Beiträge von kues

    Der Türkei wurde der EU-Beitritt eigentlich nur verwehrt, damit sich Politiker konservativer Parteien, wie der CDU/CSU in Deutschland, aber auch in anderen Ländern mit Türkei-Bashing profilieren können.

    Nein, es gibt Regeln und Bedingungen für einen EU Beitritt. Die Türkei hat diese nie erfüllt. Und sich zudem in der Erdogan Zeit weiter von zentralen Bedingungen wie Rechtsstaatlichkeit entfernt. Und nicht zu vergessen: die defacto Okkupation Nordzyperns durch die Türkei ist ein Beitrittshindernis solange eine Lösung für Zypern nicht von beiden Inselteilen akzeptiert wird.

    https://neighbourhood-enlargem…/conditions-membership_de

    https://neighbourhood-enlargem…rgement-policy/turkiye_de

    https://www.bundesregierung.de…he/erweiterung-eu-2049664

    .Das AKW Isar 2 ist bei Landshut.

    Das ist doch an der Autobahn zwischen Platting und Landshut. ;)

    Zitat

    Aber man sollte nicht nur auf Deutschland schauen sondern auch in die anderen europäischen Ländern, und da ist es so das viele Länder deutlich weniger regenerative Energiequellen nutzen wie Deutschland, aber trotzdem mit viel weniger CO2 Ausstoss Strom produzieren, eben durch Atomenergie.

    Viele Länder? Frankreich. In Belgien, Schweden, Spanien und Finnland werden es mit der Zeit weniger werden. Ansonsten haben noch osteuropäische (kleine) Länder wie Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien ein paar Reaktoren.

    Frankreich wird sich strecken müssen, um die alten Reaktoren durch neue zu ersetzen. Areva/Framatome hat sich in Finnland nicht gerade als schnell und günstig hervortun können. Mal schauen, ob und wann der geplante Reaktor in Polen fertig wird…


    Erneuerbare wurden und werden dagegen in fast ganz Europa (selbst Frankreich) ausgebaut, vergl z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien_in_Europa

    Ich gehe mal davon aus, dass alle alten Etagengeräte funktionieren und deswegen keine Erhaltungskosten konkret anstehen und die Modernisierungskosten voll umlegbar sind.

    Soweit ich begriffen habe, hat der BGH zumindest der kompletten Umlage von Erhaltungskosten einen Riegel vorgeschoben und nur die Umlage noch nicht ‚abgelaufener‘ Nutzungszeiträume zugelassen. Wobei ich selbst die Regelung für fragwürdig halte, da defacto Vermieter dennoch einen Teil der Erhaltungskosten in dauerhafte Mietsteigerungen umlegen können. Z.B. nach der Hälfte der ‚normalen‘ Lebensdauer 2fach verglaste Fenster gegen 3fach verglaste Fenster austauschen und schon sind 50% auch der Erhaltungskosten dauerhaft umlegbar…

    Vergl.

    https://rsw.beck.de/aktuell/da…hte-modernisierungskosten

    https://www.haufe.de/immobilie…-bauteile_258_522284.html

    Zitat

    Es geht ja nicht nur um die Wartung, sondern auch um die Komplexität wenn da mehr Pumpen, Regler, Mischer usw. im Spiel sind. Bei 10 Wohnungen ist doch immer ein Mieter am Meckern, dass die Heizung oder das Warmwasser (extra WP?) nicht warm genug ist oder Geräusche oder oder oder...

    Eben bei 10 Geräten gibt es mehr Chancen, dass mal was zu meckern ist, insbesondere wenn die aus Alters- oder Platzgründen noch im ‚Durchlaufmodus‘ ohne Puffer laufen. Zudem fällt eine WP aus, läuft der Brenner weiter. Und außer im tiefsten Winter kann auch eine WP ohne Brenner weiterlaufen. Und Warmwasser wird wegen Legionellen gerade mit Pufferspeicher sowieso nicht zu kalt eingestellt.

    Es würde ausreichen, den derzeit noch benötigten Strom aus den teuren der fossilen Energieträgern durch günstigere Alternativen zu ersetzen. Dazu braucht es keine Planwirtschaft und auch keinen Eingriff in das Merit-Order-Prinzip zur Strompreisbestimmung.

    Ohne massiven Ausbau von Photovoltaik und Windkraft wird es auch für die Zeit nach 2030 nichts mit Produktion von Wasserstoff und/oder Methan aus Grünem Überschussstrom. Und ohne letzteres wird es nix mit CO2 Neutralität bis 2045. Schließlich müssen bis dahin irgendwie die GuD und (neuen) Gas Kraftwerke für die Reserve Stromerzeugung (und verbliebene Gasheizungen) mit CO2 neutralen Brennstoffen versorgt werden.

    Na ich denke mal hauptsächlich, weil es den neuen Umlagedeckel noch nicht gibt und der bisherige mit 8% jährlich auf alle Mieter und 3 €/m² monatlich ausreicht.

