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Original geschrieben von BigBlue007
Der große Vorteil von NDAS gegenüber NAS ist, dass man in NDAS-Gehäusen i.d.R. (und auf jeden Fall bei diesem hier) NTFS als Dateisystem verwenden kann. Zumindest die preiswerten NAS-Gehäuse unterstützen i.d.R. kein NTFS, was dann bzgl. Partitions- und maximaler Dateigröße natürlich ein Problem ist. NAS-Gehäuse mit ordentlicher Hard- und Firmware, die NTFS auch im Ethernetbetrieb unterstützen, kosten richtig Geld - da kostet das Gehäuse alleine mehr als dieses Teil hier, wo immerhin eine 400er Platte drin ist.
Das würde ich nicht als Vorteil sehen. Bei NAS ist das interne Filesystem nämlich vollkommen Egal. Die meisten Geräte benutzen hier ext3, was deutlich besser als NTFS ist. Im Gegenteil, NDAS hat nur Nachteile. NAS ist Betriebssystemunabhängig, NDAS nicht. Und ein NAS in der Qualität dieses genannten NDAS Teiles bekommt man für den selben Preis.
Und ein NAS, welches NTFS anbieten kann, ist kein NAS, sondern NDAS. Bei NAS ist das ganze Transparent gegenüber dem Betriebssytsem, es weiss also gar nicht, welches Filesystem dort benutzt wird. Braucht es auch gar nicht zu wissen, das ist ja der grosse Vorteil.
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Original geschrieben von BigBlue007
Nachteil von NDAS ist halt, wie Du schon sagtest, dass es Treiber voraussetzt und daher nur von PCs mit unterstütztem OS zugreifbar ist - die DBox oder ähnliche Geräte, die z.B. über CFS auf solche Platten zugreifen könnten, können mit NDAS-Geräten nichts anfangen.
Und da ist Vista noch sehr selten, wenn überhaupt (die meisten Treiber sind nur umgelabelte instabile XP Treiber). Von Linux oder MacOS ganz zu schweigen.
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Original geschrieben von BigBlue007
Wer aber eine Netzwerkplatte nur für den Zugriff durch PCs braucht, macht hier m.E. nichts falsch - im Gegenteil, er umgeht damit sogar das besagte NTFS-Problem vieler günstiger NAS-Gehäuse.
Dann kann man auch eine einfache USB 2.0 Platte nehmen. Die sind dann in der selben Preisklasse noch schneller. Und NTFS geht dort auch.
NDAS ist eigentlich nur der gescheiterte Versuch, ein SAN Storage für "arme Leute"
zu implementieren.