Beiträge von kues

    Wird es für die Ukrainer schlimmer weil ihre regulären Truppen

    die ja auch in der Nähe stehen genauso ersaufen werden wie die

    Russen

    Ich gehe eigentlich nicht davon aus, dass Truppen in großem Umfang 'ersaufen'- schon gar nicht die ukrainschen, welche südlich des Staudamms noch einige Kilometer vom Dnjepr entfernt sind.

    Aber südlich des Staudamms wären nach Überschwemmungen vermutlich auch keine Nachschub- oder Rückzugsfahrten per Fähre (entweder weil die Fähren und/oder die Anlandestellen 'weg' sind) mehr für die russischen Truppen möglich. Sprich die stünden ohne Nachschub und Rückzugsmöglichkeit mit dem Rücken zum Dnjepr...

    Das größte Problem hätten wohl die verbliebenen russischen Truppen auf dem Westufer des Dnjepr. Das wäre quasi die Aufforderung aus Moskau zum Aufgeben/Ergeben gegenüber den ukrainischen Truppen.

    In dem Moment, wenn die verbliebenen Elitetruppen der Russen (insbesondere VDV) abgezogen werden, haben die ans Westufer verschobenen neu Mobilisierten den schwarzen Peter in der Hand…

    Laut Pfizer hat deren Impfstoff in einer Studie (in RSA, war glaube ich Omicron) zu 100% vor Übertragung geschützt:

    [schnipp]

    Wer sich als gesunder junger Mensch ab Delta impfen lassen hat (oder wegen Job oder sozialer Ausgrenzung dazu nötigen lassen hat), hatte offensichtlich kaum medizinischen Nutzen, aber ein Impfschaden-Risiko.

    :rolleyes:

    Im bzw. vor April 2021 war noch nicht mal Delta in der RSA richtig angekommen: https://ourworldindata.org/exp…ity=false&country=ZAF~GBR


    Und du wiederholst immernoch den Unsinn, dass die Impfungen gegen Delta nicht wirken würden bzw. gewirkt hätten. Gegen Delta gab es 90%+ Schutz gegen symptomatischer Infektion mit Boosterimpfung: vergl z.B. https://assets.publishing.serv…lance_report_-_week_5.pdf

    Es ist vielmehr umgekehrt vollkommen unverständlich warum man sich gerade gegen Delta nicht impfen lassen wollte, da zum einen der Eigen- und mithin auch der Fremdschutz hoch war und zudem Delta das höchste Risiko einer schweren Erkrankung mit sich brachte.

    Die Schwarzmeerflotte der Türken alleine soll angeblich zigmal größer sein als die Schwarzmeerflotte der rus.

    Und was sollte das helfen? Die türkische Marine wird kaum in ukrainisches Seegebiet fahren, um zu versuchen zivile Schiffe zu schützen. Einzig in internationalen Gewässern ist das zumindest denkbar, aber dahin müssen Schiffe aus der Ukraine erstmal kommen.


    Abgesehen davon kann ich auch nicht erkennen, dass die türkische Marine im Schwarzen Meer "zigmal" größer sein könnte.

    Ein paar russische Schiffe der Schwarzmeerflotte sitzen im Mittelmeer fest, aber: https://en.wikipedia.org/wiki/…Sea_Fleet#Order_of_battle

    Und von den gesamten türkischen Schiffen dürfte sich ein großer Teil im Mittelmeer befinden: https://en.wikipedia.org/wiki/…Naval_Forces#Combat_ships

    Das waren eher ungezielte Brandanschläge auf irgendwelche technische Einrichtungen der Bahn, unmittelbar an der Strecke. Die Sabotage, die das GSM-R-Netz lahm legte, hatte eine völlig andere Qualität. Es wurde nicht nur das Hauptkabel, sondern auch ein Backup-System lahmgelegt, um ganz sicher zu sein. Glaubst du wirklich, dass ein paar durchgeknallte Spinner, die sonst mit Molotowcocktail hantieren, wissen wo in NRW und nahe Berlin die passenden Kabel für so eine Aktion liegen, und wie man da dran kommt? Vergiss das mal ganz schnell. Da waren Profis mit Insiderinformationen am Werk, die genau wussten was sie taten.

    Wenn ich den Bericht aus dem TV (Panorama o.ä. war es glaube ich) recht in Erinnerung habe, dann gibt es eine Broschüre der Bahn zu ihrem GSM-R System, wo man angeblich alle Informationen nachlesen kann.

