Beiträge von kues

    Das ist die Domäne von Nutzfahrzeugen. Die werden übrigens noch lange mit Diesel betrieben werden.

    Nur wenn sie überland lange Strecken unterwegs sind. Viele Nutzfahrzeuge (Handwerker, Transport etc) sind auch nur begrenzt unterwegs- insbesondere in den Ballungsräumen. Und im Lieferverkehr mit häufigen Halten haben Diesel etliche Nachteile, nicht ohne Grund stellen DHL, UPS etc schon langsame ihre Flotten um.

    So oder so werden noch Jahrzehnte Benziner und Diesel PKW und LKW unterwegs sein. Dann muss man aber irgendwann auch mal wieder nach Tankstellen suchen, wenn die irgendwann anfangen wieder weniger zu werden.

    Mein Toyota-Hybride (kein PHEV) schluckt dokumentiert übers Jahr gemittelt 5 Liter auf 100km, im Sommer etwas über 4 Liter, im Winter eher fast 6 Liter, geschuldet einem hohen Kurzstreckenanteil. Da kommt kostenmäßig kaum ein BEV mit.

    Verbrauch

    5l a 1,60/l = 8€ oder mit 2€/l=10€

    18 kWh a 30ct/kWh = 5,40€ mit 60ct/kWh=10,80€

    Rein vom Verbrauch kommt es drauf an, ob man günstig an Ladestrom kommt.


    Anschaffung Basismodelle

    id3: ca 44 Tsd - ca 7 Tsd 'Förderung' (4500 Staat+ca 2500 Hersteller)=37 Tsd Listenpreis momentan

    e-208: ca. 35 Tsd - 7 Tsd = 28 Tsd Listenpreis

    Corolla Hybrid: ca 34 Tsd - 4 Tsd (Toyota 'Hybridprämie')=30 Tsd Listenpreis


    Jährliche Kosten e-Auto - Hybrid Verbrenner

    Keine Kfz Steuer für e-Auto ca 7 Jahre bis Ende 2030- was kostet aktuell so ein Corolla Hybrid?

    Kein Ölwechsel- Corolla Hybrid?

    THG Prämie/Bonus ca. 200-300€ pro Jahr


    Geringere/Keine Wahrscheinlichkeit von Reparaturen bei e-Auto

    Motor/Zündkerzen

    Kühlmittel/Kühlpumpe etc

    Bremsen/Bremssystem?

    Haben e-Autos eigentlich noch eine separate 'Starter'batterie?


    Insofern höhere Anschaffungskosten für E-Autos, aber geringere Betriebskosten.

    Verbrauchskosten je nachdem wie günstig/teuer man an Strom bzw. Sprit kommt. Aber mal so gesehen, bei 10 Tsd km sind es 500 bis 1000€ (bei 5 bis 10€/100km). Auf 10 Jahre 5000 bis 10000€, selbst bei 20 Tsd km im Jahr 10000 bis 20000 € auf 10 Jahre. Also wesentlich weniger als Anschaffungspreis und (halbwegs) fixe jährliche Kosten...


    Der ADAC hat auch eine Gegenüberstellung von Kosten nach seiner Methode: https://www.adac.de/rund-ums-f…ktroauto-kostenvergleich/

    Zitat
    Hoher Spritpreis hat keine durchschlagende Wirkung In die Kostenberechnung des ADAC fließen sämtliche Aufwendungen ein, die beim Autofahren anfallen. Dazu gehören Versicherung, Kfz-Steuer, Ausgaben für Wartung und Reparaturen, Reifenverschleiß, Kraftstoff/Stromkosten und eine Pauschale für die Wagenwäsche/Wagenpflege. Auch wenn der Preis für Diesel und Benzin derzeit sehr hoch ist, hat er keine durchschlagende Wirkung auf die Gesamtkosten: Den Löwenanteil macht der Wertverlust aus, also die Summe, die für die Anschaffung ausgegeben wurde, abzüglich eines durchschnittlichen Restwertes des Fahrzeugs.

