Beiträge von schmidt3

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    Original geschrieben von Arnie_75
    Keine Ahnung, als SXG75-Nutzer hat man andere Probleme und freut sich, dass das Navi überhaupt funktioniert. ;)


    Nachdem sich eine Reihe der letzten Versionen von Nav4all auf meinem SXG75 überhaupt nicht installieren ließen, läuft die Version 9.0 wirklich tadellos. :top:

    Wenn diese vier Fahrzeuge zur Auswahl stehen, würde ich unter der Berücksichtigung der einschlägigen Testergebnisse die Entscheidung ebenfalls zwischen dem Opel und dem Seat treffen. Der neue Fiesta hat dort eher mäßig abgeschnitten und die Qualität von Peugeot-Kleinwagen ist an sich ja eine etwas fragliche, während die von Seat sich in den letzten Jahren doch zu bessern scheint.


    PS: Das weitaus beste Preis-Leistungsverhältnis in diesem Segment bietet in meinen Augen der Skoda Fabia, aber der stand ja nicht zur Wahl.

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Quellen?


    „Wer mir sagt, das Staatswesen der Bundesrepublik gehöre abgeschafft, dem sage ich[...] ‚Er hatRecht’.“


    (Interview von Helmut Holter mit Antenne Mecklenburg-Vorpommern am 19. Juni 1994.)



    „Wir stellen die Systemfrage! Für alle von den geheimen Diensten noch einmal zum Mitschreiben: Die, die aus der PDS kommen, aus der EX-SED und auch die neue Partei DIE LINKE – stellen die Systemfrage.“


    (Rede des Vorsitzenden der Linkspartei/PDS, Lothar Bisky, auf der 3. Tagung des 10. Parteitages der Linkspartei/PDS vom 15. Juni 2007 (autorisierte Fassung).



    „Wir haben gesagt, aber der Kapitalismus kann nicht die letzte Antwort der Geschichte sein. Wir bleiben Sozialistinnen und Sozialisten, weil wir in die Zukunft schauen [...] Und deshalb brauchen wir insofern einen Systemwechsel, da hat Lothar recht."


    (Schlusswort des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, auf der 3. Tagung des 10. Parteitages der Linkspartei/PDS am 15. Juni 2007 (autorisierte Fassung).)



    „Wir wollen eine andere Gesellschaftsordnung, einen demokratischen Sozialismus[...] Die Linke verändert die Republik.“


    („Wir empfangen täglich Signale“. Interview mit Dietmar Bartsch, in: Berliner Zeitung vom 16. Juli 2007.)



    Und besonders schön:


    „Eine Partei oder Organisation, die eine Zielstellung, wie sie die PDS hat, ernsthaft durchsetzen will, muss sich [...] alle revolutionären Mittel offen halten. Je nach Herrschaftsform [...] kann das politischer Generalstreik oder sogar Einsatz bewaffneter Gewalt bedeuten.“


    (Junge GenossInnen. Zeitschrift des Landesvorstandes der PDS Brandenburg, vom 13. November 1993.)



    Oder auch:


    „Unser Fernziel ist, Konzerne wie Daimler-Chrysler, BMW und Großbanken wie die Deutsche Bank zu vergesellschaften.“


    (Diether Dehm, von 1999 bis 2003 stellvertretender PDS-Bundesvorsitzender, in: BZ vom 14. Juni 2001.)



    „All diese Forderungen setzen eine Gesellschaft voraus, [...] in der Großindustrie und Banken sowie Grund und Boden nicht mehr privatkapitalistisch, sondern gesamtgesellschaftlich verwaltet werden. Veränderungen in den Eigentumsverhältnissen sind unabdingbar."


    („Denken in Schwarz-Weiß“. Interview mit André Brie, in: Der Spiegel vom 30. Juli 2007.)



    Wenn Du noch mehr brauchst, einfach ein bißchen googeln, immer die gleiche altkommunistische Leier.

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Welches "System" meinst du denn? Falls du einen Wechsel des Finanzsystem meinst, das haben fast alle Parteien auf der Agenda, selbst die CSU, die ja nun nicht grade im Verdacht steht in der Nähe der Linkspartei zu sein.
    Dass die Linke hingegen einen Wechsel des demokratischen Systems in der BRD anstrebt, wäre mir neu.


    Vielleicht hast du ja Belege dafür, wo die Linke "ganz unverblümt die Systemfrage stellt", dann kann man da konkret drüber diskutieren. So ist es leider auch keine sachliche Auseinandersetzung.


    Welche Partei außer der "Linken" strebt denn einen Wechsel des Finanzsystems an? Hier ist allenfalls von einer Reform des bestehenden die Rede und da gibt es sicherlich Handlungsbedarf. Ein Systemwechsel ist jedoch etwas völlig anderes. Hier scheint eine gewiße Begriffsverwirrung zu herrschen, genauso wie bei der ständig wiederholten unsinnigen Behauptung bei uns würden Banken "teilverstaatlicht".
    Der Linken geht es jedoch durchaus nicht nur um den Wechsel des Finanzsystems, sondern zumindest um einen Wechsel des gesamten Wirtschaftsystems weg von einer sozialen Marktwirtschaft hin zu einem wie auch immer gearteten Sozialismus. Wie dies unter substanziellen Beibehaltung der Grundrechte wie Eigentumsrecht, Erbrecht, Gewerbefreiheit etc. möglich sein sollte, erschließt sich mir jedoch nicht. Insofern dürfte die "Systemfrage" der "Linken" noch weit über das Wirtschaftssystem hinausreichen.

