Ich denke, das Problem beim BVB war das zu hohe Anspruchsdenken. Das von Dir genannte 90er-Team war der Hammer! (Chapuisat und Riedle nicht vergessen ;)) Und sie (Niebaum, etc.) dachten, das geht immer so weiter und haben kräftig mit Kohle um sich geschmissen. Was sie dabei aber vergaßen: Dasd 90er Team hatte einige Spieler, die einen guten Charakter und eine entsprechende Einstellung zu ihrem Beruf hatten. Kohler, Reuter, Freund, Sammer wären mit einem Gipsbein aufgelaufen, wenn man sie gebraucht hätte.
Das 2002er-Team war auch sehr stark besetzt, wenn auch die Namen nicht ganz so groß waren. Leider hat es da schon angefangen, daß zu wenig "echte Charaktere im Team sind". Allerdings hat man es versäumt richtig zu wirtschaften. Und das begann leider schon beim 90er Team. Die 2002er Mannschaft konnte man dann leider nicht mehr zusammen halten und so kam es zum zweiten Einbruch nach der Hitzfeld-Ära.
So seh ich das aus weiter Ferne als Bayernfan, der in den 90ern eine tiefe Abneigung gegen den BVB entwickelt hatte, weil die ständig so taten, als ob sie in 3 Jahren 30 Jahre Bayern überholt hätten und entsprechend arrogant auftraten.
Die Schadenfreude über ihren Absturz wenige Jahre später hielt sich allerdings in Grenzen, da auch ich älter wurde und sich somit meine anfängliche Abneigung in meinem jungen Alter wieder gelegt hatte... 
Ich hoffe der BVB kommt wieder auf die Beine, denn wir brauchen in der BuLi und auch international mehr als Bayern, Bremen und Schalke, die mehr oder weniger regelmäßig was reißen vertreten sind 
Außerdem hoffe ich, daß meine Bayern durch einen wiedererstarkten BVB und durch (hoffentlich kontinuierlich) stark spielende Bremer und Schalker endlich wieder anfangen richtig zu spielen. Einfach ärgerlich, wenn man bedenkt, daß sie nur durch das Torverhältnis die Herbstmeisterschaft geschafft haben... mit dem Kader hätte die Geschichte, die Uli H. aus M. mit dem Fernglas meinte eigentlich eintreffen müssen. Aber da wären wir wieder beim Charakter... 