Beiträge von diger

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    Original geschrieben von hottek
    Allerdings denke ich immer noch nicht dass der Polizist eben kein Funkgerät hatte, völlig unlogisch. Das Teil gehört schon fast fest zur Ausstattung...


    Sicher werden die Funkgeräte dabei gehabt haben. Aber zum einen kann man bei dem Lärm im Hintergrund die Dinger vergessen (man hat ja schon in ruhigen Situationen Probleme den anderen zu verstehen) und zweitens hatten die selber Empfangsproblemen mit dem alten Schrott (Jeder private Amateurfunker ist heute besser und moderner ausgestattet).

    Das mit der Zufriedenheit war schon richtig. Damit ist die gefühlte Zufriedenheit gemeint. In der Geschichte der Menschheit gab es schon immer Grund sich schlecht fühlen zu können.


    Heute geht es der Bevölkerung immer noch gut, aber die Zufriedenheit ist an einem Tiefpunkt angekommen, der nur schwer zu übertreffen ist.


    Damals hat man das mit dem autofreien Sonntag noch locker gesehen. Nimm doch heute nur mal einem das Handy weg, mit viel Glück passiert zumindest kein Mord.


    Die Menschen haben sich damals mit deutlich weniger zufrieden gegeben. Dazu kam auch, dass das Gleichgewicht besser verteilt war. Sicherlich gab es auch Menschen an der Armutsgrenze, und es gab schon immer sehr reiche Menschen. Aber die Mittelschicht war sehr groß. Und die war auch selbst in der Ölkrise zufrieden.


    Natürlich wurde schon immer gemeckert und geschimpft, aber auf sehr hohem Niveau.


    Dadurch das die Mittelschicht gerade weg bricht, bricht auch die Zufriedenheit weg. Vor allem sind wir zu einer reinen Neidgesellschaft aufgestiegen. Früher bekamen mehr Leute etwas vom Kuchen ab. Heute sind es nur noch wenige, die sich den gleichen Kuchen teilen.


    Und das führt zu Neid und damit zur Unzufriedenheit.

    Erstmal hat die Menschheit nicht gefährlicher gelebt, als es noch kein Handynetz gab. Sein Leben von einem funktionierenden Handynetz abhängig zu machen, kann man nur als fahrlässig bezeichnen.


    Dann ist es nicht bezahlbar, ein Handynetz so aufzubauen, das in Deutschland an jedem Fleck (man weiß ja nie, wo die nächste Großveranstaltung stattfindet) sich auf eine Million Handys vorzubereiten. Abgesehen davon, das selbst wenn der Empfänger das mitmachen würde, spätestens die Vermittlung zusammenbrechen würde.


    Als fahrlässig kann man es aber bezeichnen, das in Deutschland immer noch kein flächendeckendes vernünftiges und modernes BOS Netz gibt. Und das die Polizei meistens immer noch mit Funkgeräten herum läuft, die in den 70er Jahren gebaut worden sind.


    Das Handynetz darf ruhig jederzeit ausfallen, aber ich erwarte das die Einsatzkräfte ein funktionierendes System haben. Aber das ist ein Problem unser Bundesregierung und dem tollen föderalen System, wo sich jeder gegenseitig den schwarzen Peter zuschreibt.


    Das mal ein "Privater" nicht telefonieren kann, ist dabei absolut nachrangig und uninteressant.

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    Original geschrieben von reality2004
    hmm....ja das draußen spielen, war schon schön. früher hab ich mit meinen eltern und freunden, im zug, brettspiele (z.b. mühle, mensch ärgere dich nicht etc..) gespielt. wenn ich mich heute so umschaue, herrscht vollkommende kommunikationslosigkeit untereinander da viele kids nur noch mit dem gameboy/iphone (wozu braucht ein kleines kind ein handy??) spielen :rolleyes::(


    Das ist ja auch der riesen Unterschied zu damals. Wir hatten früher echte Menschen als Freunde. OK, wir gingen damit nicht Angeben, das man angeblich 1000 Freunde kennt (die ja auch niemand hatte und auch heute nicht hat). Keiner kam auf die Idee, sich als sehr Kommunikativ zu bezeichnen.


    Heute erzählen die Leute, das sie die großen Kommunikationskünstler sind. Dabei sind es in Wirklichkeit Kommunikationskrüppel. Man bräuchte jetzt nur mal auf die hunderten von Threads zeigen, die hier aufgemacht werden, nur weil die ach so Kommunikative Jugend sich nicht mal traut real am Telefon einen anzurufen.


