Beiträge von kues

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    Original geschrieben von LyriczWizard
    Nein über die Hotline kostet er 5€!


    Warum sollte ein HZ-Wechsel, der mit Bonuspunkten 'bezahlt' ist, über die Hotline nicht mehr kostenlos durchgeführt werden können? War doch letztes Jahr noch anders? :confused:

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    Original geschrieben von laudanum
    Warum gibt es in der heutigen Zeit eigentlich so viele Leute, die meinen, ihre Gesinnung ständig in aller Öffentlichkeit zelebrieren zu müssen? :rolleyes:


    Hey, ich bin heterosexuell, interessiert das irgendjemanden? Muss ich das jetzt lauthals in die Welt hinausposaunen?


    Die umgekehrte Frage ist doch das entscheidende Kriterium: "Muss ich meine Gesinnung in der Öffentlichkeit verbergen?"
    Nur ein kleines Gedankenspiel: Paare verabschieden sich auf dem Bahnsteig am Sonntagnachmittag/abend. Sie küssen sich, drücken sich, halten Händchen und hauchen zum Abschied ein "Ich liebe dich".
    Nun stellen wir uns drei Paare vor, die eben dieses gemacht haben. Ein Paar Mann-Frau, eins Frau-Frau und eins Mann-Mann. Keines wird schief angesehen, niemand schüttelt den Kopf oder lässt gar einen Spruch? Nein? -dann haben wir auch kein Problem mehr... ;)

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    Original geschrieben von DUSA
    Deshalb gehört das Ehegattensplitting auch dringend überarbeitet, wenn nicht abgeschafft. Denn es fördert gerade das überholte Rollenmodell der Frau am Herd und des Mannes im Büro oder auf dem Bau. Da wird vom Staat aus gefördert, wenn einer der beiden - und das ist eben fast immer die Frau - wenig verdient, sprich, niederen Arbeiten nachgeht, weniger arbeitet oder einfach um's mal platt zu sagen dumm bleibt :rolleyes:


    Das ist doch unlogisch. Wenn ein Partner mehr verdient, dann hat auch die Ehegemeinschaft mehr in der Kasse. Es lohnt sich doch nicht wegen des Ehegattensplittings auf Einkommen zu verzichten. :rolleyes: Insbesondere wenn es keine zu betreuenden Menschen (seien es Kinder oder alte Eltern) in der Familie gibt.
    Und es gibt auch 'kürzere' Zeiten ín denen z.B. ein Ehepartner arbeitslos ist oder sich weiterbildet (weil die Frau qua besserer Berufsqualifikation dann auch mehr verdienen kann ;) ) und deshalb ein Einkommensunterschied auftritt. Da springt eben ggf. der eine für den anderen finanziell ein in einer Ehe.

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    Original geschrieben von <registered>
    Naja, beim Ehegattensplitting sparen diejenigen Eheleute besonders, die sehr unterschiedlich viel verdienen. (Bei Wikipedia mal ganz anschaulich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehegattensplitting)


    Dieser Bonus stammt von der Überlegung her aus Zeiten, als ein Ehepartner (meist der Mann) den Großteil des Einkommens erwirtschaftete.


    Der 'Vorteil' ist auf etwa 4700€ beschränkt und das quasi nur in der Konstellation Einkommen 0€ + Einkommen >= 102.000€. Schon bei 20.000 zu 60.000€ 'gibt' es -wie der Artikel vorrechnet- 'nur' noch etwa 1700€.
    Und was heißt hier "Bonus"? Ich sehe das als Ausgleich in der Wirtschaftsgemeinschaft, die eben auch Unterhaltsverpflichtungen einschließt, begründet. Niemand hat aus Jux und Dollerei kein oder ein niedriges Einkommen in einer Ehe. In der Regel ist das schlicht durch mangelnde Erwerbsmöglichkeiten oder durch 'Aufgabenteilung' in der Ehe (z.B. Haushalt-Arbeit) begründet. In beiden Fällen hat eben der (besser) verdienende Ehepartner den andern 'zu unterhalten'.


