das seh ich teilweise anders:
wieso willst du für eine kontoauskunft oder die bestellung einer neuen ec-karte ein legitimationsdokument? das ist nirgends so vorgeschrieben gem. gesetz, allenfalls eine interne anweisung, was ich ebenfalls bezweifle. dann müsstest du auch für jede auszahlung einen ausweis verlangen - da reicht dir doch auch die ec-karte, und die hat im gegensatz zum führerschein kein lichtbild und könnte auch gestohlen/gefunden sein...
es gibt sehr viel andere möglichkeiten den kontoinhaber zu identifizieren, höhe geldeingang abfragen, daueraufträge etc.
ausweiskopien werden i.d.R. sehr wohl gespeichert in einem Dokumentenmanagementsystem oder klassisch Kopie im Ordner. Ebenso wie die Unterschrift, also hätte man da auch ein zusätzliches Mittel den Vorsprechenden zu verifizieren.
dass karten nicht gleich kontosperre bedeutet weiss doch der normale kunde nicht zu unterscheiden, dazu müsste er die unterschiede ELV, POS etc. kennen. Der denkt doch zurecht: Karte gesperrt --> keiner kann ans Konto.
Dass die Bank das Konto nach der geschilderten Geschichte nicht überwachen muss würde ich ebenfalls nicht so stehen lassen. Da kann man schon über vernachlässigung der sorgfaltspflicht oder eben falschberatung (keine Kontensperre) nachdenken... da muss man am schalter schon nachfragen, warum der kunde die karten sperren will und dann erkennen, dass es damit nicht getan ist.
hier hat sich die bank aber kräftig fehlverhalten anstelle dem kunden zu helfen.