Beiträge von schmidt3

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    Original geschrieben von ocb
    Darum gehts doch garnicht!


    Da kann ich ohne weiteres mit dem Filbinger stechen, denn nen putzigen Verein zu gründen ist längst nicht so pervers, wie Nazirichter in Amt und Würden zu sein.


    Ich seh dich hier nicht ein Verbot der CDU fordern, in der sich Nazisymphatisanten wie der Öttinger frei tummeln dürfen. Solange du also nicht beides objektiv gleich bewertest, kann das ja nur gespielte Aufregung um die Linke sein.




    Dein offenkundig vollständig ahnungsloses Herumgeblöke beweist ausschließlich, daß Du von der bornierten Undifferenziertheit Deines "Weltbildes" her garnicht sehr weit von den Nazis entfernt bist. Informiere Dich gefälligst erstmal über den Fall Filbinger bevor Du hier solchen Unfug daherplapperst.

    Hallo lart, hallo ChaosSalto,


    ich danke Euch für die raschen und umfassenden Antworten und denke, ich werde es jetzt mal mit dem i550 probieren. Alles in allem scheint man mit der Leistung des GPS-Empfängers ja doch durchaus leben zu können.


    Gruß schmidt3

    Nachdem das i550 jetzt ja schon eine ganze Weile auf dem Markt ist, hätte ich mal ein paar Fragen an die diesbezüglich erfahrenen Nutzer hier im Forum.


    1. Von verschiedenen Seiten wird immer wieder auf eine allenfalls mäßige Qualität des GPS-Empfängers hingewiesen. So ist von Fixzeiten von deutlich mehr als 15 Minuten die Rede. Ist die Qualität tatsächlich so schlecht und wenn ja, inwieweit haben sich diesbezüglich Software-Updates als hilfreich erwiesen?


    2. Unterstützt das i550 A-GPS und wenn ja ab welcher Firmware-Version?


    3. Läßt sich der Nokia Sportstracker trotz S60 OS wirklich nicht installieren?


    4. Welche Offboard-Navigationslösungen (Nav4all, Ö-Navi, amazegps etc.) konntet ihr persönlich positiv testen?


    Ich bin sicher, daß eine Reihe meiner Fragen schon im Verlauf des Threads beantwortet wurden. Ich wäre trotzdem für aktuelle Informationen insbesondere unter Berücksichtigung neuerer Firmware-Updates dankbar.
    Mit besten Dank im Voraus


    schmidt3

    Da scheint allerdings auch einiges im Argen zu liegen. Wie auf Spiegel Online zu lesen weist die Bilanzsumme der drei großen isländischen Banken zusammen einen Wert auf, der dem 10fachen(!) des isländischen Sozialproduktes entspricht. Wenn die über den Jordan gehen, wird das wohl böse für das Land enden.

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    Original geschrieben von Kaan
    Mich nervt es langsam, dass die Linken die ganze Zeit als gefährlich deklariert werden.


    Heute, knapp 20 Jahre nach dem Ende der zweiten Diktatur auf deutschem Boden ist die Nachfolgeorganisation der SED dabei, in Deutschland nicht ganz unerheblichen politischen Einfluß zu gewinnen. Ihre Mitgliedschaft besteht zu ca. 50% aus früheren Mitgliedern der ehemaligen Staatspartei der DDR und ihr Ziel ist ganz unverblümt die Wiedereinführung des Sozialismus. Diesmal soll dieser natürlich ganz demokratisch sein und ohne irgendwelche Menschenrechtsverletzungen auskommen. Mauer, Stasi und Tretminen wird es nicht mehr geben, dafür aber jede Menge "soziale Gerechtigkeit".


    Nun mal ein Gedankenspiel: Angenommen etwa 20 Jahre nach Ende des dritten Reiches hätte sich eine Partei gegründet, die man als Nachfolgeorganisation der NSDAP hätte bezeichnen können. Ihre Mitgliedschaft hätte zur Hälfte aus ehemaligen Nazis bestanden und ihr erklärtes Ziel wäre die Einführung eines "demokratischen Nationalsozialismus" gewesen, diesmal ganz ohne Gestapo und KZ dafür aber mit jeder Menge sozialer Gerechtigkeit.


    So eine Partei hättet ihr niemals gewählt? Recht habt ihr, denn es gibt sie tatsächlich und sie heißt NPD. Allerdings war der Anteil ehemaliger NSDAP-Mitglieder in der NPD niemals so hoch wie der Anteil ehemaliger SED-Mitglieder in der Linken und von der Einführung eines "demokratischen Nationalsozialismus" würden die niemals sprechen, denn dann würden sie unverzüglich verboten.