    Selbst wenn ich eine Kabeltrommel vom Balkon werfen könnte, möchte nicht mit 55 Cent pro kWh aufwärts ein Elektroauto laden, schon gar nicht für 20 € pro Tag.

    Also ich komme bei 168 kWh zu 55ct auf 92,4€. Oder mit 20 kWh/100km auf 11€/100km. Wir zahlen nur 21ct/kWh, da sind es nur 4,20€/100km. Mit 7l E10 auf 100km und günstigen 1,60€/l kommt man auf 11,20€/100km.

    Wer jeden Tag 100 oder 200 km mit dem Auto fahren muss, kommt so oder so nicht günstig weg...

    Das ist auch, was ich unter technischem Fortschritt verstehe: Ich fahre einfach so wie ich möchte, und das Fahrzeug kümmert sich darum, die abgeforderte Leistung so effizient wie es geht aus dem Kraftstoff zu liefern. Denn ich möchte nicht wie vor 100 Jahren als Fahrer eine Batterie babysitten oder wegen Reichweitenmangel rumschleichen müssen.

    Da ist es doch fein, dass du das weiterhin tun kannst.

    Spigen 65W GaN Fast 4-Port USB C Ladestation mit 2*USB C UND 2*USB A für knapp unter 38€.

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    Schafft laut Spigen 2*20W+2*12W gleichzeitig. Wird nur ein USB C Port genutzt sollen auf dem anderen 45W möglich sein, bei nur einem genutzten USB A Port dort 18W.
    Laut Kabel mit Watt Anzeige schafft das Netzteil sogar um 55W über USB C in meinen Laptop, wenn kein anderer Port genutzt wird (Kabel stecken).

    Henning! Echt jetzt. Das ist ein Apfel-Birnen-Vergleich. Fürs Handy reicht die einfache 220V-Steckdose, von denen die meisten alleine im Wohnzimmer ein halbes Dutzend haben, eher mehr. Fürs Auto sollte es schon eine Wallbox mit 11 kW und entsprechend dimensionierter Zuleitung zum Parkplatz sein, und da fängt es doch schon an, vor allem wenn man in Miete wohnt.

    Eine 220V Steckdose reicht für viele Fälle auch aus. 3 kW sollten da problemlos durchgehen. Das sind während des Schönheitsschlafes plus Frühstück locker mindestens 7*8*3=168 kWh in der Woche. Macht 35 kWh pro Tag bei 5 Tage Arbeitswoche, also irgendwas 150 bis 200km pro Arbeitstag je nach Modell und Jahreszeit.


    Und wer keinen Stellplatz mit (abrechenbarer) Steckdose oder Wallboxmöglichkeit hat und auch keine sonstigen Lademöglichkeiten, der kauft sich momentan eben kein e-Auto. Wozu auch, genügend Leute haben gar kein Geld ein Auto zu kaufen und zu unterhalten. Meine Frau verspürt momentan auch noch wenig Lust die teueren e-Modelle zu kaufen- trotz eigener Garage und entsprechenden potentiellen Lademöglichkeiten. Aber ein neuer Verbrenner wird es sicherlich nicht in 3-4 Jahren werden.

    Und so schauen wir uns gelegentlich mal um, was jetzt schon so angeboten wird, was in den kommenden Jahren zu erwarten ist und wie wir bis in den paar Jahren auch noch Photovoltaik aufs Dach bekommen.

    Airbags, ABS oder Einparksensoren gab es annodazumal auch nur für viel Geld in der Oberklasse, ist heute Pflichtausstattung oder für kleines Geld zu haben.

    Oder was gab es vor 20 Jahren für 300-500€ an Handys? Heute bekomme ich in der Preisklasse ein brauchbares 5G Alltagsgerät mit 5 bis 7 Jahren Softwareupdates inklusive- Hammer. Aber wer will schon diese Mistdinger, die man jeden Tag statt einmal die Woche aufladen muss...;)

    Oder anders formuliert, um eine Kleinigkeit einzukaufen muss man zukünftig wieder das Auto nehmen, auch wenn der eScooter und ein Rucksack völlig ausreichen würden.

