Beiträge von diger

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    Original geschrieben von bernbayer
    Das du einen Totalausfall von meheren Stunden als Krimskram abtust, muß man als Herunterspielen eines gravierenden Vorgangs bezeichnen. Davon könnte mann lediglich sprechen, wenn der Ausfall nur wenige Minuten gedauert hätte.


    Das mit dem Totalausfall stimmt übrigens nicht. Gut ein Viertel scheinen wohl gar nicht betroffen gewesen zu sein.


    Und wenn ich überlege, das nach eine "Uptime" von zig 10tausenden Stunden mal für 3 Stunden ein Großteil der Kunden nicht telefonieren konnte, dann nenne ich sowas Krimskrams.


    Eh Leute, jetzt mal ehrlich, es geht hier nur um ein läppisches Mobiltelefon. Nichts wo von Leben abhängt, oder was der Mensch zum überleben braucht. Also wenn das in Deutschland das einzige Problem ist, worüber sich die Bürger aufregen, bzw. wo es sich lohnt so ein Theater zu machen, na dann gute Nacht :flop:


    Es gibt jetzt Gratis-SMS. Freut euch darüber und gut ist.

    Was ist "veraltete Technik"?


    Wusstest Du, das in aktuellen Flugzeugsteuerungen (also die großen Flieger) gerade Intel i386 Prozessoren verbaut werden.


    Das wird deshalb gemacht, weil man das Teil mittlerweile in und auswendig kennt, weil man genau weiß, wie sich das Teil bei 38.45 Grad Celsius bei Mondschein auf der Nordhalbkugel verhält, etc. pp.


    In Sicherheitskritischen Systemen (und da hängen ja nun doch Menschenleben ab) werden nämlich nur Teile verwendet, die Jahre alt sind, und wo jede Macke bekannt sind.


    Das wäre vermutlich in Deinen Augen "veraltete Technik".


    Wenn also T-Mobile nicht die neuesten Rechner und die neueste Software eingesetzt wird, dann ist das ein Grund auf Schadenersatz (wobei Du immer noch nicht DEINEN Schaden beziffern konntest :D ).


    Irgendwie suchst Du gerade verzweifelt einen Hebel, den Du ansetzen kannst.

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    Original geschrieben von bernbayer
    So wie du argumentierst, könnte das Netz jede Woche 2 oder 3 Tage ausfallen und das alles wäre vollkommen in Ordnung.


    Das habe ich nicht gesagt. Aber selbst wenn dem so wäre, dann hättest Du maximal Anspruch auf eine vorzeitige Beendigung des Vertrages.


    Auch wen bei jedem Krimskram sofort das Wort "Schadenersatz" in den Raum geworfen wird, so muß man auch einen NACHWEISBAREN Schaden erlitten haben.


    Wenn ich keinen Schaden erlitten habe, was will ich dann fordern?


    Und nur weil ich die Freundin nicht anrufen konnte, um Ihr zu sagen sie solle noch Butter mitbringen, und ich am nächsten morgen die Marmelade ohne Butter aufs Brötchen schmieren musste, wird sich jeder Richter amüsiert fragen, wo denn da bitte schön jetzt der Schaden war.


    Die Störung mag lästig oder unbequem gewesen sein, aber mehr auch nicht.


    Auf was verklagst Du eigentlich die Bahn, wenn der Zug zu spät oder gar nicht kommt. Und was machst Du, wenn das jeder Woche 2 oder 3 mal passiert (und das passiert bei der Bahn häufiger)?


    Benenne doch bitte mal Deinen konkreten Schaden, den Du durch den kurzen Ausfall erlitten hast. Würde mich wirklich interessieren.

    bernbayer,


    es ist vollkommen egal, ob vermeidbar oder nicht. Fakt ist: Kein Schaden, kein Schadensersatz.


    Und nur weil man wegen einer Störung eines der vier Mobilfunknetze nicht benutzen konnte, entsteht kein Schaden. So einfach ist das.


