Zitat
Original geschrieben von peeck
Das interessiert für die Abrechnung nicht.
Gesamtheizungskosten / Gesamtstriche = Preis pro Strich und das
mal dem jeweiligen Verbrauch
Und damit ist unerheblich ob in einem Raum nicht geheitzt wird oder nicht.
Entsprechend der Tempratur verdunstet die Flüssigkeit.
Damit gleicht sich auch der Nachteil von innen- und aussenliegenden Wohnungen bzw. EG + oberstes Stockwerk aus.
Diese müssen durch den Anteil an mehr Aussenwänden bzw. Kellerdecke/Dach
mehr heizen, als eine schöne in der Mitte liegenden Wohnung.
Gp
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Tja, und genau das sieht bei uns anders aus. Daher ja wurde dieser Thread von mir gestartet. Und inzwischen wissen wir auch, dass andere Forumsmitglieder ähnliche Beobachtungen gemacht haben.
"Entsprechend der Tempratur verdunstet die Flüssigkeit."
NEIN, NEIN und verdammt noch mal: NEIN !
Selbstverständlich ist die Lufttemperatur in unserem NICHT beheizten Raum um einiges niedriger als in den hin und wieder (je nach Aussentemperatur) beheizten Räumen. Und trotzdem ist die Flüssigkeit in der Ampulle dort mehr zusammengeschrumpft als anderswo.
Ich hatte VOR Thread-Eröffnung folgendes angenommen:
Die Mess-Flüssigkeit in den Ampullen ist speziell konzipiert um erst bei heissen
Heizkörper-Rippen zu reagieren. Ein Ansteigen der Lufttemperatur im Raum bis ca. 30 Grad bewirkt ÜBERHAUPT NIX, weil ja sonst ein heisser Sommer die Messung des Heizungsverbrauchs erheblich verfälschen würde. Mal überspitzt ausgedrückt:
ist es mehrere Wochen im Sommer sehr heiss, werden alle Ampullen leer und alle Parteien im Haus haben den gleichen Verbrauch, egal ob sie im Winter stark geheizt haben oder gar nicht. Das darf ja nun eben NICHT passieren.
Wegen dieser Annahme, dass ein Verdunsten erst bei einer Temperatur weit über 30 Grad beginnt, war ich ja auch so genervt wegen des Kommentars von Siemensanier, der meinte, man könne die Tipps hier auch dazu benutzen, den Verbrauch bei heissen Heizkörpern zu verfälschen. Ich hatte mir extra die Mühe gemacht, im Eingangsthread darauf hinzuweisen, dass es mir um Verdunstung bei KALTEN UNBENUTZTEN Heizkörpern geht. Insofern wären Tipps zum Verringern der Verdunstung dort gar nicht auf bullig heiss glühende Heizkörper zu übertragen gewesen.
O.T.
Vielleicht bin ich aktuell etwas zu empfindlich. Es nervt mich jedoch immer stärker, dass in eigentlich jedem Forum immer wieder irgendwelche Leute ihre Langeweile in Texte ohne Sinn und Verstand packen und die in einen Thread hineindrücken, OHNE diesen überhaupt gründlich gelesen zu haben.
(So fragt man z.B. "Ich möchte am 8.8.2008 um 08:08 von Buxtehude nach Unter-Tutzingen fliegen, finde aber nur ein Angebot von Ryanjet. Gibt es evtl. noch einen anderen Anbieter?"
9 oder 10 Beiträge später schreibt dann ein Schwachmat: "Setze doch mal Deine genauen Flugdaten hier rein, dann kann man Dir besser helfen."
Arrrrrrrrrrgh!)
Back to topic:
Nun behaupten aber viele Beiträge hier, dass die Mess-Flüssigkeit schon bei weit niedrigeren Temperaturen "anspringt". Falls das wirklich stimmt, ist das ja ein Scheiss-System, was nur sehr wenig die Realität widerspiegelt.
Z.B. haben wir im langgezogenen Bad einen elektrischen Heizstrahler in der Nähe von Dusche und Waschbecken und benutzten den beim weit entfernten Klo angebrachten Heizkörper wenig. Wegen der durch den Heizstrahler (bei entsprechenden Stromkosten) angewärmten Luft soll ich also jetzt für Fernwärmewasser zahlen, das überhaupt nicht durch den Heizkörper floss?
Nee, Kinners, so schlecht kann dieses Ableseverfahren nicht sein!
Vielleicht kann ja doch jemand vom Fach noch was zu dieser mysteriösen Mess-Flüssigkeit sagen und ab welcher Temperatur da die Verdunstung einsetzt?