    Und deshalb entstehen auch so Krankheiten, wie Drecksfressenbuch. Man hat zwar trotzdem immer noch Null Freunde, kann aber damit angeben, das man 1000 "Freunde" hat. Das sind zwar wildfremde Leute, von denen man nichts weiß (die meisten Profile sind falsch), aber man kann damit protzen davon hunderte zu haben.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Manche Banken hatten auch ihre eigenen Rufnummern/Anschlüsse, über die man sich in den Bank-Computer einwählen konnte, um Bankgeschäfte per Modem zu erledigen.


    Für Firmen Kunden haben das viele Banken heute noch. Zwar nicht mehr mit Analog Modem, sondern mit ISDN oder Datex-P Verbindung.


    Wird aber leider immer mehr auf Internet umgestellt.


    Leider deswegen, weil einfach die alte Technik perfekt funktionierte. Wenn es zu einem Fehler kam, konnte man den sehr schnell einkreisen.


    Heute ist jeder Fehler ein Theater. Erstmal feststellen, welche Seite "schuld" ist. Dann die Frage nach dem OS, welche Java Version, welcher Browser, irgendeine komische Firewall. Und richtig Geil sind die Macken mit einem einzigen Kunden, die immer nur ab und an auftreten.


    Und wenn ich mir das "alte" System Systeme anschaue, und dann das, was wir für das Internet aufbauen mussten... Einfach nur Krank. Und das für die selbe Anzahl Kunden (nee, eigentlich erstmal weniger, weil viele sich weigern von ISDN weg zu gehen, und es gibt auch nur die Funktionen, die es auch per ISDN gibt).


    Die alten Server sind vergleichbar mit einem modernen Smartphone (von der Rechenleistung her). Die neuen Server brauchen direkt mal 64GB Speicher, 8 CPU, und dann davon auch direkt deren 4 Stück, etc. pp.


    Was waren das noch Zeiten, wo Software Ressourcensparend entwickelt wurde (wo sich witzigerweise auch von Entwicklerseite Fehler viel einfacher zu finden waren).


    Und das Argument die Software heute könne mehr, stimmt so nicht. Viele Systeme in banken die abgelöst werden, können teilweise weniger, als die alten Systeme.


    Erinnert sich noch einer an die "Notebookzeiten" in der Telefonzelle? Meinen Epson HX-20 habe ich immer noch, nur der Akustikkoppler ist irgendwann verschütt gegangen. Was hat das Spass gemacht, vor allem oftmals verbunden mit einem Lauftraining :D :D :D

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    Original geschrieben von 3adiel
    Trotzdem ersetzt es, wenn auch nur im Moment, kein vollwertiges OS was von Werk aus auf dem Gerät angepasst wurde.


    Es ist vergleichbar mit einem Custom ROM. Und es ist als Custom ROM auch auf den HD2 angepasst worden. Nur wird halt nicht der interne Flash Speicher, sondern der externe Flashspeicher genutzt. Ansonsten ist es jetzt schon im Moment ein vollwertiges OS.

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    Original geschrieben von strassl
    Kennt noch jemand das BTX (Bildschirmtext) System?


    Ja klar, angefangen auf einem Commodore 64. Die Standalone Geräte waren ja nicht bezahlbar.


    Da hat das deutsche Online Shopping angefangen. Und man konnte sein Konto Online pflegen. Zu DOS Zeiten kamen dann auch die ersten Offline Banking Programme heraus. Das sparte echt Geld, denn ansonsten konnte man vieles vorher nur über Datex-P erreichen. Und das konnte ins Geld gehen.

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    Original geschrieben von 3adiel
    Naja ob Android wirklich mal so gut auf dem HD2 laufen wird ist fraglich.


    Was heißt "wird"? Ich habe es schon seit einigen Tagen drauf, und es funktioniert prima. Und der Witz bei der Sache, das bootet von der SD Karte; sprich WM ist weiterhin vorhanden und kann auch gebootet werden.


    Und bis auf zwei, drei kleine Punkte läuft es hervorragend auf dem HD2.

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    Original geschrieben von UltraApfelsaft
    Und beides Stoffe die so ziemlich sehr Kratzerresistent sind....


    Resistent, aber nicht fest :D


    Ich würde sowieso immer empfehlen, eine Folie drauf zu machen. Am besten direkt nach dem Kauf. Wenn man das Gerät verkauft, ist die Oberfläche dann noch wie neu.


    Oder im Fall eines Falles einfach die Folie wechseln, und alles ist gut.


    Ich verstehe nicht, das es immer noch Leute gibt, die nicht verhüten wollen. :D :D :D