    Und Du kannst Dir ja mal das Thema Münster und 2005 vornehmen (Die Sache mit dem Stromausfall). Und das war grob fahrlässig. Und Strom gehört zur Grundversorgung. Und da kann man nicht eben mal zur nächsten Leitung greifen, wie beim Handy, etc. Um es kurz zu machen, da laufen heute noch Prozesse und IMHO ist da noch kein Cent Geld geflossen, obwohl dort viele einen Schaden nachweisen konnten.

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    Original geschrieben von flensi
    Wenn wir uns hier schon mit so einem trolligen Thema(Schadensersatz) beschaeftigen dann soll doch mal jemand seinen Schaden beziffern.


    Genau!


    Und wenn jemand mit dem Argument kommt, mir ist deswegen ein Geschäft geplatzt; dann wird die Frage kommen, warum man sich nur auf ein einziges Handy verlässt, wenn man so abhängig davon ist.


    Sicherlich wäre so ein Prozess ganz witzig und vor allem etwas für die Regenbogenpresse, aber jemand der sein Leben von einem Handy abhängig macht, hat ganz andere Probleme :D

    Nenne mir bitte mal die Quelle, aus der Du zum einen schliesst, das jeder Bundesbürger ein Anrecht auf ein T-Mobile Handy hat, und zum anderen immer und überall ein verfügbares Netz hat.


    Und es ist vollkommen egal, ob grob fahrlässig oder nicht, einen Schadenersatzanspruch hat man nur, wenn auch ein Schaden entstanden ist. Und nur weil man mal eine kurze Zeit mit dem Handy nicht erreichbar war, kann man keinen Schaden ableiten. Zumal in einem Notfall es immer möglich ist, entweder zum Festnetz zu greifen oder einen zu finden der ein anderes Netz hatte.


    Das ist so ähnlich wie immer diese armseeligen Versuche von Firmen, wenn die Internetleitung ausgefallen ist, einen Schadenersatzanspruch zu stellen. Dann kommt die Frage nach der Redundanz. Denn wenn das so wichtig ist, dann ist auch der Kunde verpflichtet, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (zweite Leitung, etc.).


    Nur weil mal das Telefon zwei drei Stunden nicht geht, leitet sich da keinerlei Anspruch auf irgend etwas ab, egal ob fahrlässig oder nicht.


    Was anderes wäre es, wenn Du mit der Telekom einen entsprechenden Vertrag hast, wie es zum Beispiel Callcenter machen. Die haben dann mehrere Leitungen mit entsprechenden Redundanzen. Und auch die Störungsbeseitigung, bzw. die Reaktionszeiten werden vertraglich geregelt. Und hier können dann Konventionalstrafen vereinbart werden.


    Die Telekom ist nämlich gar nicht verpflichtet, ein Mobilfunknetz zu betreiben.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Es muß schon geklärt werden, ob hier auch ein Verschulden des Anbieters wegen mangelnder technischer Vorsorge vorliegt oder das nicht der Fall war? Für evtl. Schadensersatzforderungen wäre das schon von Bedeutung.


    Schadenersatz? Weil man hätte zur nächsten Telefonzelle rennen müssen? Das ist doch wohl jetzt nur ein kleiner Scherz von Dir und Du hast nur die Smillies vergessen, oder?


    Selbst wenn die Telekom grob fahrlässig gehandelt hat, ja und? Daraus ergibt sich keinerlei Anspruch auf Schadenersatz.


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    Original geschrieben von tinchen2
    Kann man nur sagen Glück gehabt, dass es nicht wegen dem Netzausfall von T-Mobile auch noch zu massiven Problemen im Bahnverkehr gekommen ist


    In dem Zusammenhang sei zu erwähnen, das es in den Zeiten, wo es noch keine Diensthandys gab, der Zugverkehr wesentlich runder lief, und es wesentlich weniger Probleme bei deutlich höheren Fahrgastzahlen gab.