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    Da stimme ich Dir zu. Obwohl man diese Überlegung auf andere Konstellationen ausweiten könnte, wo Menschen solidarisch miteinander leben (auch generationenübergreifend).


    So ist es ja auch. Wenn ich meinen Kindern oder umgekehrt meinen Eltern Unterhalt zahlen muss, so kann ich den Betrag natürlich bei der Steuer absetzen (und die Empfänger müssen ihn ihrerseits ggf. versteuern)



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    Weil ein Teil der Privilegien, die mit der Ehe einhergehen, aus einer Zeit stammt, als der Staat davon ausging, dass es in fast allen Fällen zur Familiengründung kommen würde. Das sieht man alleine schon am Ehegattensplitting.


    Man kann Kinder auf anderen Wegen steuerlich fördern.
    Der Grund dürfte sein, dass der Staat unverheirateten Eltern gegenüber nicht so viel Solidarität "einklagen" kann, wie es bei verheirateten Eltern der Fall ist.
    Wie weitreichende juristische Folgen eine Ehe hat, merkt man spätestens, wenn man sich Scheidungsfälle ansieht.


    Eben deshalb sehe ich auch nicht, daß man groß von "Privilegien der Ehe" sprechen kann. Eine Ehe entlastet den (Sozial)-Staat auf der einen Seite sehr und auf der anderen Seite gibt er dafür auch wieder gewisse Vorteile. Und ich sehe im Moment kein großes Ungleichgewicht zwischen den 'Entlastungen' des Staates und den 'gewährten Vorteilen' für Ehepaare. (Wobei ja z.B. die CDU in der GKV die beitragsfreie Mitversicherung der Ehepartner abschaffen will- zu Lasten natürlich vorallem der niedrigen Einkommen, die wenig 'Vorteil' aus dem Splitting geziehen.)
    Der Wikipediaartikel 'spielt' auch Varianten der Splittingänderungen durch. Und kommt bei der wahrscheinlich einzig verfassungkonformen Änderungsmöglichkeit zu dem Schluss:

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    Auch hier sind zu 90 % Ehepartner mit Kindern betroffen, d.h. Ehepaare, die Kinder erziehen und Ehepaare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind. Möchte man solche Ehepaare von der Steuererhöhung durch den Wegfall des Splittings ausnehmen, verbliebe eine Steuermehreinnahme von 0,1 Mrd. €


    Meine Fresse, da spar ich mir doch die Diskussion und setze den Spitzensteuersatz um 0,x% hoch und erziele die gleichen Mehreinnahmen- im übrigen dann fast bei den gleichen Steuerzahlern...

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    Original geschrieben von Bacon
    Am krassesten fand ich die Sache der DB, als sie die Vertragsregeln mittendrin geändert haben und man sie einfach so akzeptieren musste. Das war so, dass man früher andere Mitfahrer auf seiner Karte mit dem gleichen Rabatt hat mitfahren lassen können (nur deswegen hatten wir eine gekauft) und dann auf einmal gings nicht mehr. :eek:


    Jehova ;):D
    Das Bahncardservicecenter ist eigentlich recht kooperativ, wenn man ihnen ein wenig 'droht'. Nicht mitgeteilte Preiserhöhung bei der BC hat man ja leider fast jedes Jahr. Anrufen, beschweren, auf außerordentliches Kündigungsrecht bei nicht mitgeteilten 'Vertragsänderungen' hinweisen (ich habe letztes Jahr auf Zeitschriftenabos als Analogon hingewiesen), dann darf man in der Regel die BC zurückschicken und bekommt nach ein paar Wochen sein Geld rücküberwiesen.

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    Original geschrieben von IGGY
    Bis dahin muss ich dir Recht geben, versuche nun die ohne körperlichen Kontakt befruchtete Eizelle einem Schwulen rektal einzuführen, mal sehen was passiert. :p


    Bitte nenne mir auch eine Quelle, wo ein Mensch ohne körperlichen Kontakt gezeugt und ausgetragen worden ist?