    Wie schon angemerkt wurde, verleiht emmy E-Roller und keine eScooter. https://support.emmy-sharing.d…nd-wie-parke-ich-richtig-

    Insofern gelten halt die üblichen Parkregeln: https://www.ruv.de/kfz-versich…er-parken-was-ist-erlaubt


    Was es mit den Supermarktparkplätzen auf sich hat? Da würde ich mal vermuten, es ist nur das Abstellen mit Mietende gemeint. Aber es ist Berlin, vielleicht gibt es da noch andere Gründe...

    Wir hatten „Lichtjahre“ unsere Postfrau. Lieferung immer zu einer bestimmten Zeit. Die Vertretung war auch da im Zeitrahmen.

    Seit einiger Zeit kommt die Post fast immer zw. 14:30 und 15:30 und von anderen Fahrern.

    Nach Weihnachten war „unsere“ Postfrau mal wieder da und wir haben etwas gequatscht.

    Touren total umgestellt/zusammengelegt. Leute von anderen Stellen fahren aus, ständiger Wechsel usw. - kurz, ein Chaos und alle unzufrieden.

    Neuzuschnitt der Bezirke/Touren ist früher schon regelmäßig vorgekommen, aber kommt momentan immer öfter vor, da sich auch die Sendungsmengen und -zusammensetzung (mehr "Warentragende Sendungen" statt Briefen) schneller ändern. Und mehr Verbundzustellung an den äußeren Stadtgrenzen führt auch zu Änderungen/Umschnitten auf dem Land. Dazu die fortschreitende Digitalisierung bei der Post. Da ändert sich alle paar Monate was, statt alle paar Jahre. Dementsprechend steigt auch die Unzufriedenheit der Mitarbeiter (nicht nur Zusteller). Oben drauf Personalmangel wie in vielen Branchen. Und mit den 12€ Mindestlohn ist auch der Abstand zum Posttarif geringer geworden, sprich die Attraktivität für die ungelernten Aushilfskräfte nimmt ab.

    Zudem steht meine Prognose, dass die Post darauf wartet keine generelle 6-Tage Zustellung mehr anbieten zu müssen (sprich die Anforderungen der Post-Universaldienstleistungsverordnung irgendwann in den nächsten Jahre gelockert werden). Dann spart die Post sich die Bezirksspringer mithin auf einen Schlag bis zu 1/6 des Zustellpersonals. Dementsprechen auch jetzt schon die Forderungen der Post bei den Tarifverhandlungen (und den innerbetrieblichen Verhandlungen über Betriebsvereinbarungen): Auflösung des Stammzustellerprinzips, Flexibilisierung der Bezirke etc pp. Die Umwälzungen werden noch einige Jahre gehen und auch weiterhin Ärgernisse für Mitarbeiter und Kunden mit sich bringen...

    In Nürnberg z.B. fällt zum März der Einkaufaktuell Prospekt weg. Wenn ich nur mal grob 1 Stunde Verteilzeit dafür ansetze, so müssten dann über 2,5% (1/38,5) der Zustellerstellen eingespart werden. Sprich Änderung der Bezirksgrößen, -zuschnitte etc pp...

    Okay. Also die USA wollen keine Waffen zurück sondern Money und das nicht während des Krieges, sondern nach dem Krieg.

    Theoretisch, Praktisch wird das wie nach dem WK2 wohl kaum passieren. Wer möchte auch geliehene, aber benutzte Munition zurück haben…


    Btw: Nach dem Lend-Lease fürs UK, gab es nach Ende des Krieges auch noch Lieferungen zu 10% des Wertes und einen Kredit dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Anglo-American_loan

    Später für Europa den Marshall-Plan: https://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_Plan