wenn ich recht erinnere dann kritisiert der "Supersize me" Film insbesondere auch, daß McD damit geworben hat (in den USA zumindest), daß man sich mit ihren Produkten 'ausgewogen' bzw. 'angemessen' ernähren kann. Es gibt doch im Film auch diesen BigMäc-Liebhaber, der bei Mcd nur BM isst und recht fit ist.
Und ich möchte vermuten, daß ein Mensch, der sich 30 Tage nur von Karotten, Äpfeln und Wasser ernährt, wohl kaum schädliche Wirkungen von diesem 'Übertreiben' bemerken wird- außer vielleicht sinkendes Übergewicht 
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Original geschrieben von lobo999
Der einzige Grund für eine Ehe wären steuerliche Vorteile. Ansonsten nur was für Spießer 
Von wegen die sogenannten "steuerlichen Vorteile"- Minibeträge gegen die Vorteile bei der GKV (Familienversicherung) und der RV (Witwer- bzw. Witwenrente) bzw. analoges bei Beamten (Verheiratetenzuschläge und -beihilfe sowie die Hinterbliebenenversorgung). 

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Original geschrieben von nemesis001
Wenn ich die Nummer 0179 55222 über o2 VoIP anrufe kommt bei nur nur "Dienst nicht verfügbar"
:eek: Also bei uns funktioniert es, wie es soll. :confused:
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Schwedische Prepaidkarte besorgen. CbC ins schwedische Mobilnetz kostet 8-9 ct/min.
Wenn es nur um längere Gespräche geht, dann könnte auch eine CallYa mit Reiseversprechen interessant sein. 75ct/Gespräch plus Kosten des Anrufers ins VF-Netz (CallYa Compact 5ct/min z.B.).
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Re: o2 Hotline
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Original geschrieben von Ultimate99
Ist diese Nummer 0179 - 55 22 2 kostenlos wenn ich über den o2 Voip-Festnetzanschluß meines Anschlußes telefoniere ?
Selbstverständlich ist das kostenlos- steht doch auch so da! "Kostenlos über Ihren Mobilfunk- oder DSL-Anschluss von O2 "
Du kannst auch von einem o2-Laufzeitvertrag kostenlos dort anrufen, wenn es um o2-DSL geht.
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Original geschrieben von ChickenHawk
Und genau an der Stelle hört es auf. Wer toleriert und akzeptiert werden will, sollte das eben auch anderen zugestehen (oder sich dann nicht wundern wenn es fürs ungefragte anquatschen eine gescheppert bekommt).
Hallo, Körperverletzung weil man angesprochen wird.
Da würden viele Männer auf der Welt, die alle Nase lang Frauen anquatschen, einiges einzustecken haben. Das ist doch oft grenzwertig und drüber hinaus, egal wer da wen anquatscht. Wobei aller Erfahrung nach Männer eben sehr viel aufdringlicher sind als Frauen- egal ob nun hetero oder homo...
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Original geschrieben von LyriczWizard
Nein über die Hotline kostet er 5€!
Warum sollte ein HZ-Wechsel, der mit Bonuspunkten 'bezahlt' ist, über die Hotline nicht mehr kostenlos durchgeführt werden können? War doch letztes Jahr noch anders? :confused:
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Original geschrieben von laudanum
Warum gibt es in der heutigen Zeit eigentlich so viele Leute, die meinen, ihre Gesinnung ständig in aller Öffentlichkeit zelebrieren zu müssen? 
Hey, ich bin heterosexuell, interessiert das irgendjemanden? Muss ich das jetzt lauthals in die Welt hinausposaunen?
Die umgekehrte Frage ist doch das entscheidende Kriterium: "Muss ich meine Gesinnung in der Öffentlichkeit verbergen?"
Nur ein kleines Gedankenspiel: Paare verabschieden sich auf dem Bahnsteig am Sonntagnachmittag/abend. Sie küssen sich, drücken sich, halten Händchen und hauchen zum Abschied ein "Ich liebe dich".
Nun stellen wir uns drei Paare vor, die eben dieses gemacht haben. Ein Paar Mann-Frau, eins Frau-Frau und eins Mann-Mann. Keines wird schief angesehen, niemand schüttelt den Kopf oder lässt gar einen Spruch? Nein? -dann haben wir auch kein Problem mehr... 
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Original geschrieben von DUSA
Deshalb gehört das Ehegattensplitting auch dringend überarbeitet, wenn nicht abgeschafft. Denn es fördert gerade das überholte Rollenmodell der Frau am Herd und des Mannes im Büro oder auf dem Bau. Da wird vom Staat aus gefördert, wenn einer der beiden - und das ist eben fast immer die Frau - wenig verdient, sprich, niederen Arbeiten nachgeht, weniger arbeitet oder einfach um's mal platt zu sagen dumm bleibt
Das ist doch unlogisch. Wenn ein Partner mehr verdient, dann hat auch die Ehegemeinschaft mehr in der Kasse. Es lohnt sich doch nicht wegen des Ehegattensplittings auf Einkommen zu verzichten.