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    Original geschrieben von E46318i
    Welche Navi-Software empfiehlst Du?


    Gruss


    Ich habe Skobbler, oe-navi, Nav4all und Amazegps ausprobiert. Alle vier Programme liefen tadelslos auf dem W760i, allerdings war ich persönlich von Skobbler und Amazegps nicht so besonders begeistert. Oe-navi ist ein intuitiv zu bedienendes und auch optisch schön gemachtes Programm und auch die eingeblendete Werbung fand ich nicht störend. Im Vergleich zu Nav4all, das ich von den vier Programmen insgesamt am besten finde, reagiert es allerdings auf Strecken mit häufigen Richtungswechseln relativ träge und auch bei einem Abweichen von der Route dauert die Neuberechnung ziemlich lange. Nav4all wirkt zwar nach wie vor ein bißchen experimentell, aber es reagiert wie gesagt schnell, die Pfeildarstellung ist sehr intuitiv gemacht, der Datenverkehr fällt ziemlich gering aus und im Kartenmaterial sind auch viele Fuß- und Radwege z.B. im Wald enthalten, was nicht bei allen anderen Programmen gegeben ist. Aber daran hat natürlich auch nicht jeder Interesse. Für mich persönlich ist es jedoch das ausgewogenste der vier Programme. Bei Nav4all muß übrigens unter "Einstellungen"->"GPS einrichten" "LAPI advanced" markiert werden.

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    Original geschrieben von Braindead
    Und es ist m. M. ganz normal das sich eine kleinere Partei auch an den "Protestwählern" bedient. Das muss sie auch tun um erst einmal den Grundstein zu legen um in der Landespolitik mitzumischen. Bei den nächsten Wahlen bekommt sie dafür eben die Quittung oder eben auch weitere Aktzeptanz falls die Politik positiv aufgenommen wird.


    Ich hätte von vorneherein auch lieber eine Rot/Grüne Bundesregierung, aber das ist im Moment halt leider nur Zukunftsmusik. Deswegen muss sich auch schnell was ändern und die SPD muss sich ggü. den Linken bundespolitisch öffnen. Ansonsten sehe ich weiteren 4 Jahren Koh... äh Merkel ins Auge. Und ich glaube die Mehrheit würde dies schon gerne verhindern wollen.



    Nur sollte eine Partei die ganz unverblümt die "Systemfrage" stellt weder in einer Landesregierung noch sonstwo an politisch verantwortlicher Stelle "mitmischen", denn genau das entlarvt sie als extremistisch. Von allen Parteien, die in deutschen Parlamenten vertreten sind, stellen nämlich nur zwei diese "Systemfrage, die NPD und eben die "Linkspartei". Und beider "Systemwechsel" würde die Mehrheit ganz sicher gerne verhindern wollen.

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    Original geschrieben von Jochen
    Schön. Was für ein Casino ist bitte gemeint?
    Oder soll das ein Überbegriff sein für alles Böse am Kapitalismus?
    Wenn das in linken Kreisen ein gängiger Begriff ist, sollte die Linke nicht davon ausgehen, dass alle anderen das auch verstehen. Das wäre praktisch, wenn man sich an die Öffentlichkeit wendet.


    Vor allem ist die Wahl des Begriffes "Casino" natürlich auch wieder ein entlarvendes Beispiel für die klassenkämpferische Hetze und die Bedienung niederster Neidinstinkte seitens der "Linkspartei". Das "Casino" soll geschlossen werden, schließlich treiben sich im Casino ja nur böse Großkapitalisten und ähnliches "Pack" herum. Von den "Casinos" des "kleinen Mannes", den Lottoannahmestellen, den Daddelautomaten und den Sportwettbüros, in denen weitaus mehr Geld "verbrannt" wird und sicherlich eine größere Anzahl von Existenzen wirtschaftlich schwer geschädigt oder gar zerstört wird als in allen Casinos der Republik zusammen, ist allerdings nicht die Rede. Klar, denn auch der gemeine Genosse träumt schließlich von großen Lotto-Jackpot und den will man ja nicht vor den Kopf stoßen. Casino dagegen, das hört sich so richtig gut nach Bonze an. Da kann man ruhig ein wenig hetzen.


    Ausgerechnet eine Organisation wie Greenpeace, die ja durch Panikmache überhaupt erst ihre Existenzberechtigung bezieht, als objektiven Experten für Sinn und Unsinn der Kernenergie anzurufen ist schon lustig. Wäre ungefähr so, als ob Du PETA als objektive Quelle für die gesundtheitlichen Gefahren des Fleischkonsums anführen würdest.



