Für eine konkrete Beratung sollte man sich jemanden suchen, der a) Ahnung von der Materie hat und b) dem man vertraut.
Da b) für mich ja gar nicht zutreffen kann, bin ich dafür keinesfalls der geeignete Kandidat. Ob ein Versicherungsvertreter/Angestellter/MLP-Berater/Bankberater..., der an der Provision verdient und höchstens nur indirekt (Kundenbindung) am Erfolg der Anlage, sei mal dahingestellt.
Zufälligerweise liegt mein geplanter Renteneintritt in ähnlich ferner Zukunft. So habe ich es gemacht: BU und Altersvorsorge klar getrennt. Nur so weiß man, was wofür drauf geht, ganz zu schweigen von den Problemen, wenn ein solcher Kuppelvertrag gekündigt wird. Riester-Vertrag halte ich für die erste Wahl bei privater Altersvorsorge (muß aber nicht die einzige Vorsorge bleiben!). Da man die garantierte Rendite bei Riester-Versicherungen und Banksparplänen auch irgendwie bezahlen muss, und ICH diese Sicherheit bei einem Anlagehorizont von über 30 Jahren als (vollkommen) unnötig erachte, wurde es ein Fondssparplan. So gab es meines Wissens seit dem 2. Weltkrieg nicht einen einzigen 30-Jahres-Zeitraum, in dem "sichere" Anlagen die Aktienmärkte geschlagen haben. Über diesen Zeitraum sollten also alle Aktiencrashs mehr als ausgeglichen werden, abgesehen davon sind als unterste Schranke alle eingezahlten Beträge plus Zulagen zum Renteneintritt garantiert. Aber das ist nur meine Variante.
Edit: Vielleicht noch zur Erklärung, es gibt bei Riester Unterschiede zwischen Fondssparplänen und Versicherungen, die mit Fonds durchgeführt wird. Diese betreffen z.B. Art und Höhe der Provisionszahlungen, garantierte Rendite...