Ist jetzt natürlich ungünstig, daß sich der wahnhafte Euro-Fetischismus Frau Merkels und ihrer Hofschranzen schon in ganz Europa herumgesprochen hat:
Beiträge von schmidt3
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Tsirpas will offenbar mit ANEL koalieren:
http://www.faz.net/aktuell/pol…mit-tsipras-13390289.html
Das kann ja echt spannend werden. Als versöhnliche Geste kann man die Wahl dieses Koalitionspartners aber wohl kaum interpretieren, insbesondere nicht in Deutschland.
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Die Situation nach der griechischen Parlamentswahl ist wirklich eine recht interessante. Bisher hatte es Frau Merkel relativ leicht, den Zigmilliardentransfer gen Griechenland vor ihren Wählern zu vertuschen, hatte sie mit Herrn Samaras doch einen Transferempfänger vor sich, der höflich genug war, freundlich lächelnd zu versichern, eine solcher Transfer fände gar nicht statt, sondern sämtliche griechischen "Schulden" würden selbstverständlich eines Tages zurückgezahlt. Mit Herrn Tsirpas hat sie nun allerdings ein Gegenüber, das politischen Gewinn daraus gezogen hat, offen auszusprechen, daß es eine solche Schuldentilgung natürlich niemals geben wird. Wie regelt man eine solche Situation also unter Brüdern (und Schwestern)? Ganz klar, Herrn Tsirpas müssen jetzt solange neue Milliarden in den Rachen geworfen werden, bis ihm durch diesen Vorgang dann praktischerweise auch irgendwann das Maul gestopft wird. Bleibt nur noch die Frage, wie man dabei möglichst unauffällig vorgeht, nicht daß dem Michel am Ende doch noch ein Licht aufgeht. Aber vielleicht weiß ja Herr Draghi Rat, der kennt sich da aus.
Der einzige Fehler in dem schönen Plan besteht nur darin, daß jetzt natürlich auch die spanischen, italienischen oder gar französischen Wähler entgültig realisieren könnten, daß in der Euro-Zone Dreistheit siegt. Dann allerdings würde der notwendige Wohlstandstransfer bald so gewaltige Ausmaße annehmen, daß es sogar Michel igrendwann auffallen dürfte. -
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Original geschrieben von Robert Beloe
Margot Honecker hätte die Kinder allerdings zur Pegida-Demo geschickt.Du hast das "Bazinga" vergessen.
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Original geschrieben von IGGY
Also ich habe einen muslimischen Freund aus dem Nahen Osten der in Deutschland in so einer Erstaufnahmeeinrichtung gelebt bzw gehaust hat.Das weitaus Schlimmere ist das System das da dahinter steht, wie man diese Asylbewerber zermürbt.
Man zieht Asylfälle in der Bearbeitung so in die Länge das die Anträge Jahre bzw. Jahrzehnte dauern.
Mein Freund sein Verfahren ist seit ca. 10 Jahren in der Schwebe.
So jetzt kommt das perfide an der Geschichte. Er ist gesund und beruflich qualifiziert. Er bettelte bei den Behörden arbeiten zu gehen, er bekam aber keine Arbeitserlaubnis obwohl er einen Arbeitgeber hatte der Ihn einstellen wollte.
Wäre interessant zu wissen, welchen genauen rechtlichen Status Dein Freund besitzt und in welchem Alter er nach Deutschland kam. Befindet sich sein Asylverfahren (nach 10 Jahren?) tatsächlich noch in der Schwebe oder wird er geduldet?
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Dann haben wir uns in der Tat missverstanden - der Begriff "Kleisparer" verleitete dazu.
Der Fehler lag wohl bei mir. Unter dem Begriff "Kleinsparer" subsummierte ich diejenigen, die keinen nennenswerten Teil ihres Vermögens in Aktien, Unternehmensbeteiligungen oder Immobilienfonds investiert haben. Das mag nicht immer mit der Höhe des Vermögens zu tun haben. In Deutschland aber jedenfalls scheint es eine nicht geringe Korrelation zwischen der Vermögenshöhe und der Vermögensstruktur zu geben.
Insofern: Differenzen nur in der Terminologie, nicht in der Sache.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Das halte ich so nicht für richtig.Ich war vom (existenziell wichtigen) Sparen für die Altersvorsorge ausgegangen. In dieser Sparte liegen nicht nur Kleinbeträge auf den Vorsorgekonten. Und anders als in den USA setzen Deutsche in Sachen Altersvorsorge zu einem nicht unerheblichen Anteil auf das klassische Versicherungs- oder gar Banksparen. Weil Versicherungen lediglich zu einem kleineren Teil in Aktien investieren (dürfen), schrumpfen gerade die von unserer Regierung empfohlenen kapitalgedeckten Renten (Riester etc.) mächtig zusammen.