Insbesondere wenn es keine zu betreuenden Menschen (seien es Kinder oder alte Eltern) in der Familie gibt.
Und es gibt auch 'kürzere' Zeiten ín denen z.B. ein Ehepartner arbeitslos ist oder sich weiterbildet (weil die Frau qua besserer Berufsqualifikation dann auch mehr verdienen kann
) und deshalb ein Einkommensunterschied auftritt. Da springt eben ggf. der eine für den anderen finanziell ein in einer Ehe.
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Original geschrieben von <registered>
Naja, beim Ehegattensplitting sparen diejenigen Eheleute besonders, die sehr unterschiedlich viel verdienen. (Bei Wikipedia mal ganz anschaulich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ehegattensplitting)
Dieser Bonus stammt von der Überlegung her aus Zeiten, als ein Ehepartner (meist der Mann) den Großteil des Einkommens erwirtschaftete.
Der 'Vorteil' ist auf etwa 4700€ beschränkt und das quasi nur in der Konstellation Einkommen 0€ + Einkommen >= 102.000€. Schon bei 20.000 zu 60.000€ 'gibt' es -wie der Artikel vorrechnet- 'nur' noch etwa 1700€.
Und was heißt hier "Bonus"? Ich sehe das als Ausgleich in der Wirtschaftsgemeinschaft, die eben auch Unterhaltsverpflichtungen einschließt, begründet. Niemand hat aus Jux und Dollerei kein oder ein niedriges Einkommen in einer Ehe. In der Regel ist das schlicht durch mangelnde Erwerbsmöglichkeiten oder durch 'Aufgabenteilung' in der Ehe (z.B. Haushalt-Arbeit) begründet. In beiden Fällen hat eben der (besser) verdienende Ehepartner den andern 'zu unterhalten'.
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Da stimme ich Dir zu. Obwohl man diese Überlegung auf andere Konstellationen ausweiten könnte, wo Menschen solidarisch miteinander leben (auch generationenübergreifend).
So ist es ja auch. Wenn ich meinen Kindern oder umgekehrt meinen Eltern Unterhalt zahlen muss, so kann ich den Betrag natürlich bei der Steuer absetzen (und die Empfänger müssen ihn ihrerseits ggf. versteuern)
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Weil ein Teil der Privilegien, die mit der Ehe einhergehen, aus einer Zeit stammt, als der Staat davon ausging, dass es in fast allen Fällen zur Familiengründung kommen würde. Das sieht man alleine schon am Ehegattensplitting.
Man kann Kinder auf anderen Wegen steuerlich fördern.
Der Grund dürfte sein, dass der Staat unverheirateten Eltern gegenüber nicht so viel Solidarität "einklagen" kann, wie es bei verheirateten Eltern der Fall ist.
Wie weitreichende juristische Folgen eine Ehe hat, merkt man spätestens, wenn man sich Scheidungsfälle ansieht.
Eben deshalb sehe ich auch nicht, daß man groß von "Privilegien der Ehe" sprechen kann. Eine Ehe entlastet den (Sozial)-Staat auf der einen Seite sehr und auf der anderen Seite gibt er dafür auch wieder gewisse Vorteile. Und ich sehe im Moment kein großes Ungleichgewicht zwischen den 'Entlastungen' des Staates und den 'gewährten Vorteilen' für Ehepaare. (Wobei ja z.B. die CDU in der GKV die beitragsfreie Mitversicherung der Ehepartner abschaffen will- zu Lasten natürlich vorallem der niedrigen Einkommen, die wenig 'Vorteil' aus dem Splitting geziehen.)
Der Wikipediaartikel 'spielt' auch Varianten der Splittingänderungen durch. Und kommt bei der wahrscheinlich einzig verfassungkonformen Änderungsmöglichkeit zu dem Schluss:
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Auch hier sind zu 90 % Ehepartner mit Kindern betroffen, d.h. Ehepaare, die Kinder erziehen und Ehepaare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind. Möchte man solche Ehepaare von der Steuererhöhung durch den Wegfall des Splittings ausnehmen, verbliebe eine Steuermehreinnahme von 0,1 Mrd. €
Meine Fresse, da spar ich mir doch die Diskussion und setze den Spitzensteuersatz um 0,x% hoch und erziele die gleichen Mehreinnahmen- im übrigen dann fast bei den gleichen Steuerzahlern...