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Original geschrieben von murmelchen
Mehr "Inhalt" haben die meisten Beiträge da aber auch nicht.
Bei "Putinisten/Pedigasten" habe ich aufgehört zu lesen.
Was ist ein Pedigast? :confused:
Das weiß außer ihm niemand so genau. Möglicherweise ein Fußgänger mit Magenproblemen?
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Aua weia ... gleich in der ersten Reihe ein Terrorist, der gegen den Terrorismus demonstriert. 
Na dann sollte das Nobel-Komittee aber mal dringend die Augen aufhalten, die suchen da ja immer geeigneten "Nachwuchs". :p
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Original geschrieben von Christian
Ich mag Sarkasmus. Ehrlich. Außer wenn er dazu verwendet wird, etwas, das man in einer Zeile sagen könnte, künstlich auf fünf aufzublasen - daher ignoriere ich ihn einfach mal. Unabhängig davon gilt hier das, was ich oben geschrieben habe: Diese Dinge relativieren sich nicht gegenseitig. Außer natürlich, Du bevorzugst die biblische "Auge um Auge"-Herangehensweise.
Auch wenn es im Eifer des Gefechtes manchmal schwer fällt, bin ich eigentlich meist bemüht, dem "Neuen" den Vorrang vor dem "Alten" zu geben. Das Thema des Threads verlockt zur Überspitzung, man könnte vermutlich verbal leicht abgerüstet etwas produktiver argumentieren.
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Original geschrieben von Christian
Ich habe die Mails nicht gezählt, aber wenn uns ein paar Hundert Leute zum Beispiel schreiben, dass man die Redaktion abfackeln sollte ("und die Redakteure am besten gleich mit"), brauche ich keine Keule mehr. Das reicht mir völlig.
Mir ist klar, dass Dir das als "Argument" nicht reichen wird, aber das ist mir herzlich egal. Deinesgleichen würde mir vermutlich erst glauben, wenn mal die Süddeutsche brennt. Wobei dann natürlich trotzdem immer noch irgendwelche Wirrköpfe kämen und von einer "False-Flag-Aktion" sprechen würden.
Und noch mal: Ich bin nicht nur Mod, sondern ein Mensch mit einer Meinung.
Falls es Dir ein Trost sein sollte, so gibt es in diesem Land neben Journalisten durchaus noch andere Menschen, die unfreundliche e-mails erhalten. Es wird etwa gemunkelt, daß die unkritsche Analyse der wöchentlichen Zuschriften an den durchschnittlichen Kreisverband einer gewißen noch jungen Partei den Eindruck vermitteln könnte, als wären Stalin, Pol Pot und bin Laden aus ihren Gräbern auferstanden und hätten sich vereinigt, um künftig nicht mehr durch übertriebene Milde aufzufallen. Manche übersensible Empfänger derartiger Verbalinjurien gehen gar soweit, trotz deren unzweifelhaft vollständig objektiver Berichterstattung einigen unserer Qualitätsmedien eine gewiße Mitverantwortung an der dadurch zum Ausdruck kommenden Pogromstimmung zu geben. Aber das ist natürlich furchtbar albern.
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Original geschrieben von Christian
Das war sogar komplett frei von Polemik, sondern schlicht eine grobe (und entschärfte) Zusammenfassung dessen, was man teilweise in der Presse von Teilnehmern und Sympathisanten der Bewegung zu hören bekommt. Tut mir sehr leid, dass das nicht in Dein Weltbild passt (und daher offenbar auch bei Dir nicht sein kann, was nicht sein darf).
Darf ich nochmals kurz zusammenfassen: Du entnimmst der Presse, daß diese Presse von Pegida-Anhängern beleidigt wurde, akzeptierst die Schilderung der angeblich Beleidigten als 100% objektive Darstellung des Sachverhaltes, schließt aus dieser naturgemäß selektiven Darstellung von Einzelfällen (die beleidigte Presse hat vermutlich keine repräsentative Umfrage unter den Demonstranten durchgeführt) auf eine angeblich gewaltbejahende Haltung "vieler" der 15-20000 Demonstranten und endest damit, daß Du diese Annahme gleich noch auf die Sympathisanten (gemäß der Umfragen zu Pegida ja immerhin eine zweistellige Millionenzahl) ausweitest und dies angesichts der Tatsache, daß den Pegida-Anhängern zwar schon so ziemlich jedes Gedankenverbrechen vorgeworfen wurde, aber jedenfalls keine Anwendung physischer Gewalt. Du hast recht, das ist wirklich keine Polemik.
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Original geschrieben von Christian
Beim Thema Polemik selbst würde ich Dir angesichts mancher Deiner Postings darüber hinaus empfehlen, den Ball wirklich ganz flach zu halten.