Für den zur Altersvorsorge bestimmten Teil meines Vermögens nutze auch ich die klassische Lebens-/Rentenversicherung. Während ich noch von einem passablen Garantiezins profitiere (der eigentlich bei weitem überschritten werden sollte), ist das heute nicht mehr so. Und in meiner Einstellung in Sachen Altersvorsorge (mit Tendenz zur Sicherheit) stehe ich sicher nicht allein da.
Es sind also mitnichten nur Kleinsparer betroffen, sondern ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, dem von der Bundesregierung über Jahre hinweg die zwingende Notwendigkeit und die manifesten Vorteile eines kapitalgedeckten Rentensystems gepredigt wurden. Und dieser Bevölkerungsteil wird zugunsten der staatlichen Haushalte nun schleichend enteignet.
Wir scheinen uns schlichtweg mißzuverstehen. Was Du schreibst, deckt sich doch zu 100% mit meiner Aussage. Die Vermögensbildung der meisten "kleinen Sparer" hängt primär an nominellen Titeln. Da ist es letztlich gänzlich irrelevant, ob irgendwelche Finanzintermediäre wie Banken oder Versicherungen zwischengeschaltet werden. Der deutsche Durchschnittssparer profitiert von einem EZB-generierten Aktienboom eben nicht, verliert aber durch Zinssenkungen und durch eine Steigerung der Inflationsrate.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Die Verfahrensweise der EZB ist de facto nichts anderes als die Einführung einer Vermögenssteuer durch die Hintertür.Die für ihre Altersvorsorge Sparenden verlieren durch Zinssätze unterhalb der Inflationsrate Geld ... zugunsten von (Pleite-)Staaten, die sich dadurch fast zum Nulltarif refinanzieren können (und so ihre Ausgaben reduzieren).
Wie war das noch mal? Die EZB mischt sich in die Realpolitik nicht ein?
Das ist die Frage, wenn sie Sparer (langsam) enteignet, um die Haushalte der Euro-Staaten zu entlasten.
Und noch schlimmer:
Für die unterhalb der Inflationsrate liegenden Zinsen (die zum schleichenden Vermögensverlust führen) darf der Sparer dann auch noch Kapitalertrags- resp. Einkommensteuer zahlen. :mad:Hallo Frank,
ich muß Dir leider widersprechen, die EZB-Politik hat doch eine etwas differenziertere Wirkung. Für die Besitzer nomineller Vermögenswerte, d.h. für den typischen Kleinsparer mit einem Spar-, Festgeld- oder Tagesgeldkonto ist Wirkung tatsächlich so, wie von Dir beschrieben, die Nominalverzinsung wird tendenziell noch weiter gegen null (oder gar darunter) getrieben, die Inflationsrate tendenziell erhöht. Die hieraus resultiernde negative Realverzinsung hat tatsächlich eine ähnlich expropriative Wirkung wie eine Vermögenssteuer.
Ganz anders sieht die Rechnung aber für die Besitzer von Realvermögen (Aktien, Immobilien, Gold etc.) aus. Hier führt die tendenziell zinssenkende expansive Geldpolitik der EZB zu Wertsteigerungen, die deutlich oberhalb der (anvisierten) Steigerung der Inflationsrate liegen (wirf einmal einen Blick auf die Dax-Entwicklung der letzten Tage). De facto hat die gegenwärtige Politik der EZB aber sogar drei primäre distributive Wirkungen:1. Es kommt auf europäischer Ebene zu einer Umverteilung der Risiken weg von den Ländern des Olivengürtels hin zu den finanzpolitisch (etwas) seriöseren Ländern Nord- und Osteuropas. Mittel- bis langfristig ist absehbar, daß es nicht nur bei der Umverteilung von Risiken bleiben wird, sondern daß es de facto zur Umverteilung von Lasten kommen wird, da Länder wie Griechenland, Italien, Spanien und wohl auch Frankreich ihre Schuldenlast nicht alleine werden stemmen können. D.h. der deutsche Steuerzahler wird irgendwann via EZB-Bilanz für italienische Staatsschulden aufkommen müssen.