    Ich meinte mit "ohne körperlichen Kontakt" natürlich nur den zwischen den beiden biologischen Eltern. Die 'Austragende' -muss ja heute nicht mal mehr die biologische Mutter sein- ist selbstverständlich körperlich beteiligt. ;)
    Und eine homosexuelle Frau kann sich auch prima 'künstlich befruchten' lassen...


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    Punkt und Aus, es ist noch nicht möglich ausserhalb der Gebärmutter einen Menschen zu "züchten" und selbst wenn es möglich wird eines Tages bedarf es einem Zusammenschluss zweier Zellen einer männlichen und einer weiblichen.


    Merkst du wieder was, es passt schon wieder nicht das aus Männlichem Sperma und Männlichen Sperma unsere Nachwelt gesichert wird.


    Von daher ist es nicht normal, da kann man schön reden wie man will.


    Und du machst den Fehlschluss von biologischen Notwendigkeiten auf Beziehungsnotwendigkeiten zu schliessen. Um kurz ins Tierreich zu wechseln: Eine Katze zieht ihre Kinder alleine groß -ohne den (bzw. die) biologischen Vater-, sie muss die Kinder sogar ggf. gegen den eigenen 'Vater' verteidigen!
    Warum sollte also aus der biologischen Notwendigkeit, daß man für Kinder eine männliche und eine weibliche Zelle benötigt, folgen, daß sich ein Mann nur zu einer Frau (und umgekehrt) sexuell hingezogen fühlen muss bzw. darf? Und am besten noch eine Liebes- bzw. Ehebeziehung zwischen biologischen Eltern eines Kindes bestehen soll/muss? Sind etwa Familien mit adptierten Kindern schlechter als 'biologische' Familien?

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    Original geschrieben von MTT
    Eben. Entweder auch keine Steuervorteile für kinderlose Ehen oder gleiches Recht für alle.


    Da aber die Steuerprivilegien für kinderlose Ehen wohl nie abgeschafft werden (ungewollte Kinderlosigkeit etc.), gehört daher die "Homo-Ehe" gleichgestellt. Alles andere ist nicht einzusehen.


    Zum einen: Was sind denn die großen 'Steuerprivilegien' von Ehepartner? Vom Gesamteinkommen x beider versteuert jeder rechnerisch die Hälfte. Da hat man wirklich tolle Steuervorteile... :rolleyes:


    Zum anderen: Die Ehe sollte eine Lebens-, Wirtschafts- und Versorgungsgemeinschaft zweier Menschen sein. Und ob die nun Kinder haben (werden) oder nicht. Sie stehen füreinander (ggf. auch über die Dauer der Ehe hinaus!) ein- wenn einer von beiden krank wird, arbeitsunfähiglos, alt und/oder schwach. Da sehe ich den primären Sinn. Die kleinste solidarische Gemeinschaft auf Dauer als Grundlage einer solidarischen Gesellschaft. Und für die rechtliche Fixierung der gegenseitigen (Unterhalts-)Verpflichtungen, die die Gesellschaft davon (zunächst) befreien, gewährt die Gesellschaft/der Staat gewisse 'Vorzüge' z.B. in der GKV, der Rentenversicherung und im Steuersystem.
    Ergo warum sollten kinderlose (wann sollte so ein Status' eigentlich beginnen und enden?) Ehepaare gegenüber kinderhabenden Ehepaaren benachteiligt werden. Und warum sollten unverheiratete Eltern gegenüber verheirateten Eltern benachteiligt werden, wenn man Kinder denn steuerlich fördern will. Es gibt doch schon das sinnvolle und adäquate Instrument des Kindergeldes bzw. des Kinderfreibetrages.
    Lange Rede kurzer Sinn: gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sollten Ehen mit ganz 'normalen' Rechten und Pflichten sein, denn sie sind eben auch 'Keimzellen der Gesellschaft'.

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    Original geschrieben von JMQ
    Homosexuelle öffentlich an Baukränen aufzuhängen ist nicht gerade fortschrittlich!