    Den Download der Broschüre hat die Bahn wohl jetzt erst deaktiviert.


    Beim Spiegel liest es sich etwas anders

    https://www.spiegel.de/netzwel…79-48b3-8d76-22ff5e4c43ef

    Zitat
    Die Struktur des Zugfunknetzes mit seinen insgesamt fünf Vermittlungsstellen und zwei HLRs war bis vor Kurzem online einsehbar. Weiter als eine Suchanfrage entfernt ist jedoch der genaue Verlauf der Kabel. Entlang welcher Bahnstrecken die Verbindungen verlegt sind, ist laut Jennifer Schacha von »Signal + Draht« nicht ohne Weiteres einsehbar. Die Täter hatten also möglicherweise Zugang zu bahninternen Informationen.

    Nicht die Logik (zudem falsch) umdrehen. Klar, innerhalb der Familie (die in einer Wohnung/Haus lebt) ist die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken sehr hoch. Aber die Aussage war nicht, dass die Schwere einer Infektion linear (und gar unbegrenzt) mit der Virenexposition steigt- so wie du es darstellst. Sondern dass man mit geringerer Exposition (durch Maske) eine höhere Wahrscheinlichkeit hat sich überhaupt zu infizieren oder mit Infektion zu erkranken. Ähnlich wie auch Impfungen Infektionen und (schwere) Erkrankungen unwahrscheinlicher machen. Und eine leichte Infektion und Erkrankung bietet auch eine höhere Wahrscheinlichkeit geringere Virenmengen wiederum an die Mitmenschen weiter zu geben. Und trotzdem bietet eine leichte Infektion/Erkrankung nach der Impfung ein weiteres Training für das eigene Immunsystem.

    Insofern geht es individuell für die meisten auch nicht darum sich dauerhaft 100% vor Coronainfektion zu schützen, sondern das eigene Immunsystem möglichst ohne schwere Erkrankung gegen Corona zu trainieren. Das erste ist da die Impfung und dann eben möglichst nur leichte Infektionen und/oder Erkrankungen durchmachen zu müssen. Und ich habe gehört generell das Immunsystem stärken (Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf etc pp) soll auch nicht verkehrt sein.

    Und für die Gesellschaft bleibt es, da Corona so ansteckend ist, auch wichtig, dass die Infektionswellen besser länger als höher/extremer ausfallen. Die Wellen laufen -im Gegensatz zur Grippe z.B.- das ganze Jahr, wir sind gerade mal am Herbstbeginn und die Krankenhausinzidenzen sind in 2 Wochen in die Höhe geschossen, fast verdoppelt. Das führt (wieder) zu starken Belastungen in den Krankenhäusern- und es steht zu befürchten, dass die Belastung (in mehreren Wellen) über Monate bis ins Frühjahr anhalten wird. Bei der Grippe ist es in der Regel nur eine Welle mit um 12 Wochen (ab Dez/Jan).

    Masken sind da eine einfache und wenig einschränkende Möglichkeit das individuelle Risiko und die Belastungen für die Gesellschaft zu verringern. Nicht ohne Grund haben soweit ich sehe alle Bundesländer zumindest die Maskenpflicht im ÖPNV beibehalten.


    Mal aus einem anderen Bereich: Trotz (aufgefrischter) Tetanusimpfung benutze ich im Garten (dank fortgeschrittenem Alter ;) ) inzwischen bei den Gartenarbeiten Handschuhe. Letztere verringern eben die Wahrscheinlichkeit sich zu verletzen und/oder mit irgendwas (Bakterien, Viren etc) im Garten zu infizieren.

    Masken und Vorsicht nutzen eher wenig: Damit senkt man zwar natürlich das Risko sich konkret in einer bestimmten Situation anzustecken. Da bei bei Covid aber eine Welle die nächste Welle jagt, kann sich niemand der sich nicht komplett aus der Gesellschaft zurückzieht, wirklich schützen.

    Masken und Vorsicht führen tendenziell dazu, dass deine Virenexposition geringer ist, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung -ggf. trotz Infektion- senkt.

    Der Sicherheitsgurt im Auto bringt auch keine 100% Schutz bei Unfall (und verhindert keinen Unfall), verringert aber die Wahrscheinlichkeit von schweren Verletzungen.