2. Es kommt - wie oben bereits angedeutet - in allen europäischen Ländern zu einer Umverteilung von unten nach oben. Der "kleine Mann" verfügt in der Regel über Vermögenswerte auf nomineller Basis (Sparbuch, Tagesgeldkonto aber letztlich natürlich auch Rentenansprüche), die von der EZB entwertet werden, während sich das Realvermögen (Aktien, Unternehmen, Immobilien) eher in den Händen der Wohlhabenden konzentriert, die von der EZB-Politik profitieren.
3. Es kommt in allen europäischen Ländern zu einer Umverteilung zu Ungunsten der Privaten und zu Gunsten der Staaten. Jede inflatorische Politik entwertet die Staatschulden genauso wie das Vermögen der Privaten, die sich ja geradezu spiegelbildlich zueinander verhalten.
Fazit: Der große Verlierer der EZB-Politik ist der nordeuropäische Kleinsparer, der große Gewinner ist der südeuropäische Vermögensmilliardär. Mr. Draghi from Goldman-Sachs läßt schön grüßen.
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Original geschrieben von bernbayer
Pegida und AFD ist jetzt ein ganz anderes Thema. Hier geht es um die unseriösen Entscheidungen der EZB und Herrn Draghi.
Die Geldruckmaschine anwerfen und Staatsanleihen ankaufen um die Inflation und Geldentwertung voranzutreiben nichts besseres
fällt diesen Herrn mehr ein, nachdem die Niedrigzinspolitik wirkungslos verpufft ist. Vorwiegend die kleinen deutschen Sparer werden dadurch massiv durch schleichende Enteignung geschädigt. Die private Altersvorsorge für die Politiker seit Jahren hausieren gehen wird zum unkalkulierbaren Risikio. Erst senkt die Politik das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung immer weiter ab,
so daß gerade die jüngere Generation aus der gesetzlichen Rente kein ausreichendes Einkommen im Alter mehr erwarten kann.
(Rentenniveau-Absenkung bis 43 Prozent). Jetzt macht man auch die private Altersvorsorge durch schleichende Enteignung kaputt.
Darauf kann sich dann auch niemand im Alter verlassen. Da kann man sich dann höchstens noch die Augen reiben. Vieleicht auch
"Frank aus Wedau"
Nun ja, im Gegensatz zu Frau Merkel und ihrem "KanzlerInnen-Wahlverein" traut man sich in der AfD immerhin auch mal recht deutliche Worte zu wählen. Die AfD-Europa-Abgeordnete von Storch nannte Herrn Draghi einen "Verbrecher", der eine "asoziale" Politik betreibe. Weiterhin: "Er hat soeben in Frankfurt angekündigt, die Märkte mit mehr als einer Billion Euro zu fluten. Vermögende werden noch vermögender. Arme werden ärmer. Umverteilung von unten nach oben wie noch nie in der Geschichte."
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Original geschrieben von john-vogel
Wenn er das letztes Jahr gesagt hätte, wäre ich auf Deiner Seite. Aber vor 30 Jahren? Ich hatte vor 5 Jahren Meinungen, die ich heute so nicht mehr habe.Nun, es sei ja wahrlich niemandem verwehrt, seine politischen Positionen im Laufe seines Lebens zu verändern. Wenn man allerdings selbst einen 180°-Schwenk durchführt und dann diejenigen, die für einen Mittelweg zwischen den Extrempositionen votieren, haßerfüllt als schändlich verunglimpft, dann ist man ein erbärmlicher Heuchler, nicht mehr und nicht weniger.
ZitatOriginal geschrieben von john-vogel
Glücklicherweise haben sich die Positionen von CDU/CSU, SPD und co in den letzten drei Jahrzehnten signifikant weiterentwickelt.Um hier von "Weiterentwicklung" zu sprechen, muß man schon eine etwas "einseitige" Weltsicht haben. Wer sich immer nur nach links bewegt, "entwickelt" sich nicht "weiter", sondern er dreht sich schlicht permanent im Kreis.
ZitatOriginal geschrieben von john-vogel
Personen, die schon damals Mitglied waren, heute deswegen Heuchelei vorzuwerfen, halte ich nicht für richtig.Herr Schäuble war allerdings nicht einfaches "Mitglied", sondern Bundesminister und Chef einer programmatisch tätigen Kommission. Eine radikale Verschärfung des Asylrechtes verhinderte damals übrigens letztendlich der heute so gerne als grenzdebiler Reaktionär dargestellte Helmut Kohl.