    Wahlen im Iran sind doch eine Farce. Jeder Kandidat muss vom sog. Wächterrat (nicht gewählter Klerus) genehmigt werden. Ca. 2/3 der Kandidgten werden erst garnicht zur Wahl zugelassen. Jedes Gesetz im Iran muss ebenfalls vom Wächterrat genehmigt werden. Jedes Staatsamt muss vom Wächterrate genehmigt werden. Bei Streit zwichen Parlament und Wächterrat hat die letzte Entscheidung der Wächterrat.


    Die wahre Macht liegt im Iran im Wächerrat.


    Der Wächterrat (6 Geistliche und 6 Juristen) wird im übrigen zur Hälfte (die 6 Juristen) vom Parlament gewählt. Klar hat der entscheidende Veto-Funktionen und entsprechend Einfluß. Und es gilt Scharia nach iranisch 'revolutionärer' Interpretation mit all seinen Grausamkeiten. Aber im Gegensatz zu den Wahlen in Iran sind die Wahlen in Ägypten eine Farce. Saudi-Arabien ist gar eine absolute Monarchie mit noch weniger 'Wahlen'. Trotz der fundamentalistischen iranischen Führung ist Iran eben im Vergleich zu den anderen islamischen Staaten der Region 'freier' vergl.z.B. die letzten [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,455163,00.html]Kommunalwahlen[/URL] -trotz Kandidatenselektion. Aber genug von diesem OT ;)



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    Original geschrieben von IGGY
    Toleriere Ihre Neigungen solang Sie mich damit in Ruhe lassen und es privat ausleben.


    Finde ich auch- alle meine Mitmenschen sollen mich bitte mit ihren sexuellen Neigungen nicht unaufgefordert behelligen :D


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    Auch der Punkt liebet und vermehret euch, geht wohl auch unter dem Aspekt Schwul ist normal ja auch nicht ganz auf. Da würde es eine Generation dauern und da gäbs keine Schwule mehr, den ohne Heteros und Frauen kein Nachschub an evtl. Schwulen.


    Wieso geht das nicht? Man kann Kinder in die Welt bringen, ohne daß die biologischen Eltern sich lieben müssen. Geht heute sogar ganz ohne körperlichen Kontakt...


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    Für mich scheint es es ein genetische(Fehl) Anlage zu sein, der diese Neigung auftreten lässt.


    Es gibt (evolutions-)soziologische Untersuchungen, die nahelegen, daß ein homosexuelle Menschen signifikant höhere wirtschaftliche und gesellschaftliche Positionen erreichen als heterosexuelle- und dies wiederrum zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteilen für die Familien (Eltern, Geschwister etc und ggf. Kinder) dieser Menschen führt.

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    Original geschrieben von JMQ
    Der Vorteil ist aber, dass die Kirche (RK und EV) vom Staat getrennt ist. Auch habe ich noch nie etwas von einer Jagd von kath. / evangelischer Jugendlicher auf Homosexueller gehört.


    Klar, hierzulande wird natürlich subtiler vorgegangen. Aber eine Kirchengemeinde weiß sich im Zweifel zu 'helfen', wenn sie einen homosexuellen Menschen (Pastor z.B.) 'loswerden' will. :(
    Aber hör dir mal nur die Predigten der (auch hierzulande momentan recht populären) Pfingstgemeinden und anderer orthodoxer 'evangelikaler' Vereinigungen aus den USA an. Da bekommst du Angst, daß ein 'Gläubiger' doch mal handgreiflich wird :(


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    In Steinzeitländern wie Iran hat der Klerus die totale Macht und führt eine Terrorregime und nennt dass dann "Gottesstaat".


    Der Iran ist aber noch erstaunlich freiheitlich (insbesondere bei Wahlen), dagegen würde ich Saudi-Arabien (und in bestimmten Bereichen Ägypten) als ein wirkliches Terrorregime sehen.
    Davon ab, sind wir auch noch nicht lange aus der 'Steinzeit' heraus. Siehe NS-Zeit und StGB §175 zu BRD-Zeiten.