Beiträge von schmidt3

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Nö, denn das Meinungsbild von autares scheint in Köpfen unser Politiker ein Spiegelbild zu finden....undas Aktien keine sichere Anlage sein können, versteht sich schon aus dem Sinn von den heutigen Aktien und deren Mengen davon.


    Ok, dann erlaube ich mir, hier entgegen meinen Gewohnheiten doch einmal Fritz Teufel zu zitieren: "Wenn es der Wahrheitsfindung dient." :D
    Trotzdem glaube ich, daß Detailfragen des Aktienmarktes mit der Europäischen Schuldenunion doch eher am Rande zu tun haben.

    Zitat

    Original geschrieben von Arminius
    Immobilien werden ja nicht umsonst auch "Betongold" genannt.
    Aber lukrative Offerten in Deutschland gibt es ja kaum noch, auch angesichts der Tatsache, wie heute gelernt, dass man in die Finanzierung auch Zwangshypotheken mit einrechnen muss.


    Zusätzlich kommt noch hinzu, dass es u. U. zu einer Blasenbildung kommen könnte. Dann macht das Investieren in Immobilien, jedenfalls in Deutschland, erst recht keinen Sinn mehr.


    Die Frage ist einfach, was man noch als halbwegs sichere Alternative ansieht. So arg viel fällt mir da eigentlich nicht ein und ich habe langsam den Eindruck, daß inzwischen die nicht mehr vollständig unrealistische Möglichkeit besteht, daß man bei nominellen Werten am Ende ohne alles dasteht.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich sehe aber genau diese Gefahr gerade in Deutschland aufziehen. Zinsen niedrig, der Glaube, ein Eigenheim sei alles usw wird die Menschen dazu verleiten, sich zu verschulden. Wenn ich neulich lesen musste, dass die durchschnittliche Zinsbindungdauer von 8 auf auf 10 Jahre gestiegen ist, frage ich mich, wieviel diese Leute verdienen, dass sie nach 10 Jahren eine Volltilgung geleistet haben. Wenn ich aber in der Realität annehmen muss, dass eine durchschnittliche Hypothek 25-30 Jahre läuft, muss ich mir an Kopf fassen, mit was für einem Zinsanderungsrisiko einige Leute leben.


    Ich muß Dir ehrlich sagen, daß ich den Erwerb eines Eigenheimes bisher eigentlich immer für ein nur wenig kluges investment gehalten habe. Derzeit bin ich allerdings dabei, diese Ansicht zu revidieren. Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten und hier insbesondere der wachsenden Inflationsgefahr wird eine Investition in Sachwerte immer interessanter. Und die steigenden Immobilienpreise legen nahe, daß dies viele andere auch so sehen. Oder wie es kürzlich ein Kommentator formuliert hat: "Der deutsche Backstein ist das neue Gold".

    Zitat

    Original geschrieben von autares



    Es besteht in Deutschland kein Recht auf Eigenheim und wenn man selber zu blöd ist, zu erkennen, dass eine Finanzierung hinten und vorne hingedreht werden muss, wird man logischerweise unter die Räder kommen und das ist auch gut so.


    Daß die Spanier jetzt so im Dreck sitzen, wie sie es tun, liegt vor allem daran, daß dort vielmehr Menschen glaubten, ein Eigenheim besitzen zu müssen, als etwa in Deutschland. Man könnte jetzt natürlich mit Dir die Ansicht vertreten, daß die unwahrscheinlich "blöd" sind und das auch nicht besser verdienen. Jedenfalls ist aber überhaupt nicht einzusehen, warum man deutsche Eigenheimbesitzer de facto enteigenen sollte, um Spaniern ihre Eigenheime zu erhalten.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich finde es einfach nur lächerlich, die eigenen Probleme zu übersehen und dabei alles den anderen in die Schuhe schieben zu wollen. Und genau das passiert hier gerade.


    Die Umverteilung wäre so oder so irgendwann gekommen.


    Edit:
    Und um es überspitzt zu formulieren, was hier ja alles fast schon fordern: Wenn ich zwischen Euro und Krieg wählen könnte, ich würde den Euro wählen....denkt mal drüber nach!



    Es ist leider so, daß Du die Problemstellung vollkommen verkennst. Zu behaupten, die Alternative bestünde darin, zwischen "Euro" und "Krieg" zu wählen, ist schlichtweg grotesk. (Aber selbst wenn dem so wäre, wäre es absolut idiotisch einer derartigen "Schutzgelderpressung" nachzugeben.) Tatsächlich ist es viel mehr so, daß es die für eine Aufrechterhaltung des Euros nötige Transferunion ist, die in Europa Unfrieden schaffen wird. Wenn Du ein Volk oder wenige Völker dazu verurteilen willst, auf Dauer dafür aufzukommen, daß die anderen über ihre Verhältnisse leben können, so benötigt es keine große Prophetie, um vorherzusagen, daß das nicht gut gegen kann. Der Euro fördert nicht den Frieden in Europa, vielmehr gefährdet er ihn.

    Naiv ist es vor allem zu glauben, internationale Umverteilungen in Größenordnungen von Hunderten wenn nicht tausenden von Mrd. € seien durchzusetzen, ohne daß es dabei zu unkalkulierbaren politischen Konflikten kommt. Die Deutschen haben sich zwar schon lange an die Rolle des nützlichen EU-Idioten gewöhnt, aber auch ihre Schafsgeduld könnte angesichts dieser Größenordnungen irgendwann ihre Grenzen erreichen.

    Zitat

    Original geschrieben von thomasGr
    Ja, aber ob die öff.rechtl. jetzt darüber berichten oder nicht ändert auch nichts.


    Auf die Straße werden die Leute erst in der Masse gehen, wenn der Bescheid reinflattert, dass 10% vom Vermögen abzugeben sind.


    Dann geht's ab :top:



    Naja, als die Deutschen das letzte mal auf französischen Druck hin via Inflation enteignet wurden, ist es ja bekanntermaßen dann bald wirklich ziemlich "abgegangen". Auch wenn man aus verschiedenen Gründen wohl davon ausgehen darf, daß es diesmal nicht ganz so furchtbar enden wird, ist das Wahnsinns-Projekt Euro jedenfalls mit Sicherheit die größte Bedrohung für die politische Stabilität Europas seit dem Untergang der kommunistischen Diktaturen.

    Ich denke, der Knackpunkt bei diesem Tarif ist einfach folgender: Man versucht durch die explizit vorgesehenen Preisvergünstigungen für 6-Monats-Pakete, die bereits von Postpaid-Verträgen bekannte Rabattierung der ersten Vertragsmonate auf den Prepaid-Bereich zu übertragen um so ein interessantes Einstiegsangebot zu schaffen ohne den eigentlichen Tarif senken zu müssen. Wobei E-Plus vermutlich darauf vertraut, daß viele Nutzer nach sechs Monaten ihre neue Nummer so weit verbreitet haben, daß sie die Karte nicht einfach in die Tonne treten, sondern sie zum "regulären" Tarif weiternutzen. Das gibt es zwar natürlich im Prinzip schon, bisher allerdings fast ausschließlich in Form kurzzeitig kostenloser Zusatzoptionen. Die einzige wirklich Innovation dabei ist, daß die Höhe des Rabatts individualisiert werden kann.