Ich persönlich habe zwar meine Zweifel, ob es einen Beweis für die Richtigkeit der eigenen Positionen darstellt, der über die normative Kraft des Faktischen hinausginge, den Diskussionspartner durch Entzug des Rederechts eines "Besseren zu belehren". Aber das hier ist natürlich Euer Forum und ich respektiere selbstverständlich das Recht, über sein Privateigentum nach den eigenen Vorstellungen zu verfügen.
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Original geschrieben von Smarterphoner
Die beiden erste Begriffe stammen nicht aus dem Koran,
Und das habe ich wo behauptet? Trotzdem sind es bis heute zentrale Konzepte des islamischen Völkerrechts.
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Original geschrieben von Smarterphoner
sondern wurden im nachhinein von muslimischen Kriegstreibern benutzt um das eigene Handeln gegenüber den eigenen Volk zu rechtfertigen.
Abu Hanifa, dem die Urheberschaft dieser Begrifflichkeit zugeschrieben wird, gilt ja eigentlich eher als bedeutender islamischer Rechtsphilosoph, aber wenn Du meinst.
Da Du ja aber besonderen Wert auf auf möglichst enge Anlehnung an den Koran zu legen scheinst, könnte man natürlich auch den sogenannten Schwertvers aus der 9. Sure zitieren:
„Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf. Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!“
Also aus dem Blickwinkel des "Ungläubigen" hört sich das irgendwie garnicht so vertrauenserweckend an, sondern ziemlich genau nach dem, was der IS so treibt: Unterwerfung oder Tod.
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Original geschrieben von jochenb
Das was du hier schreibst ist doch ganz großer Mist, meinst du mit ein paar Begriffen die du irgendwo aufgeschnappt hast hast du den ganz großen Durchblick und kannst alles erklären?
Das sind alles nur aus dem Zusammenhang gerissene mit ein paar brocken Arabisch zusammengewürfelte Pseudoweisheiten, mit denen du lediglich auf pegida Versammlungen ungebildete Menschen hinterm Ofen hervorlocken kannst.
Da Du es ja scheinbar besser weißt, bitte ich um Aufklärung.
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Original geschrieben von jochenb
Weißt du was das Problem ist? Um die Kirche zu stärken muß man in die Kirche gehen und nicht den Islam bekämpfen, aber das ist ja lästig wenn man innerlich so leer ist und außer Angst keinen Glauben in sich trägt.
Abgesehen davon, daß Du vermutlich über die Frequenz meiner Kirchenbesuche nur unzureichend informiert bist, habe ich ganz ehrlich gesagt nicht den Wunsch, Deutschland in eine christliche Theokratie umgewandelt zu sehen, aber eben auch nicht in eine islamische.
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Original geschrieben von Robert Beloe
Ganz abgesehen davon, dass vor dem Hintergrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs und vor dem Hintergrund der kaum denkbaren Brutalität der Pläne Deutschlands in den 1930er Jahren die britische Appeasement-Politik vielleicht damals weniger eindeutig zu beurteilen war als heutzutage: Entschlossene Bekämpfung von Extremismus ist eben etwas anderes als eine gesamte Weltreligion und ihre Gläubigen hier in Mithaftung zu nehmen.
Weißt Du, das Problem mit dieser Weltreligion (Dar-al-Islam) könnte möglicherweise darin bestehen, daß sie sich als mit der gesamten restlichen Menschheit (Dar-al-Harb) im permanenten Kriegszustand (Dschihad) befindlich betrachtet. Ein permanenter Frieden zwischen Dar-al-Islam und Dar-al-Harb ist (mit Ausnahme der hanafitischen Rechtsauslegung) nicht möglich. Allenfalls ein temporärer Waffenstillstand (Hudna) ist denkbar und zwar insbesondere dann, wenn er aufgrund des Kräfteverhältnisses aus islamischer Sicht wünschenswert ist.
Ich brauche eine "gesamte Weltreligion und ihre Gläubigen" nicht in "Mithaftung" zu nehmen. Das hat diese Weltreligion schon selbst erledigt.
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Original geschrieben von Robert Beloe
Was Du als Jasmintee-Trinken bezeichnest, ist für viele essentieller Bestandteil der westlichen offenen Gesellschaft, die die Terroristen bekämpfen wollten.
Stimmt, die Neigung zu rückgratlosem Appeasement und feigem Zurückweichen vor aggressiven, totalitären Ideologien ist tatsächlich essentieller Bestandteil der westlichen offenen Gesellschaft. Glücklicherweise haben sich in der Vergangenheit immer wieder Menschen gefunden, denen es gelungen ist, diese Schwäche auszugleichen.
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