Es gibt pro Netztechnologie und Frequenzband einen Eintrag. GSM900, GSM1800, UMTS2100, LTE800, LTE1800 und LTE2600 wären also jeweils ein Eintrag pro Antenne in der Standortbescheinigung.
Eine Aufrüstung erfordert also immer eine aktualisierte Standortbescheinigung.
Beiträge von scharl
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Noch zwei Ergänzungen zu den LTE-Cell-IDs bei der Telekom und Vodafone:
Wenn die Telekom an einen Standort LTE-Sender auf 800 und 1800 MHz betreibt, dann werden zwei eNB IDs verwendet. Die Sektor IDs sind jeweils 0, 1, 2.
Bei neueren LTE2600-Sendern verwendet Vodafone zumindest in Bayern nicht mehr die Sektor IDs 13, 14 und 15 sondern 5, 6 und 7. Bei ältern LTE2600-Sendern wurde das Schema aber bisher nicht oder zumindest nicht im großen Stil angepasst.
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Ich bezog mich auf das von sailing2capeside verlinkte Foto. Das bei der tz ist eine andere Blickrichtung.
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Zitat
Original geschrieben von sailing2capeside
4 Mrd. Netzinvestition für 2015 und 2016? Na wenn das mal reicht: Bei Twitter kommentiert Vodafone das ganze mit Fotos von altem Siemens-Gelöt...Lustig ist ja, dass die Antennen, die man auf dem Foto sieht, GSM und UMTS von o2 sind. Der Standort ist übrigens Auto Häusler an der Trappentreustraße.
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Das mit dem Datum der Erteilung funktioniert aber noch nicht so richtig.
Zum einem bekomme ich bei vielen Standorten folgendes angezeigt: Datum der Erteilung: $Standort.DatumErteilung.ToString("dd.MM.yyyy")
Zum anderen ist bei vielen Sendern, wo ein korrektes Datum aufgeführt wird, dieses veraltet, obwohl die darunter aufgeführten Sendeantennen dem aktuellen Stand entsprechen. -
Zitat
Original geschrieben von Stromae
Würde es nicht noch mehr Sinn machen, die Bandbreite zu bündeln und statt 4* 5 MHz Zellen eine Zelle mit 20 MHz auszusenden?Klar, aber das wäre dann nicht mehr abwärtskompatibel, da alle bisherigen Endgeräte nur Zellen mit 5 MHz Bandbreite decodieren können.
ZitatAber bei LTE wird es doch so gemacht wenn ich richtig informiert bin.
Bei LTE waren von Anfang an sechs Bandbreiten definiert: 1,4 MHz, 3, 5, 10, 15 und 20 MHz.
Allerdings geht man auch bei LTE langsam dazu über, zwei Träger zu bündeln, da damit höhere Datenraten möglich sind. Vodafone und o2 haben kürzlich schon Datenraten von 225 Mbit/s angekündigt, die sich durch Bündeln von 20 und 10 MHz ergeben. -
Re: Wird sich HSPA in DE noch weiter entwickeln?
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Möglich wären zwar noch 63 MBit/s (TC) und 84 MBit/s (QC) allerdings darf bezweifelt werden dies in Deutschland mangels Frequenzen und (Endgeräte?) nutzen zu können.Derzeit hat die Telekom zwei UMTS-Frequenzblöcke, Vodafone und o2 drei und E-Plus sogar vier. Damit hätten alle Netzbetreiber mit Ausnahme der Telekom die Möglichkeit, Triple Cell zu schalten, E-Plus sogar Quad Cell. Gerade in Großstädten sind auch häufig schon mehr als zwei Frequenzblöcke pro Sektor in Betrieb. In München sind z. B. bei o2 bei mehr als 80% aller UMTS-Sender drei Frequenzen im Einsatz, bei Vodafone bei ca. 95%.
Meines Wissens nach gibt es aber für Triple Carrier derzeit keine Endgeräte und mir ist auch keine Ankündigung bekannt, dass dafür bald etwas kommen wird. Vermutlich werden die Netzbetreiber Triple Carrier auch aktivieren, wenn Endgeräte verfügbar sind, da der Aufwand relativ gering sein dürfte, wenn eh schon drei Frequenzen in Betrieb sind. -
In München ist es ähnlich. Seit Mitte September ist kein neuer Vodafone-LTE-Sender mehr in Betrieb genommen worden, während vorher immer mindestens zehn im Monaten dazukamen.
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Nach dem EMF-Datenbank sieht es so aus, dass der bisherige UMTS-Sender Kirchenstr. 17 in Gröbenzell um LTE ergänzt wurde. GSM kommt dagegen vom Telekom-Sendemast an der Grünfinkenstr. 20.