    Das sollte zu denken geben :D

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    Original geschrieben von bernbayer
    Im sogenannten Kleingedruckten (AGB) steht halt manches drin was rechtlich nicht haltbar ist und einer juristischen Prüfung auch nicht Stand hält. AGBS sind halt keine Bibel. Es wird auch noch zu klären sein, ob T-mobile ausreichend Vorkehrungen getroffen hat, um das Risiko solcher Totalausfälle zu minimieren. Man kann auch Schadensersatzforderungen nicht generell abwimmeln, in Einzelfällen werden die auch zu erfüllen sein, ganz unabhängig was jetzt in den AGB steht.


    Dann sage mir mal, wo geschrieben steht, das der Mobilfunk zur Grundversorung zählt?


    Und selbst im Festnetz, wo es diese Grundversorung noch gibt, hast Du kein Recht auf eine 100% Verfügbarkeit. Und das bezieht sich sowohl auf den Grundsätzlichen Empfang auf die Gesamtfläche der BRD gesehen (es gibt immer noch weiße Pünktchen bei ALLEN Providern auf der Landkarte) noch auf die technische Verfügbarkeit.


    Klar steht in den AGBs viel drin, was einer rechtlichen Prüfung ggf. nicht stand hält. Aber ein Anrecht auf 100% Verfügbarkeit hast Du nicht, weil es technisch auch nicht machbar ist. Du kannst nicht auf etwas pochen, was es nicht gibt.


    Vermutlich ist T-Mobil noch nicht mal gezwungen, überhaupt irgendwelche Vorkehrungen zu treffen.


    Leute, bleibt doch mal bitte auf dem Teppich.


    Und vor allem, welcher Schadensersatz? Schaden wodurch? Das man telefonisch nicht erreichbar war? So ein Blödsinn, damit kommst Du selbst bei einem normalen Telefonanschluß nicht durch (solche "Versuche" gab es schon).


    Denn wenn "man" so wichtig ist, dann hat man auch selber eine entsprechende Vorsorgepflicht. Jeder Richter würde Fragen, was man denn gemacht hätte, wenn das Handy gerade dann kaputt gegangen wäre. Und dann noch vielen Dank für das Gespräch und die Kosten dürfen Sie tragen...

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    Original geschrieben von mariafrombork
    Also ich weiß ja nicht wie es Euch ging


    Blendend, aber Danke der Nachfrage :D


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    Original geschrieben von mariafrombork
    Man könnte meinen das die Menschen ohne Handy nicht mehr lebensfähig sind! Die Aussagen waren echt irre, einer meinte er hätte mehrere tausend Euro Verlust gemacht weil er nicht erreichbar war. Hallo was macht der Mann beruflich? für andere war es ein weltuntergang weil Sie sich nicht mit der Bekannten verabreden konnten usw.....


    Ich habe es schon einige Postings vorher geschrieben, im TV geht es schon den ganzen Tag so. Ganze Messen konnten nicht stattfinden, von Milliarden Schäden war die Rede, etc...


    Zitat

    Original geschrieben von mariafrombork
    Da frage ich mich wirklich ob diese sehr sehr wichtigen Menschen vergessen haben das es in jeder Stadt noch Telefonzellen, Internetcafes usw gibt.


    Die wirklich wichtigen Menschen hatten mit dem Ausfall auch keine Probleme.



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    Original geschrieben von mariafrombork
    Und dann kommt von der Telekom eine Entschuldigung und eine kleine Entschädigung


    Was übrigens löblich, aber nicht selbstverständlich ist. Denn jeder der seinen Vertrag unterschrieben hat, hat auch das Kleingedruckte gelesen. Und da kann man schön sehen, wie die Verfügbarkeit sein muß. Da wird man von 100% nichts finden.


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    Original geschrieben von mariafrombork
    und die meisten sind wieder am lästern.


    Saure Gurken Zeit. Mit irgend etwas muß der Mensch sich ja beschäftigen :D


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    Original geschrieben von mariafrombork
    Aber ich gehöre auch nicht zu den Menschen die immer und überall erreichbar sein müssen. Im Gegenteil ich gehöre wohl zu der Minderheit die Ihr Handy nach Dienstende, wenn ich zuhause bin ausschalten und die Freizeit genießen. Freizeit bedeutet für mich nämlich auch zu 75% Handy frei Zeit!


    dito. Ich habe es immer gerne dabei (z.B. wegen Autopanne, etc.), aber sobald ich in ein Lokal, Geschäft, Kino, etc. gehe, wird es entweder Stumm gestellt oder komplett ausgeschaltet.


