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Original geschrieben von kues
Eine große Mehrheit vielleicht nicht, aber mindestens der konservative Flügel, vielleicht auch eine Mehrheit hat sicherlich sehr wenig Probleme mit Schäubles Meinung. Sonst würde er das auch nicht öffentlich äußern.
Um mich mal selbst du zitieren.
Gegen die Parteilinie sind Schäubles 'Vorschläge' wohl kaum...
http://www.focus.de/politik/de…ror-plaene_aid_65898.html: "CDU-Führung unterstützt Schäuble Führende CDU-Politiker stärken Innenminister Schäuble den Rücken, nachdem er mit umstrittenen Anti-Terror-Plänen eine Debatte über „gezielte Tötungen“ entfacht hat. Nun soll notfalls das Grundgesetz geändert werden."
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Original geschrieben von Martyn
In der CDU vielleicht nicht, aber in der CSU wären Beckstein und Stoiber bestimmt gleich dabei.
Da -glaube ich- unterschätzt du die CSU bzw. deren Führungpersönlichkeiten. Ich verstehe langsam (als in der Diaspora in Bayern lebend) warum die CSU hier so erfolgreich ist- knallhart konservativ und rigoros bei eigenen Interessen. Aber immer pragmatisch und selten kommen sie auf solch merkwürdige Ideen wie die CDU-Großen (so haben ja z.B. Koch oder Rüttgers ihren jeweiligen Ausländerkampangnen veranstaltet, aber nicht die CSU).- Aber ok, eine CSU-Wahlkampfrede ist für mich immernoch zu viel 
Und mal allgemein zur BRD gesprochen: Es gibt einige Rechtsbereiche, wo es besonderen Schutz (im Vergleich auch zu anderen westeuropäischen Ländern) des Einzelnen gibt- was meist 'Lehren' aus der NS-Zeit waren/sind (wie z.B. auch die Trennung von Polizei und Geheimdienst, Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit). Und an den Bereichen war/ist die CDU immer interessiert wieder Änderungen (aus ihrer Sicht zur Normalität hin) einzuführen. So verstehe ich auch die Äußerungen von z.B. Oettinger und des Regierungssprechers.
Aus dem Focus-Artikel: "Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger sagte, Schäubles Vorstoß sei völlig in Ordnung. Gegebenfalls müsse das Grundgesetz ergänzt werden, um den Terrorismus besser bekämpfen zu können."
http://www.faz.net/s/Rub594835…pl~Ecommon~Scontent.html: "Den Vorstoß Schäubles vom Wochenende bezeichnete Regierungssprecher Steg als Denkanstoß. „Im Kampf gegen den Terrorismus darf es nach Überzeugung der Bundeskanzlerin weder Denkblockaden noch Denkverbote geben“, sagte er. Richtschnur müsse allerdings das Grundgesetz sein, worauf auch Schäuble selbst hingewiesen habe. Grundsätzlich gehe es bei Schäubles Überlegungen um ein langfristiges Thema, die „mit der konkreten oder kurzfristigen Regierungspolitik unmittelbar“ nichts zu tun hätten."