Für mich ist das größte Problem immernoch das langsame einschalten. Wir haben auch im Flur eine solche Lampe und wenn ich was in meinem Rucksack suche, muss ich ihn erst in ein anderes Zimmer tragen, weil das Licht nicht schnell genug hell wird. Oder wenn ich weiter hinten im Schank was suche, muss ich erstmal warten oder wie im Mittelalter eine Taschenlampe verwenden. Solange Energiesparlampen solche Probleme haben, finde ich es schwachsinnig an ein Verbot zu denken. Man könnte zwar das Licht dauernd an lassen, aber das wäre wohl nicht besonders sinnvoll.
Versteht mich nicht falsch, ich finde auch, man muss (unter anderem) den CO2-Ausstoß verringern, aber die Sache mit den Glühbirnen ist mal wieder blinder Aktionismus. Abgesehen davon, dass Glühlampen kein CO2 produzieren, haben Glühbirnen auch nicht gerade den größten Anteil am Energieverbrauch. Wenn es gleichwertige Ersatzlampen geben würde, wäre ich sofort freiwillig dabei, auch wenn sie etwas teurer wären, aber das ist eben nicht so.
(Wirklich sinnvoll wäre meiner Meinung nach, so schnell wie möglich den "Atomausstieg" rückgängig zu machen (zumindest so lange bis alternative Stromquellen ausreichend zur Verfügung stehen) und stattdessen Kohlekraftwerke und andere CO2-Schleudern so schnell wie möglich abzuschalten. Aber darum geht es hier ja nicht...)