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    Original geschrieben von laudanum
    Ich persönlich bin absolut gegen längere Restlaufzeiten der vorhandenen AKW's [sic!] und schon gar gegen Neubauten! Die Gefahren sind hinlänglich bekannt, gerade in Hessen gibt es sehr anfällige Meiler!


    Also ich persönlich bin für einen Ausbau der Kernenergie und insbesondere auch dafür,alte Reaktoren aus den 60er und 70er Jahren, sofern diese höchste Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllen können, durch Neuanlagen zu ersetzen, genau wie das unter Abwägung von Chancen und Risiken fast alle Industrieländer derzeit tun, übrigens auch Staaten wie Schweden und Italien die den "Ausstieg aus der Kernenergie" schon vor Jahrzehnten beschlossen oder gar durchgeführt hatten. Nur Deutschland meint hier wieder einmal alles besser wissen zu müssen als alle anderen und geriert sich als präceptor mundi.


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    Original geschrieben von laudanum
    Mir persönlich gefallen übrigens unsere Windkraftanlagen! ;)


    Sollte das wirklich stimmen, so bewahrheitet sich hier wieder einmal, daß man über Geschmack eben nicht streiten kann. ;)



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    Original geschrieben von laudanum
    Ganz vorne bei der PISA-Studie liegen übrigens die Bundesländer mit dem geringsten Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund!
    Desweiteren fließen nicht alle Schulen in die Bewertung mit ein!


    Ich fürchte, da befindest Du Dich in einem Irrtum. Bayern liegt mit einem Ausländeranteil von 9,5% über dem bundesweiten Durchschnitt und Baden-Württemberg hat mit 11,8% sogar den höchsten Ausländeranteil aller Flächenländer. (Die beiden deutschen Städte mit dem höchsten Ausländeranteil sind übrigens interessanterweise - noch vor Frankfurt und weit vor Berlin, Hamburg oder Bremen - München mit 23,6% und Stuttgart mit 23,4%.) Das Flächenland Sachsen hat zwar mit 2,8% wie alle ostdeutschen Bundesländer einen relativ niedrigen Anteil an Ausländern, weist damit aber immer noch den höchsten Wert aller ostdeutschen Bundesländer auf.
    In den Stadtstaaten Bremen (12,7%) und Berlin (14%) liegt der Ausländeranteil dagegen kaum oder nur wenig über dem des Flächenlandes BW, wodurch sich ihr schlechtes Abschneiden also kaum allein wird erklären lassen. Angesichts dieser Zahlen scheint mir die von Dir behauptete Korrelation zwischen Ausländeranteil und Bildungserfolg also allenfalls eine untergeordnete Rolle zu spielen, zumal westdeutsche Flächenländer, deren Ausländeranteil wie in Niedersachsen (6,6%) oder SH (5,3%) deutlich unterhalb der Werte von BW oder Bayern liegen, in der PISA-Studia ebenfalls schlechter abschneiden.



    Quellen:
    http://www.statistik-portal.de…rtal/de_jb01_jahrtab2.asp
    http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/02/901676.html


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    Original geschrieben von laudanum
    Die SPD hat von 1956 - 2005 in NRW regiert, das sind 49 Jahre! ;)


    Da hast Du recht, ich hatte meinen Beitrag auch schon diesbezüglich korrigiert.

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    Original geschrieben von laudanum
    Sag wer?


    Sage ich... und natürlich die Erfahrung


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    Original geschrieben von laudanum
    Unter Koch hat sich Hessen beispielsweise auf dem drittletzten Platz bei den erneuerbaren Energien behauptet!


    Und wo liegt das Problem? Wozu gibt es (und hoffentlich bald wieder mehr) AKW´s, auf die außer Deutschland und Österreich die ganze Welt setzt?
    Wenn ich in NRW hin und wieder über die Sauerlandlinie fahre, frage ich mich jedesmal, wie man freiwillig seine Landschaft so mit diesen "Spargeln" verschandeln kann.


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    Original geschrieben von laudanum
    Bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote steht man ebenfalls auf dem drittletzten Platz!


    Was Du nicht sagst. Alleridngs lag Hessen im Dezember 2008 mit einer Arbeitslosenquote von 6,3% auf Platz 4 unter den Bundesländern.



    Was die Bildungspolitik angeht, so liegt Hessen bei der PISA-Studie zumindest im mittleren Bereich. Auch Herr Koch kann den Irrwitz hessischer Bildungspolitik, die unter roten Regierungen jahrzehntelang die Gesamtschulen forciert hat, nicht über Nacht beheben. Ganz vorne bei der PISA-Studie liegen nübrigens die traditionell schwarz regierten Bundesländer Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg, ganz hinten rote Paradiese wie Bremen, Berlin oder Brandenburg.


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    Original geschrieben von laudanum
    Besonders gut geht es uns hier in NRW unter der schwarz-gelben Regierung! :(


    Klar, daran, daß NRW unter den Bundesländern nicht in der Spitzengruppe liegt, daran hat allein schwarz-gelb schuld, aber nicht 50 Jahre roter Filz.