    Aber was, frage ich mich, kann dann angesichts dieser offenkundigen Analogie einen einigermaßen vernünftigen Menschen dazu bringen, die "Linke" zu wählen. Liegt es nur daran, daß diese "Sozialisten" rot und nicht braun lackiert sind? :confused:

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    Original geschrieben von <registered>
    Darum wäre eine Koalition mit der FDP auch so spannend (für die CSU und uns Zuseher). :D


    Ich würde der CSU sowieso eher eine Koalition mit der SPD empfehlen, damit hat man in Baden-Württemberg gute Erfahrungen gemacht. Als die CDU 1992 noch 20 Jahren absoluter Mehrheit wegen der Erfolge der Reps eine große Koalition eingehen mußte, war das aus Unionssicht ziemlich erfolgreich: 1. Es gab jede Menge zu lachen (Frau Unger-Soyka und ihr "Ministerum für Bildung und Bauchtanz" sind noch in bester Erinnerung). 2. Die SPD fuhr 1996 ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis aller Zeiten ein und hat sich davon nie wieder richtig erholt. :D

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    Original geschrieben von Martyn
    Ein Charismatiker wäre natürlich schon ideal. Jemand der vergleichbar mit Richard von Weizsäcker oder Johannes Rau wäre findet sich heute und in Bayern zwar nicht so einfach, aber Horst Seehofer hat imho schon auch Charisma.


    Wir scheinen darüber, was man unter dem Begriff Charisma zu verstehen hat, doch deutlich unterschiedliche Vorstellungen zu haben.


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    Original geschrieben von Martyn
    Eine gewisse Sozialdemokratisierung ... oder soll man es vielleicht Resozialisierung nennen? ;) ... tut der CSU sehr gut. Genau deswegen ist Horst Seehofer auch erste Wahl.


    Noch mehr? Die CSU ist unter den "Landesverbänden" der Union doch schon einer der linkesten was soziale Fragen betrifft, die CDU-Landesverbände in Hessen oder Baden-Württemberg sind da deutlich wirtschaftsliberaler. Die CSU macht ja manchmal schon fast dem großen Arbeiterführer Rüttgers Konkurrenz. Deswegen hat es die SPD in Bayern doch immer so schwer.


    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ich glaub wenn die CSU 2013 mit Seehofer als Ministerprädisent und Parteivorsitzenden antreten würde, dann würde ich sogar auch CSU wählen.


    Ohne Dir im geringsten nahetreten zu wollen Martyn, aber wenn Seehofer Dich, der Du doch, wenn ich mich richtig erinnere, meist recht deutlich mit der Linken sympathisierst, zum CSU-Wähler macht, dann ist er vielleicht doch für viele bisherige CSU-Wähler eine Nuance zu "links". ;) Aber wir werden sehen, erst einmal abwarten, wie er sich bezüglich des Themas Erbschaftssteuer positioniert.

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    Original geschrieben von Joghurt2
    Ich glaube, dass einige Wähler der CSU auch die Abservierung des Königs, pardon, des Ministerpräsidenten Edmung Stoiber übel genommen haben. Auch wenn das viele Leute nicht gern hören, Ede war in Bayern sehr beliebt.


    Des weiteren finde ich, dass Beckstein noch die beste Wahl als Nachfolger Edes war, er ist noch die Person mit dem meisten Charisma. Eine Ikone wie Stoiber ist nicht in Sicht, bin gespannt wer sich da hervorkristallisiert.
    Deswegen glaube ich auch nicht, das Beckstein sein Amt verlieren wird.
    Bei Huber sieht das anders aus, da ist ein Konkurrent in Lauerstellung. Deswegen gehe ich hier von einem Wechsel aus.


    Beckstein ist meiner Ansicht nach ein ehrenwerter, aufrechter Konservativer und ich glaube, daß es diesem Land gut tun würde, wenn es - ganz unabhängig von seiner politschen Richtung - mehr Politiker seines Schlages gäbe. Er ist allerdings weder ein Charismatiker noch ein polterndes Alpha-Tier wie es Strauß oder Stoiber waren. Und allein solche Typen, die dann auch Parteivorsitz und das Ministerpräsidentenamt in Personalunion innehaben, sind in Bayern letztlich in der Lage, der CSU dauerhaft Wahlergebnisse oberhalb von 50% zu sichern.
    Wenn nun ein Herz-Jesu-Sozialist wie Seehofer Parteivorsitzender wird, so ist dies zwar ein weiterer Schritt in Richtung Sozialdemokratisierung der Union, für die CSU kann dieses Führungs-Duo aber keine Dauerlösung darstellen. Entweder gelingt es ihnen wieder einen Kopf zu finden, der die Bayern begeistern kann oder aber sie kann sich von absoluten Mehrheiten entgültig verabschieden. Allerdings sehe ich nicht, wer in der CSU das Zeug hätte, aus dem langen Schatten Strauß´und dem etwas kürzeren Stoibers herauszutreten.