    Wenn ich zum Beispiel ins Kino gehe, dann will ich den Film sehen. Und es kann nichts geben, was so wichtig ist, dann gestört zu werden.


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    Original geschrieben von mariafrombork
    Und ja wenn ich beruflich unterwegs gewesen wäre und hätte telefonieren müssen dann hätte ich eine Lösung gefunden. OK ich muss zugeben das ich beruflich bedingt zwei unterschiedliche Provider nutze da wir immer und überall erreichbar sein müssen wenn wir arbeiten :D


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    Original geschrieben von mariafrombork
    Meiner Meinung nach war es für einige sicherlich ein Chaos aber mit Sicherheit kein Weltuntergang und viele, auch die Medien, haben das sehr sehr aufgemotzt!


    Mehr als ein "Shit happens" war das nicht. Ausfälle passieren, und werden auch wieder passieren. Na und, dann telefoniert man eben mal für 3 Stunden nicht, oder halt mit dem Festnetz, etc.

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Und wäre dadurch vermutlich das ganze weniger drastisch ausgefallen, wenn mehr dagewesen wären ?Es ist ja nicht nur einer ausgefallen und die Backup Systeme funktionierten nicht. Wozu hat man die denn dann ? Und testet man sowas nicht als Global Player ob die noch ok sind ?


    Da ich da beruflich vorbelastet bib, kann ich Dir sagen das sich das alles einfach anhört, als es ist.


    Zum einen kann man recht einfach 99% Ausfallsicherheit erreichen. Mit jeden weiteren 0,01% Prozentpunkt steigen die Kosten und Probleme proportional an. 100% sind nicht möglich.


    Und selbst wenn Du 99,9% erreicht haben solltest, dann rechne mal aus, was das auf 365 Tage bezogen auf Ausfall bedeutet. Und so lange hat der Ausfall nicht gedauert, davon abgesehen, dass das der erste Ausfall in dieser Größe war.


    Dann soll immer mehr automatisiert werden, da Personal teuer ist (und die Kunden lieber die "Gier-frisst-Hirn" Taktik anwenden, als entsprechende Preise zahlen), was aber zur Folge hat, das kleinste "Ruckler" sich sehr schnell zu einer Katastrophe entwickeln können, bevor einer eingreifen kann.


    Und was die Tests angeht, so kann man wunderbar syntetische Test machen. Du kannst Systeme rauf und runter testen, und ein Kunde macht etwas ausser der Reihe, und die Software hängt sich auf.


    Kleines Beispiel, wo ich selber involviert war. Es ging um ein System für Baufinanzierungen. Da haben wir Lasttests, fachliche Tests, technische Tests, etc., also das gesamte Programm rauf unter runter getestet.


    Die Software lief einige Jahre, bis der erste Knall kam. Und es kurz zu machen; in einer ganz bestimmten Konstellation von Werten, kam es zu einem Überlauf, was die Software zum Absturz brachte.


    Wenn Du Dir mal so eine Software anschaust, dann hast Du um die 150 Felder die Ausgefüllt werden können, und das mit verschiedenen Wertebereichen, etc.


    Ich kann Dir gar nicht sagen, wie Potenz die Zahl hat, um allein eine Funktion komplett durch zu testen, aber so ein Test würde Jahre dauern.


    Ich will damit nur mal verdeutlichen, dass da sehr wohl Tests gemacht werden, bis der Arzt kommt. Aber man kann leider nicht mehr alle Eventuallitäten und möglichen Testen. Und so ähnlich wie das ankreuzen der richtigen Zahlen auch mal zu einem 6er mit Zusatzzahl & Co im Lotto führen kann, so können dumme Zufälle zu einem solchen Ausfall führen.


    Bevor Ihr also alle auf "die doofe Timo Beil Firma" einhackt, solltet Ihr euch mal ein paar Gedanken dazu machen.