Beiträge von schmidt3

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    Original geschrieben von Christian
    So lange nicht klar ist, wer diesen Anschlag verübt hat, halte ich derartige Polemik für vollkommen unangebracht.


    Da bin ich aber wirklich froh, daß die Deinerseits willkürlich aus der Luft gegriffene Unterstellung (man könnte hier auch einen anderen Begriff verwenden), Pegida-Anhänger würden Pressegebäude am liebsten dem Erdboden gleichgemacht sehen, so gänzlich frei von Polemik war.


    Ansonsten erlaube ich mir Christian Morgenstern zu zitieren: "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."


    Es ist allerdings weitaus wahrscheinlicher, daß sie eine solche in der Garage haben und zwar sowohl aus statistischen als auch aus theologischen Gründen.


    Nun klar?

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    Original geschrieben von rajenske
    Genauso wie deine Situation ist es für nahezu allen Moslems in Deutschland. Selbst die 1 % Anhänger islamistischer Gruppierungen (über die ich mir Sorgen mache), auch die haben nicht zwangsläufig eine "Höllenmaschine". Vielleicht haben sie eine Garage ...


    Da gibt es schon noch den einen oder anderen Unterschied. Zum einen kann man die terroristischen Verbrechen, bei denen sich die Täter in den letzten Jahrzehnten auf die christliche Religion beriefen, allein vom Umfang her nicht im geringsten mit den islamistischen Mordtaten vergleichen. Zum anderen gibt es schlichtweg auch theologische Unterschiede. Für den Christen ist die Tötung eines Menschen - egal unter welchen Umständen sie geschieht - stets eine Sünde. Um (religiöse) Gewalt aus dem neuen Testament zu rechtfertigen, muß man es schon massiv vergewaltigen, während die klassische islamische Theologie den Religionskrieg nicht nur gutheißt, sondern zum Normalzustand erklärt. Der Eroberer Mohammed und das Opferlamm Jesus sind eben schon ziemlich unterschiedliche Leitbilder.

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    Original geschrieben von Christian


    Und das ist einfach - mit Verlaub - Quatsch. Ist Dir die Süddeutsche nicht konservativ genug, liest Du die FAZ. Ist Dir die nicht konservativ genug, liest Du die Welt. Solche Aussagen lesen sich dagegen, als würden alle etablierten Blätter gesammelt von der Taz abschreiben - dabei gibt es für so ziemlich jede Weltanschauung auch die passende Zeitung.


    Ich nehme jetzt einfach mal an, Du meinst das sarkastisch. Wenn Du die FAZ oder die Welt noch für konservative Zeitungen hältst, dann denkst Du vermutlich auch, die CDU sei noch eine konservative Partei. :p

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    Original geschrieben von john-vogel


    "Im Alter von 15 Jahren ließ sich Breivik aus eigenem Antrieb christlich taufen und konfirmieren." (Quelle)


    Das habe ich im Alter von 14 Jahren ebenfalls tun lassen. Ist wirklich mehr als verdächtig. Ich habe aber gerade nachgeschaut, in meiner Garage steht noch keine Höllenmaschine.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Natürlich gibt es in der Presse manchmal Fehlmeldungen oder schiefe Darstellungen. Das sind Menschen, die dort oft unter enormen Zeitdruck arbeiten und dementsprechend auch mal einen Fehler machen. Zudem gibt es natürlich eine große qualitative Streuung - gute, schlechte, miserable Zeitungen, reißerische Sendungen, Journalisten, die ein abstruses Verständnis ihres Berufs haben ebenso wie solche, die diesen exzellent beherrschen. Alles andere wäre völlig merkwürdig. Was aber Pegida macht - diese Bewegung kritisiert nicht mangelnde Sorgfalt, sondern es sieht in all dem ein böses Komplott, eben das Wirken der 'Lügenpresse'.


    Tatsächlich ist die Kritik an dieser 'Lügenpresse' nur Ausdruck der Enttäuschung darüber, dass die Zeitungen nicht genau das drucken, was man gerne lesen würde, sondern sogar manchmal Sachen schreiben, die einem nicht so gefallen und dem eigenen Welt- und Feindbild widersprechen.


    Das ist eben manchmal etwas mühsam mit der freien Presse.


    Tatsache ist nun einmal, daß alle Untersuchungen belegen, daß die deutschen Journalisten (gemäß ihrer Selbsteinstufung wohlgemerkt) im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung extrem weit links stehen. Die unter Journalisten mit Abstand beliebteste Partei sind die Grünen, gefolgt von der SPD. Wenn nur Journalisten wählen dürften, hätten wir im Bundestag seit vielen Jahren eine stabile rot-grüne 2/3-Mehrheit.


    http://de.statista.com/statist…rnalisten-in-deutschland/


    http://www.google.de/url?sa=t&…k1w&bvm=bv.83339334,d.ZWU


    https://www.dfjv.de/documents/…nnen_und_Journalisten.pdf


    Daß man aus einem solchen Milieu keine objektive Berichterstattung erwarten kann über Themen wie Pegida, Zuwanderung, AfD oder Umwelt-, Familien- und Europapolitik, sollte niemanden überraschen. Dabei ist die klassische "Lüge" auch nur eine sehr selten angewandte Methode der Desinformation. In Zeiten des Internets sind die meist leicht zu entlarven. Aber auch mit Hilfe von Halbwahrheiten, durch Totschweigen, durch Weglassen, bewußte Fehlinterpretation, einseitige Themenwahl, Schwerpunktsetzung, Darstellung, Kommentierung und Wortwahl, Auswahl von Bildmaterial etc. kann man eben ein vollkommen verzerrtes Bild der Realität erzeugen. Man kann die Wirkung einer Lüge auch erzielen ohne explizit die Unwahrheit zu schreiben. Da braucht man garkeine "Verschwörung" zu unterstellen, es reicht schon, wenn die große Mehrheit der Journalisten das gleiche einseitige Weltbild teilt, um den Begriff "Meinungsvielfalt" ad absurdum zu führen.