Beiträge von Jimmythebob

    Selbst wenn die AfD in den BT einziehen sollte, würde doch keiner ihrer Programmpunkte realisiert werden. Merkel wird sich zu 100% nicht auf die AfD einlassen, deren Forderungen stehen diametral zu denen der CDU (zumindest in der Wirtschaftspolitik) und Deutschland wird es sich nicht leisten können, auf dem Weltparket unberechenbar zu werden. Dann gibt es eine große Koalition.


    Zudem wird sich der Aufschrei nach einem Schuldenschnitt und damit der Zuspruch für die AfD auch wieder legen. Wenn die Leute dann bei der nächsten Bundestagswahl merken, dass die Europolitik doch nicht so verkehrt war und Deutschland nach wie vor wirtschaftlich sehr gut dasteht, hat sich das mit dem Spuk der AfD auch ganz schnell wieder erledigt.

    Ich denke auch, entweder schwarz-gelb oder eine große Koalition. Insbesondere wird die AfD natürlich nicht zum Steigbügelhalter von schwarz-gelb, dann müssten Sie ja in allen kommenden Griechenland-/Europaabstimmungen mit der Koalition stimmen und so ihren Kernpunkt verraten. Merkel wird sich zudem sicher nicht zum Clown in Europa machen lassen wollen und von dieser Partei abhängig sein, die einen Ausstieg aus dem Euro (dem Steckenpferd der CDU!) fordert. Ihr ist wichtig, dass sie sicher Kanzlerin bleibt und ihre Politik fortführen kann, das geht nur mit der FDP oder SPD.

    Dann würde ich vorschlagen, dass testi100 auch eine Diskussion startet und nicht einfach nur die Börsenkurse abschreibt. So wirkt es so, als ob er einfach keine Lust hat über bestimmte Themen im bestehenden Nokia-Thread zu reden und nun erwartet, dass sich alle anderen daran halten. :flop:


    Wenn das Schule macht, mache ich demnächst auch einen eigenen Thread zu FDP, Nazis und Verschwörungstheorien auf und verweise jeweils darauf, wenn die Themen in anderen Threads angesprochen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    "ultra-libéral" wird in Frankreich gern herablassend für das gebraucht, was man hier eher "Markt-radikal" nennen würde.


    Ist doch hier fast ähnlich, da nennt man es neo-liberal. Wäre ja auch schön, wenn sich die FDP mal wieder auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes besinnen würde. Stattdessen scheinen Sie sich ausschließlich auf eine wirtschaftliche Liberalität zu beschränken (weniger Staat, wenig Kündigungsschutz, kein Mindestlohn, niedrige Steuern, usw). Bei der gesellschaftlichen Liberalität (Gleichstellung von Homo-Ehen, Adoptionsrecht, doppelte Staatsbürgerschaft, usw.) kommt leider so gut wie nichts. Die NSA-Aufklärung und der Umgang mit den persönlichen Daten der Bürger war ebenfalls einer liberalen Partei unwürdig. Eine Partei, die sich so sehr an einen großen Koalitionspartner kettet und dabei ihre ursprünglich durchaus begrüßenswerten Überzeugungen vergisst, muss sich nicht wundern, wenn sie nur noch von 3% der Wähler gewollt wird.

    Was heisst denn hier "Aufdeckung"? Die Geschichte ist doch seit 30 Jahren für Jedermann einsehbar. Es kommt jetzt nur hoch, weil jemand "zufällig" eine Woche vor der BT-Wahl seine Ergebnisse vorgestellt hat. Bringt halt mehr Publicity.