    Macht das wirklich so viel aus? Die Erhaltungskosten dürfen doch sowieso nicht umgelegt werden. Allein10 Gasetagengeräte kosten vermutlich mindestens 20 Tsd € plus Installation für -keine Ahnung- mindestens auch 5 bis 10 Tsd? Ggf. noch Kosten für den Schornstein und Sonstiges, da bleiben schnell weniger als 100 Tsd €.

    Zitat

    ...natürlich im Vergleich zu einer simplen Gasheizung, nicht zu den alten Etagenheizungen...

    Die Mehrkosten halten sich auch in Grenzen. angesichts der hohen Grundkosten (Anfahrtskosten, Pauschalen etc) für die Wartung sind 1-2 Arbeitsstunden mehr nicht

    Außerdem sind praktisch alle Trassen in der Straße hier mit "VKT" (Vorkriegstrasse) beschriftet, was mich etwas wundert, da diese Siedlung, nach übereinstimmenden Berichten der Anwohner, in den 80er Jahren gebaut wurde.

    Zitat

    Vorkriegstrasse: Die in diesem Trassenabschnitt verlegten Erdkabel oder Außenrohre wurden vor 1946 verlegt oder das Verlegedatum ist nicht bekannt.

    Letzteres ist hier in der Siedlung aus den 1950er auch (größtenteils) der Fall. Außerdem sind auch alle Kabel Deutschland/Vodafone Kabelanschlüsse eingetragen, obwohl die ja schon länger nicht mehr der Telekom gehören.

    Das kommt darauf an wen man fragt. Die allermeisten Anbieter geben bei der Verfügbarkeitsprüfung 250/40 an. Die Telekom ist etwas vorsichtiger und gibt 175/40 an.

    Also Vollausbau mit SuperVectoring, was will man mehr.

    Das ist witzlos. Da kann ich nur ein Rechteck von zwei bis drei Häusern einsehen, und nach 5 Abfragen ist Schluss.

    Vielleicht mal auf A3 umstellen und/oder den Maßstab auf 1:1000 oder gar 1:2500 (zum finden der KVZ/Kästen reicht das noch) einstellen?

    Lustigerweise finden sich ja von selbst genug Dumme, da braucht es überhaupt keinen Gesetzeszwang: Wärmepumpe fürs Mehrfamilienhaus - Hybridheizung statt Gasheizung im Altbau


    14'000 € pro Wohnung bei einem Umlagedeckel von 40 €/Monat macht 29 Jahre Amortisationsdauer bei 15 Jahre Lebensdauer plus doppelte Wartungskosten. Aber 70 €/Jahr mehr CO2-Strafsteuer für die funktionierenden Bestandsheizungen sollen laut der grünen Verbrecherschutzzentralepräsidentin unbezahlbar sein...


    Wegen dieser Idiotie haben wir wieder politische Zustände wie 1931 und nächstes Jahr wählt der halbe Osten. Die Mauer kommt... :/

    Meine Frage wäre eher warum da jetzt unbedingt schon umgebaut wird? Sind die Etagengeräte schon so alt? Und was wird da alles neu gebaut? Nur die Geräte, Puffer und neue Heizleitungen? Warmwasser auch mit dabei? Oder (z.B. im Hinterhof) auch noch Erdkollektoren, gar ein Eisspeicher? Oder Solarkollektoren auf dem Dach? Neuer Schornstein für den Gasbrenner (der alte dürfte ja mit den neuen Leitungen voll sein)?

    Zumindest die neuen Heizleitungen und der Pufferspeicher werden wohl etwas länger halten als 15 Jahre, ebenso der Gasbrenner. Und z.B. M-Tec spricht von Lebensdauern von 25+ Jahren zumindest für Erdreich-Wärmepumpen https://m-tec.at/blog/10-mythe…ema-waermepumpen/#Mythos6

    Und warum doppelte Wartungskosten? Statt 10 Geräte in 10 Wohnungen doch wohl nur noch 3 Geräte (Brenner, WP, Puffer) an maximal 2 Orten im/am Haus. Und Schornsteinfeger nur noch 1 mal statt 10 mal. Heizkostenzählung/Aufteilung wird zusätzlich anfallen.

    Und 72€ sind es etwa 2026 pro 10000 kWh Gas. Ab/Nach 2027 kann das noch höher ausfallen. Mal abgesehen davon, dass in 10 Jahren die Gaslieferungen aus Norwegen und den Niederlanden langsam weniger werden. Gegen den Preisanstieg 2021/22 für Gas in Extremfällen von 20-30 ct/kWh (2000-3000€ pro 10000 kWh) sieht natürlich die CO2 Abgabe wie Kindergarten aus. Und nicht vergessen: Schon nächstes Jahr nach der Heizperiode geht die Mehrwertsteuer für Gas vermutlich wieder von 7 auf 19 %. Macht etwas über 11% Preisanstieg (bei aktuellen Preisen um 9ct/kWh mehr als die CO2 Abgabe 2026).